STATISTIK


EXPERTEN

 

EMOTIONSBEWIRTSCHAFTUNG

 

 

Die Dreifaltigkeit der "politischen Führung" unter der Lupe

 

Statistik

ist die "Lehre von Methoden zum Umgang mit Daten“. Sie ist eine Möglichkeit, „eine systematische Verbindung zwischen bereits gemachten Erfahrung und Hypothesen (Vermutungen) herzustellen“.

 

Unter Statistik versteht man die Zusammenfassung bestimmter Methoden zur Aufarbeitung realer gesammelter Daten. Ein alter Ausdruck für Statistik war „Sammelforschung“. Die Statistik wird als Werkzeug von allen forschenden Disziplinen und Naturwissenschaften verwendet, wie zum Beispiel der Medizin, der Psychologie, der Politologie, der Soziologie, der Wirtschaftswissenschaft, der Biologie, der Chemie und der Physik.

 

Die Statistik stellt somit einen wichtigen Pfeiler der theoretischen Grundlage aller Forschung dar. Das wichtigste an der Statistik ist die Möglichkeit, aus einer kleinen Gruppe auf ein großes Ganzes hochzurechnen. Da die Menge an Menschen und Daten in allen Disziplinen rasant zunimmt, gewinnt auch die Statistik und die aus ihr abgeleitete Analyse dieser Daten an Bedeutung.

 

 

Statistik ist also ein wissenschaftliches Werkzeug mit großer Bedeutung, wenn es darum geht Prognosen zu erstellen oder Ergebnisse zu vergleichen und zu interpretieren und aus dem Kleinen ins Große hochzurechnen. Die Grundlage beruht darauf Daten zu sammeln und dann nach bestimmten Kriterien miteinander zu vergleichen. Bei einer Untersuchung sollte im günstigsten Fall jeder Proband für sich beobachtet und genau untersucht werden. In der Realität jedoch wird eine „repräsentative“ Gruppe von Probanden ausgewählt, von welcher man vorher bestimmt hat, dass diese für den Rest aller möglichen Probanden auch Gültigkeit haben.

 

 

Als einfaches Beispiel:

100 Schafe auf der Weide. Sie nehmen 10 und alles was Sie bei den 10 feststellen, rechnen sie auf die 100 hoch und gehen davon aus, dass es bei diesen auch so sein muß!

 

 

Wenn wir uns das so anschauen, dann merken wir schon die Problematik, die damit verbunden ist. Wenn sie zum Beispiel eine Studie über das Tier-Mensch-Verhalten dieser Schafe und seine Auswirkungen machen wollen und sie jene 10 wählen, die sofort zum Gatter stürmen, wenn Sie kommen, weil diese schon gelernt haben, dass es dann Futter gibt, so wird dieses Verhalten nicht für alle 100 Schafe gelten.

 

 

Jetzt werden Sie sicher denken, aber das macht doch niemand der seriöse Wissenschaft betreibt, das ist ja eh klar. Nun scheinbar nicht, denn zum Beispiel bei der Frage nach den Corona-Toten ist genau so etwas passiert!

 

 

Hier hat man unter anderem "Kausalität" mit "Korrelation" vermischt. Zwei ganz heikle Parameter in der Statistik. Kausalität bedeutet, direkter Folgezusammenhang. Korrelation bedeutet, zufälliges gleichzeitiges Auftreten. Das sieht ähnlich aus, hat vielleicht auch dasselbe Resultat, doch es ist ein völlig anderes Szenario mit anderen Auswirkungen. Das wird dann noch durch die Interpretation des Lesenden verstärkt, geschwächt oder völlig verschoben.

 

Zum Beispiel:

Sie wollen an den 100 Schafen nachweisen, dass diese schwitzen können, wenn sie laufen und nehmen als Messparameter ein nasses Fell. Der Test erfolgt nach einem Sommerregen, bei dem einige Schafe einfach stehen geblieben sind und andere sich unter einen Baum gerettet haben. Von den 10 Schafen, die angerannt kommen, sind nun 5 nass und 5 eher trocken. Sie finden also statistisch ca 50% nasse Schafe und schlussfolgern laut Statistik, dass 50% der Schafe „schwitzen“ wenn sie laufen. Ist leider so passiert!

 

Also nur ganz wenige Menschen sind wirklich allein durch das Coronavirus zu Tode gekommen => Kausalität. Viele der Verstorbenen wären sowieso verstorben, hatten aber bei der Autopsie auch einen positiven Virusbefund => Korrelation.

Eine weiter Falle, die genutzt wurde, ist zum Beispiel, wenn man die Probandengruppe während der Untersuchung in der Art oder der Anzahl verändert.

 

Sie haben zuerst 100 Schafe und suchen dort etwas bestimmtes, zum Beispiel, wie viele davon blaue Augen haben. Sie finden dies bei 3 dieser 10 Schafe die zum Gatter stürmen und publizieren dieses Ergebnis => 30%.

 

Dann sind sie aber nicht glücklich damit, weil sie gerne mehr als 3 gefunden hätten, um beweisen zu können, dass bei Ihnen mindestens 50% der Schafe blaue Augen haben.

 

Also verdoppeln sie einfach die Anzahl der untersuchten Schafe und suchen weiter, ohne dies jedoch in der Studie anzuführen (oder nur im Kleingedruckten). Also niemand der die Studie verfolgt, weiß auf Anhieb, dass sie nicht mehr von 100 Schafen reden, sondern von 200.

 

Klingt schräg und völlig irrwitzig, wurde aber leider in den letzten Monaten gemacht und auch so publiziert!

 

Und was einmal im Fernsehen gesagt und gezeigt wird, erreicht sehr viele Menschen, welche sich eben nicht so gut auskennen, wie jene, die die Statistik für Ihre Zwecke nutzen.

 

Die Diagramme oben zeigen ja nur die Zahlen die herausgekommen sind und haben keine eigenständige Bedeutung, außer, dass sie sich sehr gut einprägen, wenn sie entsprechend eingefärbt werden und „richtig“ präsentiert werden. Denn auch hier gibt es gute Möglichkeiten diese für die weiter unter beschriebene "Emotionsbewirtschaftung" passend aufzubereiten und graphisch darzustellen.

 

Hier ein kleines optisches Beispiel:

 

Wir sprechen immer von denselben 30 Schafen. Einmal mit einem Fenster, das die 100 Schafe am Feld zeigt (linker Kreis) und einmal mit einem, das alle Schafe in Österreich zeigt (rechter Kreis). Man kann dann hier auch noch mit dem Faktor „Zeit“ unglaubliche Effekte erzielen, siehe Diagramm darunter. (linke Linie - Tote mit Virusnachweis in 30 Tagen und rechte Linie alle normalen Toten in 1 Jahr)

 

Statistik ist grundsätzlich ein sehr wichtiges und für Wissenschaftler unerlässliches Werkzeug und Statistiker sind ehrenwerte Wissenschaftler. Dieses Werkzeug sollte jedoch sehr sorgfältig und achtsam verwendet und überprüft werden, wobei es auch ganz klare Regeln gibt. Wen man diese missachtet, kann jede Statistik zu völlig sinnlosen oder gewollten Ergebnissen führen, je nachdem wie man die Filter und Regeln verändert.

Einer meiner Lehrer meinte einmal: “Traue nur jener Statistik, die du selbst gemacht hast!“

 

 

EXPERTEN

 

 

Auch Fach- oder Sachkundige oder Spezialisten genannt, sind Personen, die über überdurchschnittlich umfangreiches Wissen auf einem Fachgebiet oder spezielle Fähigkeiten verfügen. Neben dem theoretischen Wissen kann es auch praktisches Handlungswissen sein

 

Um bei unserem Beispiel zu bleiben, ein Schafscherer, mit 30 Jahren Berufserfahrung, ist ein Experte wenn es um das "Scheren" geht. Die Wahrscheinlichkeit, dass er auch hervorragend im Stricken von Pullovern ist, ist eher gering.

 

So etwas ist sicher beeindruckend und wenn man so jemanden kennt auch bedeutungsvoll.

 

Die Problematik liegt nun darin, wer genau  eigentlich bestimmt, dass jemand ein Experte für etwas ist? Sind das auch alles Experten oder sind das „normale“ Menschen, die sich zwar mit etwas beschäftigen und dort auch ein gewisses Wissen angereichert haben, sich jedoch in erster Linie nach bestimmten Meinungen "sehnen" und sich passend dazu den „Experten“ aussuchen?

 

Alfred Dorfer, der Kabaretist, hat in seinem "Donnerstalk" den Dr. Gunkl "Experte für eh alles" erschaffen und glanzvoll mit Günther Paal besetzt. Da ist auch einiges an Weisheit herausgekommen!

 

Nach meiner persönlichen Meinung ist jemand dann ein Experte, wenn er ein extrem hohes Fachwissen hat, und dieses dann auch noch mit Lebenserfahrung und einem Blick für das Große und Ganze vereinen kann. Und er muss völlig unabhängig sein von politischen Meinungen, Sponsoren, Neigungen etc.

 

Sonst funktioniert er wie eine Lupe, welche zwar einen winzigen Punkt gut darstellt, aber den Rest des Objektes aus den Augen verliert oder die Lupe genau dorthin hält, wo man sie haben will und nicht dort, wo es wichtig wäre.

 

In meiner doch recht langen klinischen Erfahrung ist mir aufgefallen, dass vor allem jene Menschen, die gerne schreiben, publizieren, medial auftreten und reden als Experten bestimmt werden. Ich habe auch die Beobachtung gemacht, dass die meisten dieser Experten vor lauter wissenschaftlicher Arbeit und Fokus auf bestimmte winzige Dinge, den Überblick und den Blick auf das Große und Ganze sowie, den Menschen, das Menschliche und das Leben im Alltag aus den Augen verloren haben.

 

Gerade in der Wissenschaft, natürlich gibt es Ausnahmen, sind doch in der Mehrzahl der Fälle, jene Kollegen die viel publizieren und forschen meist keine besonders guten menschlichen Behandler und auch keine weisen, weitblickenden Berater, sondern eben extrem wissenschaftliche, fachkundige Laborbenutzer.

EMOTIONSBEWIRTSCHAFTUNG

 

In der Politik und in den Medien geht es seit langem darum, Emotionen jeder Art auszulösen bzw. aufzugreifen und umzulenken oder zu verstärken.

 

Der Begriff der „Emotionsbewirtschaftung“ ist alt und wurde bei uns erst im Jahr 2018 von Eva Glawischnig medial populär gemacht. Er gilt seit langem in Bezug auf die Medienwirtschaft, vor allem für die Strategien der Boulevardzeitungen zur Auflagensteigerung, sowie für emotionsbasierte Strategien einer populistischen Politik gebraucht.

 

Er soll uns darauf hinweisen, dass die Wirtschaft und die Politik mehr und mehr darauf geschult wird, Menschen in bestimmte emotionale Zustände zu bringen, weil diese dann eben mehr kaufen oder etwas Bestimmtes wählen oder sich für etwas Bestimmtes entscheiden.

 

Früher war es guten Rednern oder charismatischen Menschen vorbehalten größere Menschengruppen gezielt emotional zu bewegen und auch beeinflussen zu können. Heute gelingt dies ganz leicht durch die Medien, Plakate, Videos und alles was sie auf Ihrem Handy haben.

 

Seit Jahrzehnten werden Menschen weltweit erforscht und Daten gesammelt, um herauszufinden, mit welchen Bildern, Worten, Melodien und Gerüchen es am besten gelingt, Menschen „abzuholen“, ohne dass diese es bewusst merken. Es ist also seit Jahren üblich, die große Masse der Menschen durch das Auslösen bestimmter Emotionen in ihrem Befinden so zu beeinflussen, dass sie sich für etwas entscheiden, was sie sonst nicht gemacht hätten. Das funktioniert natürlich nicht bei jedem, doch leider bei erschreckend vielen.

 

Aus medizinischer Sicht ganz wichtig ist zu verstehen, dass unser Denken, unsere Entscheidungen, Haltungen, Handlungen aber auch die Werte und Glaubenssätze nicht in Stein gemeißelt und damit unumstößlich sind, sondern es sich um einen fortwährenden konstruktiven Prozess handelt. Dieser erscheint für die meisten Menschen jedoch stabil und unumstößlich, weil wir uns meist immer in demselben Umfeld befinden und daher der Abgleich mit der Umgebung, welche sich kaum verändert, auch in uns zu scheinbarer Stabilität führt. Das sorgt auch für Wohlbefinden.

 

In Wahrheit sind unsere Denkmuster in direkter Abhängigkeit von unseren Emotionen und umgekehrt und all dies ist immer abhängig von der Umgebung, dem Kontext. Also unsere Emotionen hängen an unseren Gedanken und beeinflussen wiederum was wir denken, abhängig von dort wo wir uns befinden.

 

Hier ein einfaches Beispiel:

 

Sie haben diese 100 Schafe gezüchtet und haben auch eine persönliche Beziehung dazu, haben die Jungen zur Welt gebracht und die Kranken gepflegt. Nun wollen sie 10 Tiere verkaufen und es kommen 2 Käufer. Der eine ist ganz begeistert und lobt Sie für die tolle Arbeit und Ihre Zucht. Der andere findet die Tiere eher mager und mickrig und findet auch die Stallungen als ungepflegt. Beide Käufer bieten denselben Betrag für die 10 Schafe, die Sie verkaufen wollen.

 

Frage 1: „Wem werden Sie die Schafe wohl eher verkaufen ?“

 

Zufällig haben Sie auch eine Verletzung am Bein und hinken bei der Besichtigung und den Verhandlungen durch die Gegend. Sie erwähnen auch, dass Sie einen guten Arzt dafür suchten. Beide Käufer sprechen Sie darauf an. Der erste empfiehlt einen Arzt und der zweite auch.

 

Frage 2: „Für welchen Arzt werden sie sich wahrscheinlich entscheiden?“

 

Nun bei beiden Entscheidungen haben eigentlich Ihre Emotionen entschieden. Bei der 1. Ist es noch egal, weil Geld gleich Geld wäre, doch bei der 2. Entscheidung kann das völlig schief gehen, weil sie geneigt sind, etwas zu glauben, von dem sie selbst nichts wissen, aber dem ersten „netten“ Käufer vertrauen!

 

Wenn wir es also schaffen beim Zuhörer und Zuseher bestimmte Emotionen durch bestimmte Informationen auszulösen, wird diese Person in der Folge auf weitere Informationen ganz speziell reagieren. Dies sind seit langem nachgewiesene, psychologische Fakten, die weltweit erfolgreich zum Marketing und zur Meinungsbeeinflussung genutzt werden.

 

Sie bekommen also eine 1. Information (Bild, Ton, Text etc) welche eine bestimmte Stimmung auslöst und dann eine 2. Information, welche in genau dieser Stimmung auf eine ganz bestimmte Weise von Ihnen wahrgenommen werden soll. Diese „bewirtschafteten Emotionen“ sind recht einfach: es geht in erster Linie um Angst oder Wohlbefinden (Sicherheit, Schutz, Stabilität, Reichtum, Anerkennung, Liebe etc) und als Spezialform, sexuelle Begierde.

 

Sie sehen also, dass wir mit dieser Dreiheit aus „Experten für eh alles“, Statistik und Emotionsbewirtschaftung die Möglichkeit haben, fast jeden Menschen von etwas zu überzeugen, was er im Normalfall niemals geglaubt hätte oder sich überhaupt dafür interessiert hätte.

 

 

Bleiben Sie also wachsam und benutzen Sie ihr Bauchgefühl, den Hausverstand und fragen Sie Menschen, die sich wirklich auskennen.

 

Wir unterstützen Sie gerne

 

Dr. Schiestel

Systomed

 

zu diesen Themen durchaus sehenswert:

 

https://www.moviepilot.de/movies/wag-the-dog/stream

https://www.moviepilot.de/movies/the-ides-of-march

https://www.moviepilot.de/movies/die-wahlkampferin

 

 


Die IMPF- PLAGE

 

Impfen oder nicht?

Immunität oder nicht?

 

Hier eine kleine Geschichte, für Menschen mit Humor:

 

 

Es war einmal, in einem Königreich nicht weit von hier, ein guter, folgsamer Mensch. Er lebte glücklich und zufrieden. Er war stolzer Besitzer eines ererbten Landgutes mit einem kleinen Schloss und Stallungen und Gärten, Feldern und einiges mehr. Ab und an kamen jedoch gefräßige und bösartige Ratten auf seinen Grund und richteten teilweise großen Schaden an.

Gott sei Dank hat er schon gemeinsam mit dem Erbe des Gutes Wachhunde und eine Alarmanlage übernommen, welche sich über Generationen gegen diese Plage bewährt hat. (Immunabwehr)

 

 

Diese Hunde sind sehr gelehrig und vergessen niemals etwas, wenn sie es einmal verstanden haben. Natürlich kann er nicht einfach mit ihnen sprechen, sondern er muß sich an deren „Lernritual“ halten, wenn er etwas erreichen will.

 

Dieses „Lernritual“ besteht darin, dass die Wachhunde die Ratten sehen oder riechen können und dann auch noch frei herumlaufen dürfen. Auch die Alarmanlage muß natürlich gewartet werden und dauernd neu programmiert. Das funktioniert am besten, wenn es immer wieder leichten Kontakt mit den Ratten gibt, weil diese sich dauernd in ihren Fähigkeiten und auch im Aussehen verändern und somit tarnen können.

 

Die meisten Eindringlinge werden seit jeher erfolgreich gestellt. Jedes Mal nimmt dann dieser gute, folgsame Mensch ihnen ein Stück vom Fell weg, damit die vorhandenen Hunde und vor allem die heranwachsenden Welpen sich an den Geruch gewöhnen können und gibt die neuen Daten auch in die Alarmanlage ein. (erworbene Immunität)

 

Darüber hinaus haben sich die Bürger des Landes zusammengetan und geben die Haare oder gleich die ganze Ratte auch an den Nachbarn. Manche fingen auch an, zahme, schwächliche Ratten zu züchten, die gar nicht in der Lage waren Schaden anzurichten und es fand sich auch jemand dem es gelang, den Geruch der Ratten  einzufangen und zu vervielfältigen, wie ein Parfum. Anderen gelang es den Pelz der Nager nachzubauen.(traditionelle Impfung)

 

Das funktionierte Alles ganz gut und nur hin und wieder kommen neue Ratten, welche die Hunde noch nicht kennen und deshalb auch noch nicht stellen können. Aber die Menschen können ja jederzeit nachschulen.

Eines Tages werden vom noch jungen König des Landes Boten ausgeschickt, mit einer „Wunderpille“. Er verspricht seinen Untertanen, dass diese Wunderpille, das Neueste vom Neuen sei und von den besten der guten und wahrhaft ehrenwerten Hexen und Magier im Land gemischt worden sei. Sie würde jetzt sogleich überall angewendet werden, auf königliches Geheiß, weil viele Bürger ein ähnliches Problem hätten und der König es leid sei, sich immer diese Klagen anzuhören und auch die Versicherungen schon Druck machen würden.(Genetische Impfung)

 

Der große Vorteil dieser neuen Substanz wäre, dass sie sich ab nun den ganzen Aufwand mit dem Fangen und Haare erbeuten sparen könnten, denn diese Pille verwandelt sie selbst für 5 Minuten in eine beliebige Ratte (je nach Pille) und die Wachhunde könnten sich das anschauen und wären dann informiert. Sie würden zwar kurz angeknurrt werden, doch bevor die Meute über Sie herfallen könnte,  würden Sie sich ja wieder zurück verwandeln.

 

Das Alles wäre gratis und diene dem Wohle des Königsreiches. Diese Verwandlung Ihrer Selbst wäre zwar ein massiver Eingriff in Ihren innersten Bauplan, pure genetische  Magie, es könne jedoch dabei nichts schief gehen.

 

Weil es sich so gehört, gibt es auch einen langen Vertrag mit jedem Untertanen, wo Alles ganz genau aufgeschlüsselt ist und der König verweist auch auf die königlichen Medien, die dies auch alle schon berichten würden.

 

Das Kleingedruckte ist wie immer kaum zu verstehen und sehr juristisch/technisch. Da der Vertrag ja  königlich abgesegnet wurde und es ja scheinbar alle machen würden, ist die Versuchung sehr groß einfach zuzustimmen und sich die ganze Mühe und Angst in der Zukunft zu sparen. Außerdem arbeite man schon an Gesetzen, dass nur mehr jene Untertanen woanders hinfahren dürfen, welche nachweislich die Wunderpille eingenommen haben, um die anderen zu schützen.

Da unser guter, folgsamer Mensch sehr achtsam ist, wollte er sich das jedoch nochmals genau durchlesen und es auch durchdenken und mit den Nachbarn besprechen. Der Bote ist verärgert und auch eher ungeduldig.

 

Beim genauen Durchlesen und Bereden sah er dann zu seiner Überraschung, dass es, wenn er Pech hätte, wohl auch passieren könnte, dass er länger als 5 Minuten verwandelt bleiben würde, oder dass einige Teile von ihm ganz verwandelt bleiben. Es könnte also sein, dass er von da an mit einem „Rattenschwanz“ durchs Leben gehen müsse. Er liest auch, dass es zwar überall empfohlen werde, aber noch niemand genau wüsste (abgesehen von den Hexen) ob die Hunde in Zukunft sich auch an dieses neue System halten würden?

 

Der Mensch erinnert sich auch, dass es angeblich vom alten König und seinen Beratern verboten wurde, Menschen solche magischen Substanzen anzubieten, die einen derart verändern können, weil sie ja theoretisch aufhören würden, sie selbst zu sein. Da könnte man ja auch Drachen züchten und Kobolde!

Es gibt auch schon lange Gerüchte im Reich, dass tief in den königlichen Wäldern böse Trolle immer neue Ratten züchten würden. Doch noch nie hatte ein Untertan diese gefunden oder gesehen.

 

Er erinnert sich auch plötzlich, dass er schon davon gehört hatte, dass dies einer der Nachbarn mit seinem Vieh gemacht habe und da hätte es auch nicht so toll funktioniert und angeblich sogar noch mehr neue Ratten angelockt.

 

Es gab auch das Gerücht, dass in einem anderen Königreich durch die Wunderpille die weiblichen Untertanen plötzlich keine Kinder mehr bekommen konnten.

 

Natürlich ist er jetzt maximal verunsichert und braucht dringend Information. Aber woher? Wem kann er denn glauben?

 

Gott sei Dank, kennt er ja noch die alte Methode, die er bisher auch erfolgreich verwendet hat und bleibt vorerst dabei, bis er mehr sinnvolle und ehrliche Information bekommt. Wie es sich gehört, sagt er dies auch seinen Freunden, Nachbarn, Familienangehörigen und bald weiß es das ganze Königreich.


Passt auf, da stimmt was nicht!

 

Das Ende der Geschichte kennen wir noch nicht. Doch wie immer hoffen wir, dass wenn sie nicht gestorben sind , Alle auch heute noch glücklich leben!

 

Wenn Sie eher an purer Wissenschaft interessiert sind, dann lesen Sie hier bitte: IMPFUNG

 


SINN ODER UNSINN ?

1.05.2020

 

 

Kurz mal überlegen, bitte!

 

Wie jedes Jahr, seit Generationen, hat die österreichische Bevölkerung die Grippewelle gut überlebt! - Ein Hoch auf diese Tradition!

 

Diesmal war es bedingt durch die ungewöhnliche Medienaufbereitung und das begleitende, weltweite Polit-Kabarett besonders mitreißend und wir werden noch eine ganze Weile an Rehabilitation brauchen, um uns vollkommen davon zu erholen - vor allem wirtschaftlich. Besonders beeindruckend war der Zusammenprall der Statistiker mit jenen Menschen, die nicht nur in Zahlen denken und daher wenig Ahnung von der Zweischneidigkeit und Sensibilität der Datenaufbereitung haben. - Einer meiner Professoren hat mir einst eingeschärft:"Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst erdacht und gemacht hast!"

 

 „Politischer Wille“ war einst eine Formulierung, die zum Ausdruck bringen sollte, was die Bevölkerung will, vertreten durch die gewählten Volksvertreter und in einer Demokratie immer vom Volk überprüfbar und auch änderbar falls nötig, denn der Wille und das Wohl des Volkes stehen laut Verfassung über allem, besonders aber über dem Willen einiger weniger, die den Überblick verlieren könnten.

  

Ein klares "NEIN" zu Impfzwang und elektronischer Verfolgung im Namen der „Gesundheit“ !

 

Ein klares " J A " zu ehrlicher, umfassender Aufklärung, Prävention und Reform des Gesundheitssystems !

 

Wissenschaft und Forschung sind Instrumente, die dem Volkswillen Informationen beschaffen sollen, damit er sich wohl und weise entscheiden kann. Wenn diese Informationen verfälscht, gefiltert und manipulativ dargestellt werden, um den Volkswillen zu beeinflussen, dann hat das mit "Demokratie" und "Wohl des Volkes" nichts mehr zu tun.

 

Die Viruswelle hat schon lange aufgehört von gesundheitlicher Bedeutung zu sein und auch alle Spekulationen über eine weitere Welle erinnern mittlerweile mehr an Propaganda als an gehaltvolle Information.

 

Ich wähle diese Worte  als Arzt absichtlich so direkt, weil mir durch die Panikmache der profitorientierten Gesundheitsorganisationen weltweit, die im Wissenschafts-Sumpf und Pandemie-Nebel herumirrenden Volksvertreter und die Medien-Verblendung der Patienten, die Möglichkeit genommen wird, sinnvoll zu helfen, wo Hilfe wirklich nötig wäre!

 

Statt dessen sitzen die Menschen noch immer mit Schmerzen, ratlos und besorgt zu Hause und hoffen darauf, dass die mittlerweile sinnlosen Sperren und Verbote aufgehoben werden. Nicht nur legislativ, sondern auch psychisch!

 

Täglich erreichen mich Anrufe von gebildeten und leider fehlinformierten Menschen, die völlig verunsichert sind durch die wilden Spekulationen über den Ausgang der Grippewelle (die schon längst vorbei ist), durch aus dem Zusammenhang gerissene Statistiken und die anhaltend projezierte Gefahr möglicher weiterer Wellen.

 

Weitere Wellen sind in einem Wohlstandsland wie Österreich sehr unwahrscheinlich, weil der Nährboden, der Ausgehungerten, Gestressten, Massentransporte und Armen fehlt, wie es ihn 1918 ja gab. (siehe weiter unten => Hallo Ostern! Corona ade!)

 

Aus der vorübergehenden, sinnvollen Maßnahme Masken zu tragen und sogar dem dramatischen "Lock-Down" wurde skurriler Weise eine neue "Mode" der „Ahnungslosen“, "Angstgesteuerten" und "Mediengläubigen", die diese sogar im eigenen Auto tragen und in der freien Natur und eine "neue Normalität"! Unmaskierte sind nun schon verdächtige Außenseiter, Infektionsquellen und asozial ! Es ist erschreckend zu erleben, wie sehr die Medien noch immer in der Lage sind, auf Geheiß Emotions-Bewirtschaftung zu betreiben und Meinungen in den Köpfen der Menschen zu etablieren, deren Wurzeln leicht nachvollziehbar, aus Unwissenheit und Profitgier sprießen.

  

ES IST VORBEI !!  IHR HABT DAS ALLES SEHR GUT GEMACHT !!

  

Repariert Euren Alltag und Eure Beziehungen, besinnt Euch der Selbstheilungskraft und der gesunden Normalität und entzieht Euch den Halbwahrheiten und verfälschten Statistiken der Medien-Komödianten!

  

Wir haben diese Grippewelle sehr gut überstanden, besser als im Vergleich der letzten Jahre!

 

Natürlich werden durch die jetzt vermehrten Tests noch „neue“ positive Fälle auftauchen und dafür gibt es noch einige andere Gründe. Doch die eigentliche Gefahr ist gebannt und Alles was Ihr auf Euch genommen habt, war es wert und eine Lehre für die Zukunft.

 

 

Kümmert Euch jetzt um Eure Familien, Euren Job, Eure Beziehungen, die Stabilität Eurer Gesundheit und auch um Euren Lebensstil. Denn eines ist klar:

 

"Wie jedes Jahr, seit Generationen, wird auch im nächsten Winter eine Grippewelle kommen und sie wird jene besonders hart treffen, die Raubbau an ihrem Körper betreiben, grenzenlos leben, die Gestressten, die Angeschlagenen, die Alten und die mit den Wohlstandserkrankungen!"

 

 

Also bereitet Euch gut vor und denkt an eure Gesundheit – IMMER und nicht nur dann, wenn es wieder heißt: „Corona ist da!“

 

Nutzt diese Erfahrung, um Euer Denken und Handeln neu zu orientieren und Euch mehr um das zu kümmern, was gesund ist und gesund macht und gesund erhält. Fragt wahre Spezialisten, lasst euch beraten und hört auf euer Inneres.

 

 

Bleibt gesund und fröhlich

 

 

Der Wiederaufbau hat bereits begonnen!

 

Dr. Schiestel

Systomed

 

Wir unterstützen Sie gerne !

 


COVID-19 KABARETT

26.04.2020

 

 

1 Woche nach Ende der realen Virus-Bedrohung-

Wo stehen wir und was machen wir?

 

 

Was erschreckend und durchaus beachtenswert begonnen hat, wurde schon bald zum Politkabarett.

 

 

Die „bildungsresistenten Schichten“ brauchen immer eine Weile, bis ihnen am Anfang die Notwendigkeit von Akutmaßnahmen sinnvoll und richtig erscheint. Wenn das dann einmal geankert wurde und quasi zum neuen Trend und „in“ wird, dann braucht es leider auch wieder eine ganze Weile, bis es gelöscht werden kann.

 

 

Akutmaßnahmen und Notfallanordnungen heißen so, weil sie für den akuten Notfall gedacht sind - und nur dafür!

 

Wenn dieser vorbei ist, und das ist nachweislich schon mindestens 1 Woche so, dann sollte man so rasch wie möglich zur Normalität zurückkehren, und auch jene Menschen behandeln, die es wirklich notwendig haben, anstatt geplagt von COVID-Phobie in CORONA-MEETINGS Pseudointellektualität zur Schau zu stellen.

 

Natürlich bleibt es sinnvoll die vor dem Notfall gelebte „Normalität“ kritisch zu begutachten, hat sie doch zu diesem Notfall geführt!

 

 

Also wenn jemand durch ein Barbecue im Hochsommer, im Wald, ein Feuer verursacht hat, kann man mit den Löschmaßnahmen aufhören, wenn das Feuer erloschen ist und es macht auch keinen Sinn das Grillen in Gaststätten oder auf der Terrasse zu Hause für immer zu verbieten, oder den Zugang zum Wald für immer zu sperren oder ihn gar zu roden.….

 

Wohl aber sollte man dafür sorgen, dass die Bildung/Information der Leute soweit angehoben wird und das Verständnis, sowie die Eigenverantwortung, dass in Zukunft nicht im Hochsommer im Wald bei offenem Feuer gegrillt wird.

 

 

So sinnvoll, wenn auch verspätet und übertrieben die Maßnahmen gegen COVID-19 begonnen haben und so gut die Österreicher auch dabei mitgeholfen haben, so sinnlos wird das Polittheater und die Maßnahmen jetzt ! Mehr noch, sie sind gefährlich für unser Gemeinwohl, die Gesundheit, die Wirtschaft, die verbriefte Freiheit und das psychosoziale Gefüge.

 

 

Zu diesem Thema gibt es einen genialen Film, den ich nur empfehlen kann: „Wag the dog“ (Trailer)

 

 

Lasst uns zur „guten, gesunden Normalität“ zurückkehren!

 

Das muss nicht unbedingt jene Normalität sein, welche die Regierenden postulieren, sondern besinnen wir uns vielmehr auf den Hausverstand, den Familiensinn und kümmern wir uns darum, dass unsere Exzesse und Fehlverhalten in der Zeit vor der Krise erkannt, bearbeitet und aufgelöst werden.

 

 

COVID-19 ist eine geniale und fast einzigartige Chance, uns der wahren Werte eines menschlichen Lebens wieder bewusst zu werden, uns der Familien und sozialen Beziehungen neu zu besinnen und unser Konsumverhalten, sowie die Ignoranz gegenüber der Natur, den natürlichen Rhythmen und unserer eigenen Gesundheit gegenüber klar zu werden und mit mehr Eigenverantwortung und Eigenliebe in eine neue Zukunft zu starten.

 

 

COVID-19 ist VORBEI !!!

 

 

Unser Leben jedoch, geht weiter und es wäre sehr ratsam, sinnvoll und gesund, es anders zu führen als bisher!

 

 

An all jene unter Ihnen, die jetzt vielleicht meinen, sie hätten ja sowieso Alles bisher optimal gemacht:

 

„Es gibt immer Potential für Veränderung und Verbesserung, wenn Sie ehrlich hinschauen ! Und sei es nur, dass Sie als gutes Beispiel vorangehen und Ihre eigene Familie und Freunde motivieren!“

 

 

In diesem Sinne:

 

 

Bleiben Sie gesund, munter, glücklich und in Beziehung, vor allem zu sich selbst und jenen, die ihnen wichtig sind!

 

 

 

Dr. Schiestel

Systomed

 

 

Was Sie auch interessieren könnte:

 

Statistik zum Nachdenken...

 

und 

 

https://www.zackzack.at/2020/04/23/corona-massnahmen-gefaehrden-menschenleben-arzt-fiala-im-interview/

 

und viele andere Meinungen...

 

 


"Zu wenig und zu viel ist des Narren Ziel !"

 17.04.2020

 

Die Kunst das Wichtige zur richtigen Zeit im passenden Ausmaß zu tun.

 

Es ist an der Zeit, die Situation zu beruhigen, um Heilung zu ermöglichen!

 

 

In der Medizin hat jede Behandlung ihren größten Benefit, wenn man die richtige Maßnahme zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Ausmaß anwendet. Die Kunst des guten Behandlers besteht in seiner Erfahrung und dem Wissen um die Biologie und Möglichkeiten des Patienten, sowie Kenntnis über das schädigende Agens. Sie besteht auch darin, zu wissen, was man an Möglichkeiten zur Verfügung hat und wie sie optimal eingesetzt werden können.

 

 

Krankheit und Heilung haben immer stadienhafte Verläufe und müssen auch so betrachtet und behandelt werden. Was in der Akutphase hilfreich sein kann und vielleicht sogar lebensrettend, kann schon kurze Zeit darauf zu schweren Schäden führen, die primär gar nicht aufgetreten wären. Es ist auch wichtig, nicht nur das Symptom oder die akute Verletzung zu sehen, sondern den Patienten und sein Umfeld als Gesamtheit.

 

Schon Paracelsus meinte vor Jahrhunderten: „Die Dosis macht das Gift!“

 

 

Ich gebe Ihnen zwei einfache Beispiele :

 

 

Wenn Sie sich ihr Bein brechen, dann ist es in der Akutphase wichtig es einzurichten, Druck auszuüben, vollkommen ruhig zu stellen und zu kühlen. Wenn Sie dieses Regime einfach blind weiter fortsetzen (weil es sich am Anfang ja bewährt hat), werden sie die Heilung des Knochen massiv beeinträchtigen und darüber hinaus Schäden erzeugen, die durch die ursprüngliche Verletzung überhaupt nicht aufgetreten wären. Sie werden auch kaum einen Arzt finden, welcher einen Patienten ganz in Gips legt, nur weil er den Unterarm gebrochen hat.

 

Die Ruhigstellung einer gesunden Extremität oder eines Körpers führt immer zu krankhaften Veränderungen, auch wenn primär keine Verletzung vorliegt. Nach der Akutphase, die in allen Fällen immer nur kurz ist und den Akutmaßnahmen, bedarf es der gesteigerten Durchblutung, Reduktion von Druck und Zufuhr von Nährstoffen und heilenden Substanzen ! Es bedarf der Bewegung mit Maß und Ziel und es bedarf der Normalisierung des Alltags für den Patienten und vor allen Dingen seiner notwendigen und ihm wohltuenden sozialen Aktivitäten. Wir wissen schon lange, dass Menschen in Krankenhäusern krank werden (einfach weil sie drin sind), weil sie am besten im Rahmen ihres sozialen Umfeldes heilen, sofern dieses nicht abnorm strukturiert ist.

 

Das zweite Beispiel ist eine einfache Erkältung. In der Akutphase ist es sinnvoll dafür zu sorgen, dass sie keine anderen Menschen anstecken, ihre Körpertemperatur so hoch wie möglich halten (im sinnvollen Ausmaß), sich maximal schonen, um dem Körper bei der Einleitung der Selbstheilung optimal zu unterstützen. In der Folge jedoch ist es sinnvoll sich zu bewegen, sich gesund und gut zu ernähren, wieder Bewegung in ihr System und ihre Durchblutung zu bringen. Weiteres Herumliegen, Überhitzen und Schonen wird die Heilung nicht verbessern, wahrscheinlich sogar behindern!

 

 

Die entscheidende Frage ist also die Dauer und die Reihenfolge der Maßnahmen, sowie die Stärke, in der sie angewendet werden. Wenn dies nicht harmoniert, können Schäden entstehen, die viel schlimmer sind, als die ursprüngliche Erkrankung und vor allen Dingen langfristiger.

 

 

Hier ein interessantes Beispiel eines Leistungssportlers, der sich in Unwissenheit durch mangelnde oder fehlerhafte Beratung bei einer einfachen Verstauchung seines Sprunggelenkes so viel Eis aufgelegt hat, dass es zu einer Erfrierung der Haut kam und sogar eine Operation durchgeführt werden musste um die abgestorbene HAut zu ersetzen. Dies hat seine Karriere für diese Saison beendet, obwohl die ursprüngliche Verletzung nach 3-4 Wochen ausgeheilt gewesen wäre.

 

 

Die Kunst des Behandlers liegt also darin, genug erprobte und sinnvolle Maßnahmen zu haben, diese in ihrer Auswirkung genau zu kennen, den Patienten genau zu kennen und sein Umfeld, ebenso wie eine ganz klare Vorstellung von dem Auslöser der Erkrankung zu haben. Das nennt man bei uns Ärzten Berufs-Erfahrung, Empathie und gute Ausbildung. In der Politik ist das oft schwer zu finden.

 

 

Wir dürfen uns auch fragen was genau wir im Augenblick behandeln (oder immer schon):

 

Eine Grippewelle oder die Ängste der Verantwortlichen. Behandeln wir die Beschwerden unserer Patienten oder die Angst, welche durch die populistischen Medien der Nachbarländer ausgelöst wurde. Behandeln wir eine Infektionskrankheit oder schützen uns nur gegen mögliche Vorwürfe und Klagen der anderen?

 

 

Es ist vollkommen richtig, dass die ursprünglichen Maßnahmen wie Isolation, Masken, gesteigerte Hygiene, Stopp von Fernreisen und Einreisen und all die anderen Maßnahmen initial, kurzfristig vollkommen richtig und wichtig waren - für eine gewisse Zeit, um ein unkontrolliertes Ausbrechen und Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Es ist auch vollkommen klar, dass wir uns in Zukunft normal und sinnvoll verhalten sollen ! So wie es eben notwendig ist, um in so großen Mengen auf so engem Raum gemeinsam leben zu können.

 

Dazu gehört vor allem eine passende Hygiene, Körperpflege, ein respektvoller Umgang mit der Natur und den Mitmenschen, allen voran jedoch mit den Tieren, die wir aus ihren natürlichen Lebensräumen und Regelkreisen herausgerissen und in völlig absurde Umgebungen gebracht haben und sie dort auch unter Bedingungen halten, welche nicht nur für die Tiere katastrophal sind, sondern auch für die von und mit ihnen lebenden Menschen.  

 

Es ist mehr als sinnvoll sich unseren Reisewahn, unseren Leistungswhan, unseren Ernährungswahn, unseren Einkaufswahn und unsere Art den Tagnachtrhythmus zu missachten sorgfältig anzuschauen. Es ist zwingend erforderlich sich den Lebendtierhandel und die Massentierhaltung, sowie die "Wet markets" genau anzuschauen. Es wäre auch sehr ratsam zu hinterfragen, wieso wir Menschen auf engstem Raum unter schlechten hygienischen Maßnahmen und hohem Stress, Zielen nachjagen, die von der Wirtschaft und den Politikern, sowie den Medien als sinnvoll postuliert werden, ohne dass sie unserem wirklichen Wohl in irgendeiner Weise dienen. Die Folgen davon behandle ich jeden Tag auch wenn es keine COVID-19 Krise gibt !

 

Auch wird es wichtig sein, dass wir uns darum kümmern, wieso wir dies so kritiklos hinnehmen und blind vertrauen.

 

Es ist töricht die Zahlen und Dynamiken der verschiedenen Länder ungefiltert miteinander zu vergleichen, denn die Gesundheits-Systeme, Lebensbedingungen und kulturellen Einstellungen sind so different, das wir sie für Prognosen nicht nutzen können. Gerade in akuten unerwarteten Krisen sind die Mittel der Statistik oft trügerisch, weil Statistik von der Vergangenheit und von Erfahrung lebt, von großen Datenmengen, die verifiziert wurden, verlässlich sind. Nichts davon haben wir und doch trauen wir unserer Statistik, sind fasziniert von den Diagrammen und Zahlen.

 

Wir haben vergleichsweise ein sehr gutes Gesundheitssystem, besser als die meisten Länder dieser Erde. Leider haben wir auch viele „Wohlstandskrankheiten", welche unser Immunsystem schwächen und sind "medikamenten-hörig", doch daran sind wir ja schon gewöhnt.

 

Panik ist kein guter Boden für fruchtbare und heilende Gedanken.

 

 

Was tun in der Zukunft:

 

  • Es wird auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten, wenn COVID-19 schon lang vorbei ist, sinnvoll sein, der Hygiene einen höheren Stellenwert zu geben.
  • Es wird wichtig sein, dass Menschen, die eine übertragbare Infektionskrankheit haben, sich isolieren und ihre Umgebung informieren und schützen, z.B. indem sie Masken tragen, bis sie ausgeheilt sind, und sich entsprechende Hilfe suchen.
  • Es wird wichtig sein unser Gesundheitssystem weltweit so zu steuern und auszubauen, dass es dem großen Menschenaufkommen und den möglichen Erkrankungen, die dadurch auftreten können, zu jeder Zeit gerecht wird.
  • Es wird unumgänglich sein, dass wir anfangen, die Wohlstandserkrankungen einzudämmen und unser Bewusstsein dafür zu schärfen, was wir unseren Körpern antun und wie stark wir unsere Biologie durch das, wie wir heute leben, belasten.

 

Wir haben durch fehlendes Wissen und wirtschaftliche Verblendung einen Zustand erreicht, in dem wir anfällig für Vieles sind. Auf der einen Seite war Medizin noch nie so weit entwickelt wie heute, nur leider missbrauchen wir dieses Werkzeug dazu, einen Lebensstil zu rechtfertigen, der extrem schädlich ist und der Unsummen und Unmengen an Ressourcen verschlingt, nicht nur im Bereich der Medizin, um uns weiter am Leben zu erhalten.

 

 

Die Viruskrise ist vorbei! Ich fürchte jedoch, dass die größten Wunden und die nachhaltigsten Schäden durch das "zu wenig" und "zu viel" der Verantwortlichen entstanden sind und vielleicht noch entstehen werden.

 

 

Ich bin Arzt und ich weiß, wie Heilung funktioniert und was Menschen brauchen, um heilen zu können und deswegen ist es jetzt sehr an der Zeit, die Normalität wiederherzustellen, die Durchblutung, die Bewegung, Funktionalität zu normalisieren und in sinnvollem Maß zu steigern, mit einem wachsamen Auge.

 

Alle sinnvollen Maßnahmen für die "Massenhaltung" von Menschen und Tieren sollen unbedingt weiter aufrechterhalten werden, zu jeder Zeit und nicht nur, wenn die Angst uns aus unserer Wirtschafts-Wohlstands-Trance reißt.

 

 

Es wird auch sinnvoll sein, alle in der Panik geborenen Maßnahmen der Überwachung und Einschränkung und Bevormundung schnellstmöglich rückgängig zu machen und den Menschen ihre verbriefte Würde, Freiheit und Mobilität in sinnvollem Ausmaß und mit Achtsamkeit wiederzugeben.

 

 

Ich bin voller Bewunderung für die Disziplin und Durchhaltekraft der Menschen !

Ich bin voller Zuversicht, dass, egal welche Krise jemals auf uns zukommt, wir bereit sein werden diese auch zu meistern.


Ich kann nur hoffen, dass dieses Virus unsere Achtsamkeit für das Wichtige im Leben in unserem Handeln und Denken zum Vorschein gebracht hat und dass wir daraus lernen, vor allem für die Zeiten, wo das Virus nicht mehr da ist, um uns zu ermahnen.

 

 

Für mich ist diese Krise medizinisch im Ausklingen und ich wünsche allen Menschen viel Gesundheit, Glück, Harmonie, Wohlstand und das bestmögliche Leben, das sie aus eigener Kraft generieren  können.

 

Dr. Schiestel

Systomed

 

Wir unterstützen Sie gerne !

 


Hallo Ostern – Corona Ade !

 

 

Erste Welle überstanden !!

 

 

Was nun ?

 

 

Die Phänomene PANDEMIE, IMMUNITÄT und  WELLEN

 

 

Ein sehr komplexes, immer noch nicht ganz erforschtes Thema, in einfachen Worten zusammengefasst, für jene die es etwas genauer wissen wollen.

 

11.04.2020

 

 

 

Grundlagen der Infektion:

 

 

Infektionskrankheiten haben ihren Namen davon, dass ihre Auslöser (Fremdorganismen oder Viren), von einem Wirt auf einen anderen übertragen werden können => Infektion

 

 

Das Ausmaß der Übertragung und Erkrankungen hängt von vielen Faktoren ab. Es braucht einen passenden Wirt, mit einer geschwächten Immunabwehr und dann engen räumlichen Kontakt eines anderen möglichen Wirtes zum Erstinfizierten oder dessen Ausscheidungen, ohne Schutzmaßnahmen. Manchmal werden auch Zwischenwirte eingeschaltet (Vektoren) die in der Lage sind, das Virus zu übertragen, ohne selbst daran zu sterben. In vielen Fällen sind das blutsaugende Insekten. Für die Ausbreitung förderlich ist es auch, wenn eine möglichst große Virusmenge von einem Träger auf den anderen übertragen wird.

 

 

So ein Virus ist an sich sehr simpel gebaut und auch recht schutzlos, empfindlich gegen Hitze, UV-Strahlung, Halogene wie Chlor und im Falle von COVID-19 auch Fettlöser (Seifen, Alkolhol etc.). Bakterien sind dagegen wahre Panzer. Daher kann es  nur in einem Wirt auf Dauer erhalten bleiben. Es gibt also weltweit Reservoire für solche Viren, in lebenden Tieren oder Menschen, die keine Symptome haben. Trotz seiner Einfachheit ist der Mechanismus der Infektion seit Jahrmillionen bewährt. Das Virus wird über Atmung, Nahrung, Auge, Genital oder Stich/Biss in den Körper aufgenommen. Dort verhakt es sich dann zufällig mit seinen Fortsätzen an der Oberfläche bestimmter Zellen, wo diese Fortsätze eben einen passenden Rezeptor finden (an der Haut geht das nicht). Natürlich überleben nur Viren, deren Fortsätze in einem Tier oder Menschen passende Rezeptoren gefunden haben.

 

Diese Zellen holen das Virus dann über die Rezeptorautomatik in ihr Inneres und vervielfältigen es. Leider kann dieses Vervielfältigen die Zelle erschöpfen, schädigen und zerstören. Noch dazu werden Teile des fremden Genoms an der Oberfläche der Zelle zur Schau gestellt und Abwehrzellen erkennen dies und zerstören die Zelle, um auch das Virus zu zerstören. Also es entsteht auf alle Fälle Schaden an der Zelle und damit am Gewebe. Wir zeigen entsprechende Symptome, sind symptomatisch und krank.

 

 

Ausmaß:

 

 

Je nach der Stärke, dem Wissen und der Reaktionszeit unseres Immunsystems kann das Virus so schnell neutralisiert werden, dass wir gar keine oder nur ganz leichte Symptome bekommen. So wäre es auch, wenn nur ganz wenige Viren in unseren Körper gelangen. Wenn dieser Körper also gesund und das Immunsystem stark und flexibel ist, dann wird diese Infektion eher asymptomatisch, „still“ verlaufen. Wenn das Immunsystem geschwächt oder überlastet ist, weitere Erkrankungen vorliegen und/oder viele Viren auf einmal in den Körper gelangen oder sich dort viele Rezeptoren für das Virus finden, dann kann der Verlauf sehr schwer sein.

 

 

Immunität:

 

 

Unsere Abwehr verwendet, einfach gesagt, 2 Systeme: Einmal spezielle Zellen, die direkt selbst in der Lage sind Viren zu erkennen und auch zu eliminieren (Killerzellen) und Zellen die „Marker“ (Antikörper) entwickeln, welche im Blut kreisen und sich an Viren binden, ebenso einfach wie sich Viren an Zellen binden würden; zufällig wenn eben die Struktur des Antikörpers an den Rezeptor des Virus passt. Doch dazu muss der Rezeptor eben ganz genau passen (Schlüssel-Schloss) oder zumindest sehr genau. Wenn diese „Antikörper“ sich an das Virus gebunden haben, dann lockt das Fresszellen an, welche das Virus dann eliminieren.

 

 

Diese Immunität kann je nach Virus und Häufigkeit des Kontaktes Wochen, Jahre oder lebenslang anhalten. Sie bezieht sich aber genau auf die Oberflächenstruktur eines einzigen Virus!

 

 

Ähnliche Viren werden zwar auch teilweise erkannt, aber die Bindung und Meldung ist lange nicht so effektiv => Kreuzimmunität. Je ähnlicher sich die Viren sind, desto besser die Kreuzimmunität.

 

Es kann also theoretisch sein, dass die erworbene Immunität gegen ein Virus noch während der Pandemie wieder abklingt und man in der 2. Welle nochmals erkranken könnte, selbst wenn es nochmals dasselbe Virus ist, vor allem, wenn zwischen den Wellen Monate vergehen.

 

 

Epidemie-Pandemie:

 

 

Viren sind seit jeher immer und überall, fixer Bestsandteil unseres Lebens in Tier und Mensch. Die meiste Zeit leben sie in uns und auf uns und wir merken es gar nicht, weil unsere Abwehr sie kennt und gut unter Kontrolle hat; sowohl die Killer-Zellen, als auch die Antikörper. Manche Viren werden noch gering reproduziert, aber nur so wenig, dass der Träger kaum infektiös ist (stille Ausscheider und Träger). So nimmt man z.b. an, dass in den Bevölkerungen der Tropen die Grippe-Viren permanent vorhanden sind, und teilweise auch bei uns, ohne wirklich Symptome zu machen und nur unter den oben genannten Bedingungen vermehrt auftreten und auf andere Menschen übergreifen, so wie Viren in den meisten Tieren dauerhaft vorhanden sind.

 

 

Dieses Gleichgewicht kann sich abrupt ändern, wenn das Immunsystem des Trägers schwächer oder überlastet wird, durch Stress, andere Krankheiten, Fehlernährung, Schlafentzug und vieles andere mehr. Das gilt auch für Tiere in Gefangenschaft, interkontinentale Transporte, Massentierhaltung etc.

 

 

Dann kann die Virusdichte in einem Wirt so schnell und stark ansteigen, dass er zur Infektionsquelle wird. Während dieses Ansteigens (hohe Reproduktionsrate) kann es schon passieren, dass die Viren spontan und zufällig ihre Struktur ändern und damit von der Abwehr des Wirtes und aller seiner Artgenossen nicht mehr voll erkannt werden. Manchmal kann diese Änderung dazu führen, dass das Virus an Bedeutung verliert, weniger bedrohlich wird, manchmal kann es aber auch schlimmer werden. (So kann eine 2. oder 3. Infektions-Welle schwächere oder stärkere Symptome auslösen)

 

 

Wenn die Veränderung des Virus nur gering ist, kann es sich zwar dennoch gut ausbreiten, weil es eben teilweise neu ist, wird jedoch schon bald durch die Teilimmunität erkannt und nach einer gewissen Zeit von allen Teilen der Bevölkerung ganz erkannt und eben neutralisiert. Es entsteht eine neue Herdenimmunität. Sollte genau das gleiche Virus wiederkommen, würde es bei bestehender Immunität keine Erkrankung geben. Doch das exakt gleiche Virus kommt kaum wieder, denn es wird ja auch nicht mehr genügend vermehrt. (Corona Viren gibt es viele verschiedene Arten)

 

 

Wenn jedoch die zufällige Veränderung massiv ist, dann wird das Virus überhaupt nicht erkannt und verbreitet sich, wenn alles andere passt, extrem gut und kann beträchtliche Symptome erzeugen. Dazu neigen vor allem Viren, die zuerst in Tieren existieren, ohne Symptome und unter Kontrolle und durch Stress und unpassende, enge, gemeinsame Haltung gemischt werden und dann durch weitere unpassende Maßnahmen (Handel, Verzehr, Kontakt) auf den Menschen übertragen werden, wie eben bei SARS oder MERS oder COVID-19 und all den anderen großen Pandemien (Spanische-Grippe, Schweinegrippe, Vogelgrippe etc).

 

 

Der Wirt braucht dann eine ganze Weile bis er sein Immunsystem entsprechend adaptiert und dieses neue, mutierte Virus erkennt, wenn er es überhaupt überlebt. Kinder tun sich da viel leichter als Erwachsene, weil ihr Immunsystem noch flexibler und „zackiger“ ist.

 

 

Wenn dieses neue Virus jetzt noch durch heftige Reisetätigkeit und Handel innerhalb kurzer Zeit auf der ganzen Welt verteilt wird und dann vielleicht noch in den Gebieten, wo es hinkommt, eine hohe Bevölkerungsdichte herrscht oder viel Stress oder eine morbide Gesellschaft mit vielen Grunderkrankungen, dann haben wir eine Pandemie.

 

 

Wellen:

 

 

Das Phänomen der Infektions-Wellen hat mit unserer Abwehr zu tun, in Kombination mit der Fähigkeit des Virus sich dauernd zu verwandeln. Diese Verwandlung ist jedoch keine aktiver Prozess, sondern geschieht, soweit wir wissen, zufällig durch Fragmentierung und Rekombination während der Vermehrung unter entsprechendem Selektionsdruck durch die Abwehr des Wirtes. Denn nur jene Viren werden weiter vermehrt, die sich der Abwehr durch Veränderung der Struktur zufällig entziehen können. Wenn also Alles so läuft, dass das neue, unbekannte Virus sich in vielen Gebieten rasch ausbreiten kann, dann haben wir die „erste Welle“ der Infektion.

 

 

Es wird nun das Virus in sehr vielen Personen sehr stark vermehrt und hat auch dementsprechend weitere zufällige, strukturelle Veränderungen => Antigendrift. Diese neuen, veränderten Viren werden auch von den bereits geheilten Personen nur teilweise erkannt. Auch wenn sie bereits gegen das alte Virus immun sind, gegen das neue, mutierte Virus eben nicht ganz, haben aber eher weniger Symptome. Manchmal kommt es auch erst dann in Gebiete, die bisher gar nicht betroffen waren oder eben geschützt wurden. Jetzt denkt man ja in der seinerzeit infizierten Bevölkerung, dass das Virus bereist bekannt und von den infizierten und geheilten Menschen überwunden sei, das Herdenimmunität bestünde. Ja, diese besteht auch, und zwar für das erste Modell des Virus, das die Pandemie ursprünglich ausgelöst hatte, nicht aber gegen seine Mutationen. Da kann zwar eine Kreuzimmunität vorliegen, aber eben keine komplette Immunität und so kann dann auch eine 2. oder auch 3. Welle entstehen. So wie wir es von der großen Grippe Pandemie 1918 bis 1919 kennen, wo am Ende des Ersten Weltkrieges durch die weltweiten Truppentransporte, Truppen- und Gefangenenlager, Hilfslieferungen und Notstände, optimale Bedingungen für eine Pandemie und mehrere Wellen hergestellt wurden.

 

Nicht jede Mutation bringt ein potentes, gefährliches Virus hervor, manchmal entstehen schwache Formen. Irgendwann sind die Kreuzimmunitäten jedoch so dicht, dass auch diese Viren sich nicht mehr ausreichend vermehren können und Alles beruhigt sich.

 

Damals waren die Reisegeschwindigkeiten noch geringer und deshalb dauerte es Monate bis die anderen Wellen kamen. Heute würde dies deutlich rascher gehen.

 

 

Damit diese Infektions-Wellen entstehen, braucht es also meist 2 oder mehrere der folgenden Konstellationen:

 

  • Ein neuartiges Virus und eine 1. Welle, die so heftig ist, dass viele Menschen betroffen sind und sich das Virus gut und rasch vermehren kann, um auch eine spontane Mutation zu erleben. So dass also ein neues noch unbekanntes Virus entsteht, dass dann auch noch rasch weitertransportiert wird.
  • Ein Teil der Bevölkerung sollte bereits eine Kreuzimmunität von ähnlichen Viren haben und damit recht schnell wieder scheinbar gesund werden oder zumindest wenig Symptome haben, und dadurch das alte und neue Virus unbemerkt ausscheiden.
  • Die Gesellschaft sollte deutliche Unterschiede in der Immunitätslage und Gesundheitssituation haben. Dies wird oft durch starke soziale Unterschiede begünstigt. Reiche und Arme mit guter und schlechter medizinischer Versorgung, Ernährung und Stress. Starkes Gefälle in der Information durch Medien (Land, Stadt, Demokratie, Diktatur etc.)
  • Größere Menschengruppen, welche noch gar keine Immunität haben und von der 1. Welle verschont wurden, aber in Kontakt zu Menschen dieser 1. Welle stehen. (Reisen, Handel, Vektoren etc.)
  • Gruppen, welche eine schlechte Abwehr haben und Grunderkrankungen oder andere Voraussetzungen, wie z.b. bei COVID-19 die vermehrten ACE-Rezeptoren, haben.

 

Dann sind prolongierte Verläufe mit 2-4 Wellen möglich, wobei dann sowohl das ursprüngliche Virus, als auch die mutierten Viren gleichzeitig Erkrankungen auslösen können.

 

 

Daher sind alle Maßnahmen, mit welchen wir die Geschwindigkeit der Ausbreitung deutlich reduzieren können, nach wie vor sinnvoll, wie Reisebeschränkungen, Aufhebung von Gruppenversammlungen und „Isolation“, ebenso wie die Hygienemaßnahmen, Masken und der Abstand, denn dadurch reduzieren wir die Masse an Viren, die übertragen werden kann, ebenso wie die Kontamination der Umgebung in der wir gemeinsam leben. Weniger massiver Virusbefall macht aber auch weniger spontane Mutationen im Träger und weniger Stress.

 

 

Eine Welle ist genug – also konsequent bleiben und durchhalten.

 

 

Übrigens, durch die 1. Welle sind wir so gut wie durch!

 

 

 

 

 


 

NATUR oder LABOR?

Ob das COVID-19 natürlich entstanden ist oder im Labor gezüchtet wurde, wird sich nie mit 100% ger Sicherheit sagen lassen.

Wir Menschen haben uns in vielen Bereichen in unserem Verhalten, unserem Denken und unseren wissenschaftlichen Möglichkeiten in einer Art entwickelt, die beides leicht möglich machen.

 

Für eine natürliche Ursache spricht, dass die Entstehung derartiger Virus-Untergruppen seit Langem erforscht und bekannt ist. Viren unterliegen durch ihre hohe Replikationsrate und ihre fragile Struktur, mit dem nur wenig geschützten Genom, von Haus aus einer hohen Mutationsrate und jene, welche sich im Wirt gut halten, werden auch produziert und übertragen.

Die Ergebnisse einer Genanalyse der Tulane University School of Medicine, New Orleans zeigen Folgendes (Veröffentlicht am März 26th, 2020 von Dr. Francis Collins):

Alle Coronaviren benutzen Spike-Proteine, um sich an andere Zellen zu binden und diese zu infizieren. Im Laufe der Zeit hat jedes Coronavirus diese Proteine ein wenig anders gestaltet, und die evolutionären Hinweise auf diese Modifikationen werden in ihren Genen dargelegt.

Die Forscher fanden nun heraus, dass es im COVID-19 Virus zwei Merkmale gibt, welche eher auf eine neue spontane Fusion aus dem Tierreich hindeuten, als auf eine Manipulation in einem Labor.

Die Hauptstruktur des Genoms des COVID-19 ähnelt am ehesten den schon lange bekannten, in bestimmten Fledermäusen lebenden Coronaviren.

Sein Spike-Protein zeigt die ebenfalls bereits bekannte Fähigkeit, welche es ihm ermöglicht, an den ACE 2 Rezeptor zu binden (siehe vorheriger Artikel,"WER gehört nun zur Risikogruppe"). Dies konnten auch schon seine Vorläufer SARS und MERS. Allerdings ist COVID-19 deutlich besser darin, weil es eine 2. Bindungsstelle dazubekommen hat. Diese verbesserte Fähigkeit ähnelt jedoch einem Virus, das in Pangolinen (Schuppentier) gefunden wird, einem Tier, das einem Ameisenbären mit Schuppen ähnelt (neuer Hit unter den Exoten auf den Märkten).

Beide Tierformen werden gemeinsam auf den Wet-Markets im südostasiatischen Raum zum Handel und auch als Nahrung angeboten. Diese Tiere werden unter absurden Verhältnissen gehalten, geschlachtet und auch verzehrt.

Forscher vermuten nun, dass dies demnach ein spontaner Entwicklungsprozess durch evolutionäre Selektion ist und weniger der Versuch eines Bioingenieurs ein „tödliches Virus“ zu entwickeln.

Die in den Tieren lebenden Viren werden regelmäßig auch auf Menschen übertragen, wenn diese mit ihnen hantieren, sie nicht artgerecht halten oder sie roh verzehren oder für Rituale verwenden. Dieses Szenario kennt man schon von den anderen Ausbrüchen wie SARS 2002, wo die Grundstruktur auch aus den Fledermäusen stammt und die Spikeproteine aus Zibet-Katze entstanden sind (Massenhaltung für Luxus-Kaffee), und MERS 2012, das aus Kamelen entstand.

Die neue Mischung aus Fledermäusen und Schuppentier hat jedoch eine höhere Affinität zu den ACE 2 Rezeptoren und macht daher mehr Beschwerden in den Lungen (siehe voriger Artikel). Noch dazu nimmt die Dichte der ACE 2 Rezeptoren in Menschen tendenziell zu, weil auch die Verabreichung von ACE Hemmern (Blutdruckmitteln) zunimmt (siehe voriger Artikel).

Also ist das Virus wohl eher aus natürlichen Quellen spontan entstanden, ermöglicht durch die zunehmend kränkliche menschliche Natur und fragwürdige Verhaltensweise und dem Handel mit und Verzehr von exotischen Tieren und deren unnatürlicher Haltung.

 

 

 


"Maske oder nicht Maske -

 das ist hier die Frage! "

 

Schützt sie mich ?

Schützt sie dich?

Schützt sie uns?

 

JA  und  JA  und  JA     ...  und wie sehr ?

 

Stand 31.03.2020

 

Hintergründe:

 

  • Viren sind sehr, sehr klein. Viel kleiner z.B. als ein rotes Blutkörperchen. Genau genommen können bis zu 20 Viren in einen solchen Erythrozyten passen.

Das ist wichtig, um zu verstehen, dass bereits kleinste Flüssigkeitströpfchen mit nur 0,005 mm = 5 ym eine ganze Gruppe von Viren tragen können. Solche Flüssigkeisttröpchen, Aerosole, sind so leicht, dass sie in der Luft schweben können, wie Nebel und unsichtbar sind.

 

Diese Aerosole atmen wir laufend aus und ein (in der kalten Jahreszeit als Dampf sichtbar), ohne es zu merken und man könnte sich nur mit richtigen Atmungsgeräten oder Gasmasken vollkommen davor schützen. Sie sind auch so klein, dass sie mit dem Luftstrom bis in die tiefsten Abschnitte unserer Lunge gelangen, direkt in die Lungenbläschen. Und somit auch die enthaltenen Viren.

 

  • Beim Reden, starken Atmen bei und nach Anstrengung, vor allem aber beim Husten, Niesen befördern wir deutlich größere Flüssigkeitströpchen nach aussen, teilweise so groß, dass man sie mit freiem Auge sehen kann. Diese können natürlich hunderte und mehr Viren tragen
  • Beim Reden und Atmen erreichen wir normalerweise einen Radius von ca 2-3 m und mit niederer Geschwindigkeit. Beim Husten schafen wir 80-90 Kmh und 4-5 m, beim Niesen bis zu 180 Kmh und natürlich auch größere Distanzen. Ein Aerosolpartikel kann sich einige Minuten in der Luft halten, ein größeres Tröpfchen entsprechend kürzer.
  • Die Infektiosität des Virus hängt unter anderem davon ab, wieviele Viren im Moment gleichzeitig den Körper betreten, denn es braucht eine gewisse kritische Menge an Viren im Augenblick, um die körpereigene Abwehr zu überrennen und genügend Zellen zu infizieren. Bei manchen Virusarten sind das 10, bei manchen 100 und mehr.

 

 

Dadurch ist klar, je größer die Flüssigkeitspartikel sind, welche wir aufnehmen oder ausstossen,

desto größer die Wahrscheinlichkeit einer manifesten Infektion.

 

 

Jetzt sollte schon verständlich werden, was Masken vor Mund und Nase für uns tun können.

  • Erstens bremsen sie den Strom und die Geschwindigkeit der ausgeatmeten Luft
  • Je nach Passform verhindern sie auch das ungehinderte Eintreten der Aerosole in unsere Atemwege
  • Sie verhindern das Austreten größerer Flüssigkeitspartikel und damit auch größerer Mengen an Viren auf einmal.
  • Nicht zu unterschätzen die psychosoziale Wirkung und das Signal an die Mitmenschen: "Wir passen auf!  Wir schützen dich und uns ! Wir zeigen Eigenverantwortung!"

Masken stellen leider keinen absoluten Schutz dar, weder vor Ansteckng noch vor Ausstreuung. Sie bremsen jedoch die Verbreitung deutlich und schützen uns dadurch besser, als beim direkten Einatmen der möglicherweise vorhandenen Aerosole.

 

Es ist nicht das oberste Ziel "nicht angesteckt" zu werden, weil wir sonst auch keine Immunität entwickeln können, sondern Ziel ist es nur so vielen Viren auf einmal zu begegnen, dass unser Körper sie in Ruhe erkennen und seine Abwehrstoffe dagegen produzieren kann. Ziel ist es auch, die Risikogruppe vorerst zu schützen, bis wir genug Kapazität haben, ihnen ausreichend helfen zu können.

 

Die Hypothese der "Herdenimmunität" ist grundsätzlich richtig und stammt aus Zeiten, wo die Bevölkerungsdichte viel niederer war, das Sterben der Menschen wenig mediale Bedeutung hatte und die Überalterung der Bevölkerung kein Thema war, ebenso wenig, wie Volkskrankheiten wie Diabetes, Stress und Hypertonie.

 

Wir wollen keine panische unkontrollierte "Herde" mit einem großen Anteil bereits angeschlagener und älterer Individuen, sondern ein friedlich lebendes und ruhendes Kollektiv, wo sich das Virus nur langsam ausbreiten kann und wir genau kontrollieren können, wie weit die Ausbreitung ist und jenen die sich etwas schwerer damit tun, auch entsprechend helfen können.

 

Denn diese Menschen wird es immer geben, unserer Risikogruppen. Wenn wir diese Pandemie frei laufen lassen, wie in England, Holland, Schweden etc., dann werden nur die Stärksten überleben, das Gesundheitssystem kollabieren und das ist dann wirklich wie Krieg, den keiner will.

 

Maskenarten:

 

Es gibt die einfachen "OP-Masken", welche immer nur dafür gedacht waren, Bakterien aus dem Mund und Nase des Chirurgen daran zu hindern, in die Wunde zu gelangen. Sie haben meist einen lockeren Sitz und die Luft kann leicht hinter ihren Rändern vorbeistreichen. Diese verhindern auf alle Fälle das Hinausschleudern der größeren Partikel und damit größerer Virusmengen.

Die sogenannten Atemschutzmasken Klasse 2 und höher sind etwas dichter, vor allem jedoch, liegen sie dem Gesicht des Trägers viel besser an, sodaß der Luftstrom fast nur durch das Gewebe gehen kann und somit eben gefiltert wird. Manche haben auch eigene Filter- und Ventilmechanismen. Deshalb sind sie für das medizinische Personal unbedingt notwendig und auch Patienten die erkrankt sind und Virusausscheider sind, sollten eher diese Masken tragen.

 

JA-  diese Masken, in all ihren Formen, schützen uns nachweislich,

manche nur gering, manche deutlich und keine absolut.

In Summe jedoch macht es für uns alle einen großen Unterschied und hilft sehr dabei, diese Pandemie unter Kontrolle zu bringen und deshalb kann ich die Maßnahmen der Bundesregierung nur sehr bergüßen und unterstützen.

 

Tragen sie Masken wenn sie sich Menschen nähern, die nicht im selben Haushalt leben

oder wenn Sie in Geschäfte gehen oder an Orte, wo sie auf andere Menschen treffen werden,

vor allem auch am Arbeitsplatz.

 

Die Händedesinfektion und alle anderen Maßnahmen bleiben unverändert wichtig!

 

 

Dank der Initiative der Bundesregierung werden ab Morgen

 

Mittwoch, den 01.04.2020 beginnend, bei allen Supermärkten Masken verteilt,

 

 welche Sie bitte auch tragen sollen!

 

 

Seien Sie vernünftig und nehmen Sie sich nur 1 Maske mit nach Hause, denn Hamstern würde in diesem Fall uns allen schaden. Die Produktion dieser Masken ist nach wie vor weltweit im Rückstand, reicht jedoch für jeden in Österreich, wenn wir sinnvoll damit umgehen!

 

 

Durchhalten und gesund bleiben ! 

Viren gibt es seit Urzeiten und doch bleiben wir die "Krone der Schöpfung" und damit überlegen !

 

Dr. Reinald Schiestel

Systomed


COVID-19 Stand 26.03.2020

Für jene die es etwas genauer wissen möchten:

 

Ich zitiere hiermit die neuesten internationalen Publikationen:

(vereinfacht zusammengefasst).

 

Mit großer Hochachtung und den besten Wünschen an meine Kollegen in Italien und weltweit!

 

 

 WER gehört nun zur Risikogruppe?

 

  • Menschen über 35 a mit Erkrankungen wie Diabetes, Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, chronischer hoher Stress und längerfristige Einnahme von ACE-Hemmer wegen Bluthochdruck
  • Menschen über 70 a auch wenn sie keine Grunderkrankung haben
  • Je mehr dieser Faktoren zusammenkommen desto riskanter wird es für den Betroffenen

 

Grundlagen:

 

Viren sind passive Molekülkomplexe, welche sich nicht bewegen können und nur dann an einer Zelloberfläche hängen bleiben, wenn es dort einen passenden "Rezeptor", eine „Andockstelle“ gibt. Dann startet eine Kaskade von chemischen Vorgängen, welche dazu führt, dass dieser virale Molekülkomplex in die Zelle aufgenommen wird und diese dann dazu bringt ihn zu reproduzieren.

 

Die Zelle ruft um Hilfe indem sie Teile der dabei produzierten Proteine auch an ihrer eigenen Oberfläche „ausstellt“, wodurch Zellen unserer Immunabwehr angelockt werden, sich damit vertraut machen und dann die Zelle samt Virus zerstören. Dadurch entsteht eine bleibende Immunität.

 

Leider führt dieser Abwehrkampf jedoch auch zu massiven Kollateralschäden, welche die Funktion des betroffenen Organes stark einschränken können. Starke und sonst gesunde Individuen überleben dies und werden immun, schwache und bereits kranke Individuen können daran sterben. Das Ausmaß des Befalles hängt nun davon ab, wie viele Viren in Ihren Körper gelangen und vor allem aber auch, wie viele Rezeptoren im Körper vorhanden sind und vor allem wo.

 

Deshalb hat die Erkrankung auch 2 Stadien: Einmal die Reproduktion des Virus, mit Fieber und eher milden Symptomen. Dann die "Entzündungsreaktion" mit massiver Beteiligung des umliegenden Gewebes und entsprechnden Symptomen, vor allem in der Lunge. Wie stark diese Entzündungsreaktion wird und der dadurch verursachte Schaden, hängt von vielen Faktoren ab. Vor allem jedoch von der eigenen Immunabwehr und dem Allgemeinzustand des Körpers.

 

Die Rezeptoren für dieses spezielle Virus heißen ACE-Rezeptoren (Angiotensin-Converting-Enzym) Sie spielen eine wichtige Rolle in der Regelung unseres Blutdruckes und auch in anderen Kreisläufen. Damit gehören sie also zu unserer normalen Ausstattung (wie ein Lichtschalter, nur dass eben das Virus genau an diesem Schalter hängen bleiben kann). Diese Rezeptoren finden sich vor allem in den auskleidenden Zellen von Gefäßen, den Lungenbläschen, aber auch in der Darmoberfläche. Also quasi an allen großen inneren Oberflächen, welche mit der Umwelt in Verbindung stehen. Daher ist es für das Virus leicht, mit ihnen Kontakt aufzunehmen, wenn es erst einmal eingeatmet oder geschluckt worden ist.

 

Rezeptoren sind nichts Starres, sondern können je nach Bedarf vermehrt oder vermindert werden. Die Zelle baut sie nach Bedarf selbst. Jetzt kommt der entscheidende Punkt. Viele der modernen und bewährten blutdrucksenkenden Medikamente sind sogenannte ACE-Hemmer. Diese Medikamente sind grundsätzlich gut und wichtig!

 

Wenn sie lange Zeit eingenommen werden, kommt es jedoch im Körper zu einer Erhöhung der Anzahl der ACE-Rezeptoren und damit zu mehr „Lichtschaltern“, an denen das Virus andocken kann. Daher nimmt die Wissenschaft nach neuesten Studien an, dass Menschen, welche diese ACE-Hemmer (Liste weiter unten) einnehmen, ein erhöhtes Risiko auf einen stärkeren Virusbefall haben, als andere. Das Gleiche gilt für Diabetes. Denn beim Diabetes kommt es immer auch zu einer Gefäßschädigung und dadurch zu einer Erhöhung dieser Rezeptoren. Aber auch andere noch nicht geklärte Mechanismen führen zu einer Steigerung der Rezeptordichte. (Alles sehr stark vereinfacht, um es verständlich zu machen).

 

Deshalb hat sich jetzt das Risiko-Spektrum in Richtung jüngerer Menschen verschoben, weil sehr viele Menschen an diesen Wohlstandskrankheiten wie Bluthochdruck, Stress und Diabetes leiden.

 

Chronischer Stress und Schlafmangel schwächt das Immunsystem an sich und steigert den Blutdruck, wodurch es ebenfalls zu einer Erhöhung der Virusreproduktion im Körper kommen kann.

 

Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen kommen von Haus aus mit einer Lungenentzündung schlechter zurecht, als Gesunde.

 

 

Epidemiologie:

 

Das COVID-19 Virus lässt sich grundsätzlich von Mensch zu Mensch übertragen. Es lässt sich im Speichel, dem Blut und dem Stuhl nachweisen. Das bedeutet, dass diese Materialien auch zur Übertragung dienen können. Das Virus selbst ist nicht sehr robust und doch kann es an der Aussenwelt, je nach Oberfläche und Reservoirdicke, Stunden bis Tage überleben.

 

 

In Aerosolen (Spucktröpfchen)bis zu 3 Stunden,

 

auf Kupfer 4 Stunden

 

24 Stunden auf Karton

 

zwei bis drei Tage auf Kunststoff und Edelstahl (Je nach Anzahl und Dicke des Trägermaterials).

 

 

Am gefährlichsten ist die Übertragung durch Aerosolpartikel, welche beim Sprechen, Husten, Niesen nach außen befördert werden (bis zu 3 Meter!). Ein Aerosol kann man sich wie den Morgennebel vorstellen, also eine sehr fein verteilte Flüssigkeit, welche durchaus einige Zeit im Raum stehen bleiben kann. Direkter Kontakt zu Menschen oder Kontakt mit deren Ausscheidungen ist ebenfalls riskant. Haustiere wie Hunde und Katzen sind mit größter Wahrscheinlichkiet keine Virusträger. Der Ausbreitungsfaktor liegt derzeit bei 2,3. Das bedeutet, das ein Virusträger durchschnittlich 2,3 andere Menschen ansteckt. Bei der normalen Grippe sind es ca 1,3.

 

Das Virus hat als äußere Hülle eine Lipid-Schicht, also Fett. Daher ist es empfindlich gegenüber den meisten fettlösenden Haushaltsreinigern und Seifen, besonders jedoch gegen Alkohol über 70% und Chlordioxid. Auch UV-Strahlung würde das Virus zerstören, doch leidet darunter auch unsere Haut, daher ist dies nur zur Säuberung von Oberflächen oder dünnen Geweben sinnvoll. Da Viren keine Lebewesen sind, sind Antibiotika sinnlos. (Sie werden manchmal wegen der gleichzeitig möglichen Superinfektion mit Bakterien gegeben)

 

Das COVID-19 Virus ist scheinbar weniger virulent als das SARS-CoV von 2002 und MERS-CoV von 2012, wobei die derzeit analysierte Sterblichkeit von COVID-19   3,4% beträgt, also niedriger als die Sterberate von SARS (9,6%) MERS (rund 35 %).

 

Inkubationszeit:

 

Die Zeit vom Befall des Wirtes bis zum Auftreten erster Symptome wird als Inkubationszeit bezeichnet. Sie beträgt bei COVID-19  1-14 Tage, meist 3-7 Tage. In dieser Zeit kann der Träger jedoch bereits ansteckend sein und andere Menschen infizieren, auch wenn er selbst keine Symptome zeigt!

 

 

Nachweis:

 

Die größte Bedeutung hat derzeit die Entwicklung von Screening-Methoden und Nachweisverfahren, vor allem Schnelltests. Grundsätzlch gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Nachweis des Virus im Gewebe
  • Nachweis einer Immunantwort des Körpers auf das Virus

Jeder für sich hat Vorteile und Nachteile. Die Rachen- und Nasenabstriche dienen dem Virusnachweis, müssen jedoch korrekt durchgeführt werden, also mit genug Druck, um auch Gewebeanteile auf dem Entnahmeinstrument zu haben. Es müssen auch schon genug Viren im Gewebe sein. Kaum läuft der Abwehrkampf des Körpers, sind sie so jedoch nicht mehr nachweisbar.

 

Die immunologischen Bluttests sind viel komplexer und zeigen uns, ob wir bereits eine Immunantwort auf das Virus haben, also befallen sind (IgA, IgM) und später ob wir immun sind (IgG). Erstens braucht das einige Tage und zweitens können andere Coronaviren, die bei uns ja ständig zu Gast sind, eine scheinbar positive Immunität vortäuschen oder es gibt auch Kreuzreaktionen von Antikörpern gegen andere Viren. Es bedarf also eines sehr spezifischen Tests, um ganz sicher zu sein. Daher im Augenblick noch keine gute Möglichkeit für einen verlässlichen Schnelltest. 

 

 

Symptome:

 

Nach allen bisherigen Studien sind die häufigsten Symptome:

 

FIEBER
HUSTEN
MÜDIGEKIT
KURZATMIGKEIT

 

Fieber (88,7%), Husten (67,8%), Müdigkeit (38,1%), Sputumproduktion (33,4%), Kurzatmigkeit (18,6%), Halsschmerzen (13,9%) und Kopfschmerzen (13,6%) umfassten. Darüber hinaus zeigte ein Teil der Patienten Magen-Darm-Symptome mit Durchfall (3,8%) und Erbrechen (5,0%). Die deutliche Kurzatmigkeit tritt bei den normalen Grippe-Infektionen nicht so stark auf.

 

Therapie:

 

Derzeit laufen die Forschungen auf Hochtouren und auch Medikationen die aus den letzten Pandemien positiv hervorgingen werden erneut getestet. So gibt es einige Medikamente die seinerzeit geholfen haben, aber ihre Effektivität bei COVID-19 leider noch nicht bewiesen werden konnte. Namen werden bei Zeiten folgen.

Bis dahin bleibt die Möglichkeit der symptomatischen Therapie, welche in den Krankenhäusern auch optimal durchgeführt wird, bis zur Möglichkeit der Beatmung und Herz-Kreislaufmaschine. Hier besteht logistisch auch der größte Engpass, wie in den Medien gut zu verfolgen ist.

Mit einem Impfstoff ist frühestens Anfang 2021 zu rechnen.

 

Es gibt bereits zahlreiche geheilte Fälle, wodurch die Menschen nun immun sind und auch wieder voll leistungsfähig und nicht mehr ansteckend! Auch eine milde Verlaufsform mit Spontanheilung ist in den meisten Fällen möglich. Die Sterblichkeit bei COVID-19 liegt nach derzeitigen Studien bei 3,4 %.

 

Leider ist eine Auswahl der akut zu behandelnden Patienten in solchen Krisensituationen und Versorgungsengpässen manchmal notwendig und das nötige Behandlungsbett wird dementsprechend dem Patienten mit den besseren Überlebenschancen gegeben. Dies sind unfassbar harte Entscheidungen und sie werden von den jeweils ältesten und routiniertesten Kollegen getroffen, meist in Rücksprache mit anderen Entscheidungsträgern. Dennoch ist es für jeden Betroffen, die Angehörigen und den Arzt, das Schlimmste was einem passieren kann.(Triage)

 

Schutz

 

  • Vermeiden Sie engen Kontakt mit Kranken.
  • Vermeiden Sie grundsätzlich engen Kontakt zu anderen Menschen
  • Vermeiden Sie es, sich an Augen, Nase und Mund zu berühren.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind.
  • Bleiben Sie überhaupt zu Hause wenn möglich
  • Halten Sie auch im Freien mindestens 2 Meter Abstand zu anderen Menschen. Falls dies nicht möglich ist, tragen Sie eine Atemschutzmaske.
  • Bedecken Sie Ihren Mund und Nase beim Husten oder Niesen mit einem Gewebe (Ellenbeuge, Einmaltaschentuch, WC- Papier) dann werfen Sie das Gewebe in den Papierkorb.
  • Wenn Sie mit Menschen direkt sprechen, drehen Sie sich seitlich oder verwenden Schutzbarrieren.
  • Reinigen und desinfizieren Sie häufig berührte Gegenstände und Oberflächen mit einem der üblichen Haushaltsreinigungsspray oder säubern es mit einem Haushaltsreiniger oder Desinfektionsmittel.
  • Waschen Sie ihre Hände regelmäßig mindestens 30 Sekunden mit Seife oder fettlösenden Reinigungsmitteln.
  • Wechseln Sie Ihre Kleidung regelmäßig, wenn sie außerhalb der Wohnung waren und waschen diese.
  • Ziehen Sie die Straßenschuhe aus, wenn sie in der Wohnung herumlaufen, evtl reinigen sie die Sohlen regelmäßig nach Gebrauch.
  • Sollten Sie Einmalhandschuhe benutzen, entsorgen Sie diese regelmäßig nach Gebrauch
  • Bleiben Sie zu hause, wenn möglich!
  • Entschleunigen Sie und reduzieren Sie den Stress
  • Schlafen Sie genug
  • Ernähren Sei sich sinnvoll und ausgewogen, stoppen sie Extrem-Diäten !
  • NEHMEN SIE ES ERNST, DENN NICHT NUR IHR EIGENES LEBEN HÄNGT DAVON AB !

 

 

 

Die derzeit laufenden Maßnahmen der Regierung sind alle sinnvoll und angemessen, vor allem die Isolation und Quarantäne!

 

Mit Achtsamkeit, Disziplin und Zuversicht werden wir diese Krise gemeinsam gut überstehen!

 

 

Liste der ACE Hemmer gegen Bluthochdruck:

 

ACHTUNG ! Sie nehmen dieses Medikament aus gutem Grund und sollen es auch weiter einnehmen, wie bisher!

Auf keinen Fall selbständig absetzen!

 

Kontaktieren Sie jenen Arzt/In, der es Ihnen verordnet hat und fragen um Rat.

Wichtig ist nur, dass sie sich, unabhängig von Ihrem Alter, dann auch als Risiko-Patient erkennen und sich dementsprechend vorsichtig verhalten!!

 

·       Captopril (Generika), Cilazapril (Inhibace®), Enalapril (Reniten®, Generika), Fosinopril (Generika, Fositen® ist ausser Handel), Lisinopril (Zestril®, Generika)Perindopril (Coversum®, Generika), Quinapril (Accupro®, Generika), Ramipril (Triatec®, Generika) und Mischpräparate !

 

 


CoV-19 Stand 16.03.2020

 

Für jene die es etwas genauer wissen möchten:

 

Ich zitiere hiermit die vor 1 Woche erschienene Arbeit einer Kollegengruppe aus Italien, welche eine gute Zusammenfassung und mehr Einblick in die Problematik rund um CoV-19 gibt.

 

Mit großer Hochachtung und den besten Wünschen an meine Kollegen in Italien und weltweit!

 

 

 

 

Eigenschaften, Bewertung und Behandlung Coronavirus (COVID-19)

 

 Marco Cascella; Michael Rajnik; Arturo Cuomo; Scott C. Dulebohn; Raffaela Di Napoli. Autoreninformationen Letztes Update: 8. März 2020.

 

In den letzten zwanzig Jahren wurden mehrere virale Epidemien wie das schwere akute Respiratoral-Coronavirus (SARS-CoV) in den Jahren 2002 bis 2003 und die H1N1-Grippe im Jahr 2009 registriert. Zuletzt wurde das Nah-Ost-Atmungssyndrom Coronavirus (MERS-CoV) erstmals 2012 in Saudi-Arabien identifiziert.

 

 Die jetzige Epidemie mit Fällen unerklärlicher Infektionen der tieferen Atemwege, wurde in Wuhan, der größten Region in der chinesischen Provinz Hubei, entdeckt und  erstmals am 31. Dezember 2019 dem WHO-Landesamt in China gemeldet.

 

Die veröffentlichte Literatur kann den Beginn symptomatischer Individuen bis Anfang Dezember 2019 zurückverfolgen.

 

Das Chinese Center for Disease Control and Prevention (CDC) und lokale CDCs organisierten ein intensives Programm zur Untersuchung von Ausbrüchen. Die Ursache dieser Krankheit wird nun einem neuartigen Virus der Coronavirus -Familie (CoV) zugeschrieben, COVID-19.

Am 11. Februar 2020 gab der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, bekannt, dass die durch dieses neue CoV verursachte Krankheit  "COVID-19" genannt wird, das Akronym für "Coronavirus-disease 2019".

 

In den letzten zwanzig Jahren sind bereits zwei weitere Coronavirus-Epidemien aufgetreten, welche auch Europa erreicht haben. SARS-CoV provozierte eine großangelegte Epidemie, die in China begann und zwei Dutzend Länder mit etwa 8000 Fällen und 800 Todesfällen einnahm, und die MERS-CoV, die in Saudi-Arabien begann und etwa 2.500 Fälle und 800 Todesfälle hat und immer noch sporadisch auftritt.

 

Dieses neue Virus scheint sehr ansteckend zu sein und hat sich schnell weltweit ausgebreitet. In einer Sitzung am 30. Januar 2020 gemäß den Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR, 2005), wurde der Ausbruch von der WHO zum "Public Health Emergency of International Concern" (PHEIC) erklärt, da er sich bereits auf 18 Länder ausgebreitet hatte (innerhalb nur 1 Monats!), in denen vier Länder von Übertragungen von Mensch zu Mensch berichteten.

 

Ein weiterer Meilenstein ereignete sich am 26. Februar 2020, als der erste Fall der Krankheit, in den Vereinigten Staaten registriert wurde, und das bei einem Patienten, der weder aus den betroffenen Gebieten kam, noch Kontakt zu Menschen aus diesen Gebieten hatte.  Ursprünglich hieß das neue Virus 2019-nCoV. In der Folge bezeichnete es das Internationale Komitee für Taxonomie (Namensgebung) von Viren (ICTV) als SARS-CoV-2-Virus, da es dem SARS-CoVs, das den SARS-Ausbruch 2002 verursacht hatte, strukturell sehr ähnlich ist.

 

Die CoVs sind zu den Haupterregern von Atemwegserkrankungen der Moderne geworden. Sie sind eine große Familie von einsträngigen RNA-Viren (+ssRNA), die in verschiedenen Tierarten isoliert werden können. Aus noch ungeklärten Gründen können diese Viren Artenbarrieren überwinden und auch beim Menschen von Erkältung bis zu schwereren Krankheiten wie MERS und SARS verschiedene Krankheitsbilder auslösen. 

 

Interessanterweise sind diese letzgenannten Viren wahrscheinlich in Fledermäusen in Südostasien entstanden und dann in andere Säugetierwirte übergetreten – das SARS-CoV in die Himalaya-Palmzibet und das MERS-CoV in das Dromedarkamel – bevor sie zum Menschen springen. Die Dynamik von SARS-CoV-2 ist derzeit unbekannt, aber es wird spekuliert, dass es auch einen tierischen Ursprung hat.

Wissenschaftler auf der ganzen Welt arbeiten unermüdlich, um Informationen über die Übertragungsmechanismen, das klinische Spektrum von Krankheiten, neue Diagnostik, Prävention und therapeutische Strategien zu erforschen. Sowohl hinsichtlich der Virus-Wirt-Interaktion, als auch hinsichtlich der Entwicklung der Epidemie bestehen noch viele Unsicherheiten, wobei insbesondere auf die Zeiten Bezug genommen wird, in denen die Epidemie ihren Höhepunkt erreichen wird.

Im Moment sind die therapeutischen Strategien, um mit der Infektion umzugehen, nur unterstützend, und präventiv, und zielen darauf ab, die Übertragung in der Gemeinschaft zu reduzieren.

Aggressive und konsequente Isolationsmaßnahmen in China haben in den letzten Tagen zu einer schrittweisen Reduzierung der Fälle geführt.

In Italien, in geographischen Regionen des Nordens der Halbinsel, unternehmen die politischen und gesundheitlichen Behörden unglaubliche Anstrengungen, um eine Schockwelle einzudämmen, die das Gesundheitssystem stark auf die Probe stellt.

Ursachen

CoVs sind positiv einsträngige RNA-Viren mit einem kronenähnlichen Aussehen unter dem Elektronenmikroskop (Korona  ist der lateinische Begriff für Krone) aufgrund des Vorhandenseins von Spike-Glykoproteinen auf ihrer Hülle. Die Unterfamilie  Orthocoronavirinae der Familie der  Coronaviridae  (Ordnung  Nidovirales) klassifiziert in 4 Gattungen von CoVs:

Alphacoronavirus (alphaCoV), Betacoronavirus (betaCoV), Deltacoronavirus (deltaCoV) und Gammacoronavirus (gammaCoV). Darüber hinaus teilt sich die BetaCoV-Gattung in fünf Subgattungen oder Linien auf.  Die Genomcharakterisierung hat gezeigt, dass Fledermäuse und Nagetiere wahrscheinlich die Genquellen von AlphaCoVs und BetaCoVs sind. Vogelarten scheinen die Genquellen für DeltaCoVs und GammaCoVs darzustellen.

Mitglieder dieser großen Familie von Viren können Atemwegs-, enterische, Leber- und neurologische Erkrankungen bei verschiedenen Tierarten verursachen, einschließlich Kamelen, Rindern, Katzen und Fledermäusen. Bis heute wurden sieben menschliche CoVs identifiziert (HcoVs genannt), die Menschen infizieren können. Einige der HCoVs wurden bereits Mitte der 1960er Jahre identifiziert, während andere erst im neuen Jahrtausend entdeckt wurden.

Im Allgemeinen deuten Schätzungen darauf hin, dass 2 % der Bevölkerung dauerhaft gesunde Träger eines CoV sind und dass diese Viren für etwa 5 bis 10 % der jährlichen akuten Atemwegsinfektionen verantwortlich sind.

 

1.     Häufige menschliche CoVs: HCoV-OC43 und HCoV-HKU1 (BetaCoVs der A-Linie); HCoV-229E und HCoV-NL63 (alphaCoVs). Sie können Erkältungen und selbstbegrenzende Infektionen der oberen Atemwege bei immunkompetenten Personen verursachen. Bei immungeschwächten Probanden und älteren Menschen können auch Infektionen der unteren Atemwege auftreten.

 

2.     Andere menschliche CoVs: SARS-CoV, SARS-CoV-2 und MERS-CoV (betaCoVs der B- bzw. C-Linie). Diese verursachen Epidemien mit variabler klinischer Schwere mit atmungs- und außerrespiratorischen Manifestationen. Bei SARS-CoV, MERS-CoV, liegen die Sterblichkeitsraten bei bis zu 10 % bzw. 35 %.

 

Somit gehört SARS-CoV-2 zur Kategorie betaCoVs. Es hat eine runde oder elliptische und oft pleomorphe Form und einen Durchmesser von etwa 60–140 nm. Wie andere CoVs ist es empfindlich gegenüber UV-Strahlen und Hitze. Darüber hinaus können diese Viren durch Fettlösungsmittel wie Äther (75%), Ethanol (60%), chlorhaltiges Desinfektionsmittel, Peroxyessigsäure und Chloroform mit Ausnahme von Chlorhexidin wirksam inaktiviert werden.

In Hinblick auf die genetische Herkunft haben Chan et al. bewiesen, dass das neue CoV von Wuhan, 89% Nukleotid-Identität mit Fledermaus SARS-like-CoVZXC21 und 82% mit dem menschlichen SARS-CoV hatte. Aus diesem Grund wurde das neue Virus SARS-CoV-2 genannt. Obwohl seine Ursprünge nicht vollständig verstanden werden, deuten diese genomischen Analysen darauf hin, dass SARS-CoV-2 wahrscheinlich aus einem Stamm bei Fledermäusen in Südostasien entstanden ist. Die potentielle Verstärkung in Säugetieren hat dann dazu geführt, dass es nun auch auf Menschen übertragen werden kann. Der genaue Mechanismus dieses Wandels ist jedoch noch nicht bekannt. Da auch eine spontane Mutation im ursprünglichen Stamm direkt Virulenz gegenüber dem Menschen ausgelöst haben könnte, ist es nicht sicher, ob dieser Vermittler existiert.

 

Übertragung

Da die ersten Fälle der CoVID-19-Krankheit scheinbar mit der direkten Exposition auf dem Huanan Seafood Wholesale Market von Wuhan zusammenhängten, wurde die Übertragung von Tier zu Mensch als Hauptmechanismus angenommen. Dennoch waren nachfolgende Fälle nicht mit dieser Lokalität verbunden. Daher wurde der Schluss gezogen, dass das Virus auch von Mensch zu Mensch übertragen werden könnte. Derzeit sind symptomatische, aber leider auch noch asymptomatische Menschen die häufigste Quelle der COVID-19-Verbreitung. Die Möglichkeit der Übertragung vor der Entwicklung der Symptome scheint jedoch eher selten zu sein, weil ja noch kein Sekretausstoß durch Husten und Niesen vorliegt, obwohl sie nicht ausgeschlossen werden kann. Darüber hinaus gibt es Spekulationen, dass Personen, die asymptomatisch bleiben, das Virus dennoch übertragen könnten. Diese Daten deuten darauf hin, dass die Verwendung von Isolation der beste Weg ist, um diese Epidemie einzudämmen.

Wie bei anderen Atemwegserregern, einschließlich Grippe und Rhinovirus, wird angenommen, dass die Übertragung durch Tröpfchen durch Husten und Niesen auftritt. Die Aerosolübertragung ist auch bei längerer Exposition einer erhöhten Aerosolkonzentrationen z.B. in geschlossenen Räumen möglich. Die Analyse von Daten im Zusammenhang mit der Verbreitung von SARS-CoV-2 in China scheint darauf hinzudeuten, dass ein enger Kontakt zwischen Individuen notwendig ist. Die Verbreitung ist nach wie vor in erster Linie auf Familienmitglieder, Angehörige des Gesundheitswesens und andere enge Kontakte beschränkt.

Die Inkubationszeit liegt in der Regel innerhalb von 3 bis 7 Tagen manchmal auch zu 2 Wochen.  Diese Daten zeigten auch, dass sich diese neuartige Epidemie etwa alle sieben Tage verdoppelte, während die grundlegende Reproduktionszahl (R0 - R naught) 2,2 beträgt. Mit anderen Worten, im Durchschnitt überträgt jeder Patient die Infektion an weitere 2,2 Personen. Bemerkenswert ist, dass die Schätzungen des R0 der SARS-CoV-Epidemie in den Jahren 2002-2003 etwa 3 waren, also deutlich höher.

Es muss betont werden, dass diese Informationen das Ergebnis der ersten Berichte sind. Daher sind weitere Studien erforderlich, um die Übertragungsmechanismen, die Inkubationszeiten und den klinischen Verlauf sowie die Dauer der Infektiosität zu verstehen.

 

Epidemiologie

 

Daten des WHO Health Emergency Dashboard (3. März, 10.00 Uhr MEZ) melden weltweit 87.137 bestätigte Fälle seit Beginn der Epidemie. Davon 2977 (3,42%) waren tödlich. Etwa 92% (79.968) der bestätigten Fälle wurden in China registriert, wo fast alle Todesfälle ebenfalls registriert wurden (2.873, 96,5%). Bemerkenswert ist, dass die "bestätigten" Fälle, die zwischen dem 13. Februar 2020 und dem 19. Februar 2020 gemeldet wurden, sowohl im Labor bestätigte als auch klinisch diagnostizierte Patienten aus der Provinz Hubei umfassen.

Außerhalb Chinas gibt es 7169 bestätigte Fälle in 59 Ländern, darunter die Republik Korea (3736 Fälle), Italien (1128), internationale Beförderung (Diamantprinzessin, 705 Fälle), die Islamische Republik Iran (593), Japan (239), Singapur (102), Frankreich (100), Vereinigte Staaten von Amerika (62), Deutschland (57), Kuwait (45), Spanien (45), Thailand (42), Bahrain (40), Australien (25), Malaysia (24), Vereinigtes Königreich (23), Kanada (19), Vereinigte Arabische Emirate (19), Schweiz (18), Vietnam (16), Norwegen (15), Irak (13), Schweden (13), Österreich (10), Kroatien (7), Israel (7), Niederlande (7), Oman (6), Pakistan (4), Aserbaidschan (3), Dänemark (3), Georgien (3), Griechenland (3), Indien (3), Philippinen (3), Rumänien (3). Darüber hinaus wurden zwei Fälle in Brasilien, Finnland, Libanon, Mexiko, der Russischen Föderation und jeweils ein einziger Fall in Afghanistan, Algerien, Belarus, Belgien, Kambodscha, Ecuador, Ägypten, Estland, Irland, Litauen, Monaco, Nepal, Neuseeland, Nigeria, Nordmakedonien, Katar, San Marino und Sri Lanka.

 Die aktuellste Quelle für die Epidemiologie dieser sich abzeichnenden Pandemie finden Sie unter den folgenden Quellen:

 1.     Das WHO Novel Coronavirus (COVID-19) Situation Board

 2.     Die Johns Hopkins Center for Systems Science and Engineering Website für Coronavirus Global Cases COVID-19, die offen öffentliche Quellen verwendet, um die Ausbreitung der Epidemie zu verfolgen.

 

Symptome und klinische Befunde

 

Das klinische Spektrum von COVID-19 variiert von asymptomatischen oder paucisymptomatischen Formen bis hin zu klinischen Erkrankungen, die durch Ateminsuffizienz gekennzeichnet sind, die mechanische Beatmung und Unterstützung auf der Intensivstation (ICU) erfordert, bis hin zu multiorganen und systemischen Manifestationen in Bezug auf Sepsis, septischen Schock und multiple Organfunktionsstörungen (MODS).

In einem der ersten Berichte über die Krankheit, litten die Patienten an Fieber, Unwohlsein, trockenen Husten, und Dyspnoe. Brust-Computertomographie (CT) Scans zeigten Lungenentzündung mit abnormalen Befunden in allen Fällen. Etwa ein Drittel davon (13, 32%) bedurften der intensivmedizinischen Pflege, und es gab 6 (15%) tödliche Fälle.

Die Fallstudien von Li et al., die am 29. Januar 2020 im New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlicht wurden, fassen die ersten 425 Fälle zusammen, die in Wuhan registriert wurden. Die Daten deuten darauf hin, dass das Mittlere Alter der Patienten 59 Jahre betrug und eine Spanne von 15 bis 89 Jahren bestand. So berichteten sie keine klinischen Fälle bei Kindern unter 15 Jahren. Es gab keine signifikanten geschlechtsspezifischen Unterschiede (56% männlich).

Klinische und epidemiologische Daten der chinesischen CDC und zu 72.314 Fallakten (bestätigte, vermutete, diagnostizierte und asymptomatische Fälle) wurden im Journal of the American Medical Association (JAMA) (24. Februar 2020) geteilt, was eine wichtige Illustration der epidemiologischen Kurve des chinesischen Ausbruchs liefert. [12]  Es gab 62% bestätigte Fälle, darunter 1% der Fälle, die asymptomatisch waren, aber laborpositiv waren (viraler Nukleinsäuretest).

Darüber hinaus lag die Gesamtfall-Todesrate (bei bestätigten Fällen) bei 2,3 %. Bemerkenswert ist, dass es sich bei den tödlichen Fällen in erster Linie um ältere Patienten handelte, insbesondere um Patienten im Alter von 80 Jahren (etwa 15 %) und 70 bis 79 Jahre (8,0 %). Ungefähr die Hälfte (49,0%) der kritischen Patienten, die von bereits bestehenden Komorbiditäten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, chronischen Atemwegserkrankungen und onkologischen Erkrankungen betroffen waren, starben. Während 1% der Patienten 9 Jahre oder jünger waren, traten in dieser Gruppe keine tödlichen Fälle auf.

 Die Autoren des chinesischen CDC-Berichts teilten die klinischen Manifestationen der Krankheit nach schwerem Grad:

 1.     Leichte Krankheit: Nicht-Pneumonie und leichte Lungenentzündung; dies trat in 81 % der Fälle auf.

 2.     Schwere Erkrankung: Dyspnoe, Atemfrequenz 30/min, Sauerstoffsättigung im Blut (SpO2) 93 %, PaO2/FiO2-Verhältnis [das Verhältnis zwischen dem Blutdruck des Sauerstoffs (Teildruck des Sauerstoffs, PaO2) und dem Sauerstoffanteil (Anteil des inspirierten Sauerstoffs, FiO2)] < 300 und/oder Lungeninfiltrate > 50% innerhalb von 24 bis 48 Stunden; dies trat in 14 % der Fälle auf.

 3.     Kritische Erkrankung: Ateminsuffizienz, septischer Schock und/oder multiple Organdysfunktion (MOD) oder Versagen (MOF); dies trat in 5 % der Fälle auf.

 

Der klinische Verlauf der Krankheit scheint einen günstigen Trend bei der Mehrheit der Patienten vorherzusagen. In einem noch zu definierenden Prozentsatz der Fälle kommt es nach etwa einer Woche zu einer plötzlichen Verschlechterung der klinischen Bedingungen mit sich rasch verschlechternder Ateminsuffizienz und MOD/MOF.

 

Unkomplizierte (milde) Krankheit

Diese Patienten präsentieren in der Regel mit Symptomen einer Virusinfektion der oberen Atemwege, einschließlich leichtem Fieber, Husten (trocken), Halsschmerzen, Nasenverstopfung (nicht serös), Unwohlsein, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder Unwohlsein. Anzeichen und Symptome einer schwereren Krankheit, wie Dyspnoe, sind nicht vorhanden. Im Vergleich zu früheren HCoV-Infektionen sind nicht-respiratorische Symptome wie Durchfall eine Herausforderung zu finden.

 

Mäßige Pneumonie

Atemwegssymptome wie trockener Husten und Kurzatmigkeit (oder Tachypnoe bei Kindern) und Fieber sind ohne Anzeichen einer schweren Lungenentzündung vorhanden.

 

Schwere Pneumonie

Fieber verbunden mit schwerer Dyspnoe, Atemnot, Tachypnoe (> 30 Atemzüge/min) und Hypoxie (SpO2 < 90% auf Raumluft). Das Fiebersymptom muss jedoch sorgfältig interpretiert werden, da es auch bei schweren Formen der Krankheit mäßig oder sogar abwesend sein kann. Zyanose kann bei Kindern auftreten. In dieser Definition ist die Diagnose klinisch, und radiologische Bildgebung wird verwendet, um Komplikationen auszuschließen.

 

Akutes Atemnotsyndrom (ARDS)

Die Diagnose erfordert klinische und beatmungsmedizinische Kriterien. Dieses Syndrom deutet auf ein schwerwiegendes neu beginnendes Atemversagen oder auf eine Verschlechterung eines bereits identifizierten Atembildes hin. Verschiedene Formen der ARDS werden anhand des Hypoxiegrades unterschieden. Der Referenzparameter ist der PaO2/FiO2:

1.     Milde ARDS: 200 mmHg < PaO2/FiO2 bei 300 mmHg. Bei nicht belüfteten Patienten oder bei Patienten, die durch nicht-invasive Beatmung (NIV) mit positivem Endexiratoratorationsdruck (PEEP) oder einem kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck (CPAP) von 5 cmH2O bewältigt werden.

2.     Mäßige ARDS: 100 mmHg < PaO2/FiO2 bei 200 mmHg.

3.     Schwere ARDS: PaO2/FiO2 bei 100 mmHg

 

Die bildgebenden Untersuchungen Röntgen, CT-Scan oder Lungen-Ultraschall, zeigender beidseitige Trübungen(Lungeninfiltraten > 50 %), bei nur geringen Ergüssen. Obwohl in einigen Fällen das klinische Szenario und die Beatmungsdaten für Lungenödeme sprechen könnten, ist der primäre respiratorische Ursprung des Ödems nach dem Ausschluss von Herzinsuffizienz oder anderen Ursachen wie Flüssigkeitsüberlastung nachgewiesen. Echokardiographie kann dabei hilfreich sein.

 

Sepsis

Sepsis stellt eine lebensbedrohliche Organdysfunktion dar, die durch eine dysregulierte Wirtsreaktion auf vermutete oder nachgewiesene Infektion beruht, mit Organfunktionsstörungen.  Die klinischen Bilder von Patienten mit COVID-19 und Sepsis sind besonders schwerwiegend, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Anzeichen und Symptomen einer multiorganen Beteiligung. Zu diesen Symptomen gehören Manifestationen im Atmungstrakt, wie schwere Dyspnoe und Hypoxämie, Nierenfunktionsstörungen mit verminderter Urinleistung, Tachykardie, veränderter geistiger Status und funktionelle Veränderungen der Organe, die als Labordaten von Hyperbilirubinämie, Azidose, hohem Laktat, Koagulopathie und Thrombozytopenie ausgedrückt werden.

 

Erkennen der Erkrankung

Die meisten Länder verwenden eine Art von klinischen und epidemiologischen Informationen, um zu bestimmen, wer sich testen lassen sollte. In den Vereinigten Staaten wurden Kriterien für Personen entwickelt, die auf für COVID-19 untersucht werden (PUI). Nach Angaben der US-amerikanischen CDC haben die meisten Patienten mit bestätigtem COVID-19  folgende Symptome: Fieber und/oder Symptome einer akuten Atemwegserkrankung (z. B. Husten, Atembeschwerden). Wenn eine Person ein PUI ist, wird empfohlen, dass Praktiker sofort Infektionsbekämpfungs- und Präventionsmaßnahmen ergreifen. Zunächst empfehlen sie Tests zum Ausschluß aller anderen Quellen der Atemwegsinfektion. Darüber hinaus empfehlen sie, epidemiologische Faktoren zu verwenden, um bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Dies schließt alle ein, die innerhalb von 14 Tagen vor Symptombeginn Reisen in die betroffenen geografischen Gebiete (derzeit China, Italien, Iran, Japan und Südkorea) gemacht haben oder Kontakt zu solchen Personen hatten oder innerhalb von 14 Tagen vor Symptombeginn engen Kontakt mit einem Patienten mit im Labor bestätigten COVID-19 hatten.

Die WHO empfiehlt, Proben sowohl aus den oberen Atemwegen (Naso- und oropharyngeale Proben) als auch aus den unteren Atemwegen wie erwartetem Sputum, Endotrachealaspirat oder Bronchoalveolar-Lavage zu sammeln. Die Proben müssen bei 4 Grad Celsius gelagert werden. Wenn das Testergebnis positiv ist, wird empfohlen, den Test zur Überprüfung zu wiederholen. Bei Patienten mit bestätigter COVID-19-Diagnose sollte die Laborbewertung wiederholt werden, um die virale Clearance zu bewerten, bevor sie von der Beobachtung befreit wird.

Die Verfügbarkeit von Tests variiert je nachdem, in welchem Land eine Person lebt, wobei die Verfügbarkeit fast täglich steigt.

Bei Laboruntersuchungen kann im frühen Stadium der Krankheit eine normale oder verringerte Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen und eine verminderte Lymphozytenzahl nachgewiesen werden. Lymphopenie scheint ein negativer prognostischer Faktor zu sein. Erhöhte Werte der Leberenzyme, LDH, Muskelenzyme, und C-reaktives Protein gefunden werden. Es gibt einen normalen Procalcitonin-Wert. Bei kritischen Patienten wird der D-Dimer-Wert erhöht, die Lymphozyten im Blut dauerhaft abgenommen und Laborveränderungen des Multiorganungleichgewichts (hohe Amylase, Gerinnungsstörungen usw.) gefunden.

 

Behandlung / Management

Es wird keine spezifische antivirale Behandlung für COVID-19 empfohlen, und derzeit ist kein Impfstoff verfügbar (dies kann auch noch bis zu 1 Jahr dauern!). Die Behandlung ist symptomatisch, und die Sauerstofftherapie stellt den wichtigsten Behandlungseingriff für Patienten mit schwerer Infektion dar. Mechanische Beatmung kann bei refraktärer Sauerstofftherapie bei Ateminsuffizienz erforderlich sein, während hämodynamische Unterstützung für die Bewältigung septischer Schocks unerlässlich ist.

Am 28. Januar 2020 veröffentlichte die WHO ein Dokument, in dem die Leitlinien der WHO und wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Behandlung früherer Epidemien durch HCoVs zusammengefasst sind. Dieses Dokument befasst sich mit Maßnahmen zur Erkennung und Sortierung von Patienten mit schweren akuten Atemwegserkrankungen; Strategien zur Prävention und Bekämpfung von Infektionen; frühe unterstützende Therapie und Überwachung; eine Richtlinie für die Labordiagnostik; Behandlung von Ateminsuffizienz und ARDS; Bewältigung septischer Schocks; Vermeidung von Komplikationen; Behandlungen; und Überlegungen für schwangere Patienten.

 

Prävention

Präventive Maßnahmen, vor allem die Isolation der Risikogruppen und reduktion der sozialen Kontakte, sind die derzeitige Strategie zur Begrenzung der Ausbreitung von Fällen. Da die Pandemie weiter zunehmen wird, solange R0 größer als 1 ist (COVID-19 ist 2.2), müssen sich die Kontrollmaßnahmen darauf konzentrieren, den Wert auf weniger als 1 zu reduzieren.

Die präventiven Strategien konzentrieren sich auf die Isolierung von Patienten und eine sorgfältige Infektionskontrolle, einschließlich geeigneter Maßnahmen, die während der Diagnose und der Bereitstellung klinischer Versorgung für einen infizierten Patienten zu ergreifen sind. Beispielsweise sollten während der Probenentnahme Tröpfchen-, Kontakt- und Luftschutzmaßnahmen getroffen und eine Sputuminduktion vermieden werden. Aber auch die Isolation von Menschen im Allgemeinen und die Reduktion von Kontakten der jüngeren Generationen mit den älteren und Alten.

Die WHO und andere Organisationen haben die folgenden allgemeinen Empfehlungen abgegeben:

1.     Vermeiden Sie engen Kontakt mit Probanden, die an akuten Atemwegsinfektionen leiden.

2.     Waschen Sie Ihre Hände häufig, vor allem nach dem Kontakt mit infizierten Menschen oder deren Umgebung.

3.     Vermeiden Sie ungeschützten Kontakt mit Nutztieren vor allem aus Massentierhaltungen  oder Wildtieren.

4.     Menschen mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion sollten Abstand halten, Husten oder Niesen mit Einweggewebe oder Kleidung abdecken und ihre Hände regelmäßig waschen.

5.     Insbesondere in den Abteilungen für Notfallmedizin die Anwendung strenger Hygienemaßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Infektionen verstärken.

6.     Personen, die immungeschwächt sind, sollten sich vor allem zu Hause aufhalten  und Menschen im Allgemeinen  sollten öffentliche Versammlungen vermeiden.

 

Die wichtigste Strategie für die Bevölkerung ist, häufig ihre Hände zu waschen und tragbare Handdesinfektionsmittel verwenden und den Kontakt mit ihrem Gesicht und Mund nach der Interaktion mit einer möglicherweise kontaminierten Umgebung zu vermeiden.

Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die sich um infizierte Personen kümmern, sollten Kontakt- und Luftschutzmaßnahmen nutzen, um PSA wie N95- oder FFP3-Masken, Augenschutz, Kleider und Handschuhe einzubeziehen, um die Übertragung des Erregers zu verhindern.

Unterdessen wächst die wissenschaftliche Forschung, um einen Coronavirus-Impfstoff zu entwickeln. In den letzten Tagen hat China die ersten Tierversuche angekündigt, und Forscher der University of Queensland in Australien haben auch angekündigt, dass sie nach Abschluss der dreiwöchigen In-vitro-Studie zu Tierversuchen übergehen. Darüber hinaus hat das National Institute for Allergy and Infectious Diseases (NIAID) in den USA angekündigt, dass eine Phase-1-Studie für eine neuartige Coronavirus-Impfung im Bundesstaat Washington begonnen hat.

 

Prognose

 

Vorläufige Daten deuten darauf hin, dass die gemeldete Sterberate je nach Studie und Land zwischen 1 % und 4 % liegt. Die meisten Todesfälle sind bei Patienten über 50 Jahren aufgetreten. Kleine Kinder scheinen meist nur leicht infiziert zu sein, können aber als Vektor für die zusätzliche Übertragung dienen.

 

Ermahnung und Patientenerziehung

 

Patienten und Familien sollten unterwiesen werden:

1.     Vermeiden Sie engen Kontakt mit Probanden, die an akuten Atemwegsinfektionen leiden.

2.     Waschen Sie ihre Hände häufig, vor allem nach Kontakt mit kranken Menschen oder ihrer Umgebung.

3.     Vermeiden Sie ungeschützten Kontakt mit Nutztieren aus Massentierhaltungen oder Wildtieren.

4.     Menschen mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion sollten Abstand halten, Husten oder Niesen mit Einweggewebe oder Kleidung abdecken und ihre Hände waschen.

5.     Immungeschwächte Patienten sollten öffentliche Exposition und öffentliche Versammlungen vermeiden. Wenn sich eine immungeschwächte Person in einem geschlossenen Raum mit mehreren anwesenden Personen befinden muss, z. B. bei einer Besprechung in einem kleinen Raum; Masken, Handschuhe und Körperhygiene mit antiseptischer Seife sollten von Personen durchgeführt werden, die in engem Kontakt mit dem Einzelnen stehen. Darüber hinaus sollte eine vorherige Reinigung des Zimmers mit antiseptischen Mitteln vor der Exposition durchgeführt und durchgeführt werden. Angesichts der Gefahr, die für diese Personen besteht, sollte jedoch eine Exposition vermieden werden, es sei denn, ein Treffen, ein Gruppenereignis usw. ist ein echter Notfall.

6.     Strenge persönliche Hygienemaßnahmen sind notwendig, um diese Infektion zu verhindern und zu kontrollieren.

 

 

 

Karte des COVID-19-Ausbruchs am 2. März 2020. Beachten Sie, dass neue Fälle möglicherweise nicht sofort visuell dargestellt werden, da sich dies eine sich rasch entwickelnde Situation darstellt. Siehe primärer Artikel 2019–20 Coronavirus-Ausbruch oder den Ausbruch des Weltgesundheitsverbandes (mehr...)

 

 

 

 


Neues zum Corornavirus SARS CoV 19.        Stand 14.03.2020

 

WAS IST DAS CORONAVIRUS und wie können wir eine Ansteckung vermeiden?

 

 

Was passiert, wenn wir das Virus doch aufnehmen?

 

 

Was sind Viren und wie breiten sie sich aus?

 

Viren sind winzige Strukturen, viel kleiner als Bakterien, welche in der Lage sind, sich mit Hilfe eines Wirtes zu vermehren, indem sie sich an dessen Zellen anheften und die Zelle dazu bringen, ihren eigenen Gen-Code zu produzieren. Damit die Zelle das macht und die körpereigene Immunabwehr es nicht merkt, haben Viren unterschiedliche Mechanismen sich zu tarnen und die Immunabwehr zu überlisten. Sonst würden sie ja nicht weiter existieren können. Viren brauchen also unbedingt einen Wirt, einen Träger.

 

Das Virus braucht also in jedem Fall ein größeres Lebewesen, Tier oder Mensch, um sich zu vermehren und auch selbst am Leben zu bleiben und vor allem, um sich auszubreiten. Es braucht dazu einen engen räumlichen Kontakt zwischen den bereits infizierten und noch nicht infizierten Wesen. Das kann manchmal auch durch Abwasser oder gemeinsam genutzte Badequellen (Whirlpools, Familienbadewannen etc) sein oder der Verzehr von infizierten Tieren ohne diese davor ausreichend erhitzt zu haben, also gekocht oder gegrillt.

 

Da diese Viren Tier und Mensch nutzen können, sind vor allem Tiere in Massentierhaltungen die von Menschen betreut werden leicht betroffen, ohne jedoch sichtbar zu erkranken. Umso mehr, je größer die Gruppen sind, in welchen sie gehalten werden. Die bei uns üblichen Haustiere wie Hunde und Katzen sind normalerweise keine Virusträger. Ebenso problematisch sind Menschen in Ballungsräumen mit schlechten sanitären Gegebenheiten, die auf engstem Raum zusammenlebn müssen. Manche Viren können auch durch Insekten übertragen werden.

NICHT jedoch werden die Viren durch Wind und Luftstrom übertragen! Es braucht entweder direkten körperlichen Kontakt zu einem Infizierten oder Kontakt zu seinen Ausscheidungen. Dies können allergings auch winzige ausgehustete Tröpfchen oder Sekret beim Niesen und Schnäuzen sein, sowie Schmierinfektionen über genutzte Gegenstände. Das Virus kann sich einige Stunden bis zu 3 Tage an Oberflächen wie Metall und Kunsstoff halten und dort überleben. Das SARS CoV 19 ist jedoch recht empfindlich gegenüber handelsüblichen Reinigungsmitteln. Daher ist die regelmäßige Säuberung von Türgriffen, Haltegriffen und Handläufen im öffentlichen Bereich und ähnlichem wichtig.

 

Was bedeutet Corona-Virus und die vielen Namen?

 

Viren gibt es seit Jahrmillionen und so wie jede Lebensform entwickeln auch sie sich weiter. Wir haben also allein durch unsere Evolution gelernt mit diesen Bedrohungen umzugehen und auch zu heilen. Dieses Virus hat seinen Namen von seiner äußeren Struktur bekommen, weil es strahlenartige Fortsätze hat - Corona-Viren. Diese Virusgattung gibt es schon sehr lange und wir Menschen hatten auch schon mehrfach Kontakt mit ihr. Zum Beispiel gab es bereits 2002-2003 eine durch Coronaviren ausgelöste schwere Epidemie. Der Virustamm hat sich inzwischen weiterentwickelt, allein schon um die Immunabwehr der Wirte zu umgehen, die sich an den letzten Besuch erinnern würden. Es gibt also einen neuen Stamm, mit ähnlichem Aussehen, aber neuen Fähigkeiten. Wenn es also um die Zertörung des Virus im Außen geht, so sind die schon damals wirksamen Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel noch immer sehr tauglich. Daher können Sie oft auf altbewährten Reinigungsmittel sehen, dass diese auch gegen Coronaviren heflen! Doch im Menschen selbst braucht es neue Strategien und Medikamente, da dieser spezielle Stamm stärkere Veränderungen in der Lunge auslöst, als die letzten.

In der Wissenschaft brauchen wir Bezeichnungen, um genau zu wissen, wovon wir sprechen und so werden oft Abkürzungen aus alten Namen oder Krankheitssymptomen verwendet um das Virus zu beschreiben. SARS steht für Schweres Akutes Respiratoisches Syndrom weil es im Atmungstrakt = Respirationstrakt zu den schwersten Veränderungen kommt. Allen voran einer Entzündung, welche zu einer Faservermehrung im Lungengewebe führt, worduch der Sauerstofftransport und die Beweglichkeit der Lunge eingeschränkt wird. Daher SARS Co(rona)V(irus) 19 als "Katalogbezeichnung" wenn Sie so wollen. Es kann auch durhaus sein sein, dass sich noch Untergruppen finden lassen oder das Virus sich durch die laufende Infektionswelle weiterentwickelt. Daher sollte es so wenig wie möglich Infizierte geben!

 

 

Was wenn Sie infiziert wurden?

 

Die Zeit von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Symptome kann 3-14 Tage betragen! (Inkubationszeit) In dieser Zeit sind die Betroffenen beschwerdefrei, können aber bereits andere Menschen infizieren!!

 

Die bisherigen Studien zeigen, 80% aller infizierten Personen haben nur einen milden Verlauf (wie eine "Grippe"), 15 % einen schweren und nur 5% einen tödlichen Verlauf. Diese 5% waren bisher alles entweder bereits vorerkrankte Menschen mit einem schlechten Gesundheitszustand oder alte gebrechliche Menschen. Für diese Menschen ist jedoch auch jede andere Form einer „Grippe“ eine Bedrohung. Diese gehören zu der besonders zu schützenden Risikogruppe!

 

Unser derzeit größtes strategisches und organisatorisches Problem sind jedoch diese 80% der leichten Erkrankungen, und die bereits Infizierten in der Inkubationsphase, wenn es darum geht, die Ausbreitung der Epidemie zu verhindern, denn sie fallen nicht wirklich auf und haben auch keinen Leidensdruck, wollen arbeiten und ihr normales soziales Leben weiter leben. Hier braucht es Vernunft, Achtsamkeit, Vertrauen und Disziplin!

 

Wir Alle kennen die üblichen im Herbst und Frühjahr auftretenden Grippewellen und kennen auch unsere meist geringen Beschwerden, die dann nach ein paar Tagen wieder verschwinden, weil wir eben eine gute Abwehr haben. Wer wird deshalb seinen Job oder seine Verpflichtungen aufgeben!? Genau in dieser Zeit sind wir jedoch Virusträger und Ausscheider und können zahlreiche andere Menschen, die eben schwächer sind, anstecken und dort kann die gleiche Erkrankung dann leider tödlich verlaufen!

 

Den "harten Kerl" und eifrigen loyalen Arbeiter zu spielen ist jetzt mehr als ungünstig!

Wenn Sie krank sind, bleiben Sie zu Hause!

Holen sie sich professionelle Hilfe zur Abklärung! 1450

Sie können ja von zu Hause aus arbeiten, wenn es ihnen möglich ist.

 

Welche Symptome können Sie haben und was ist verdächtig?

 

Die klassischen Symptome einer CoV 19-Infektion sind meistens:

Fieber, trockener Husten(ohne Auswurf), Atemnot, seltener Schnupfen (ohne rinnende Nase),  Muskel und Gliederschmerzen, Darmprobleme.

Alles Symptome die wir auch von den meisten „Grippe-Wellen“ der vorigen Jahre kennen. Bedauerliche Weise ist genau jetzt im Frühjahr die „normale Grippe“ Zeit und so kommt es zu einer Durchmischung dieser Populationen und Symptome (Siehe Anhang unten). Deshalb ist es sehr wichtig, sich bei Verdacht genau untersuchen zu lassen.

 

Wichtig ist, dass jedes Lebewesen auf die Viren ganz unterschiedlich reagieren kann. Manche haben gar keine Symptome, so z.b. die meisten Kinder unter 15 Jahren und andere wieder, vor allem ältere Menschen über 70 zeigen die bekannten schweren Symptome bis hin zu einem tödlichen Ausgang. Eine schlechte Allgemeinsituation und Vorerkrankungen erhöhen das Risiko auf einen schweren Verlauf. (Risikogruppe)

 

 

Was können Sie tun?

 

Es liegt in der Eigenverantwortung jedes Menschen sich und seine Umgebung zu schützen, indem wir Alle diese Infektionswelle ernst nehmen ohne jedoch überzureagieren.

 

Im Falle von oben angeführten Symptomen rufen sie bitte umgehend 1450 oder 141 ! Weitere Nummern sind 0800 555 621 ! Hier wird Ihnen verlässlich geholfen!

 

AUF KEINEN FALL gehen Sie selbst zum Arzt oder wenden sich an Laienhelfer, da Sie sonst eventuell als Überträger andere Menschen im Warteraum und den unvorbereiteten, behandelnden Arzt, sowie das medizinische Personal infizieren.

Bleiben Sie in einem solchen Fall bitte überhaupt zu Hause und untersagen sie auch anderen Menschen Sie zu besuchen, bis ihr Zustand abgeklärt ist! Bewahren Sie Ruhe!

Man wird Ihnen nach Anruf bei der Hotline SO RASCH WIE MÖGLICH ZU HAUSE HELFEN und Sie kontaktieren.

 

Wichtige Nummern => 1450 oder 141  und  0800 555 621

 

Gemeinsam und mit Vernunft können wir diese Epidemie gut unter Kontrolle halten und eine weitere Ausbreitung bremsen und vielleicht sogar stoppen. Die Einsatzteams leisten österreichweit und auch in den Nachbarländern hervorragende Arbeit zu unser aller Schutz. Das Bundesministerium und andere staatliche Einrichtungen informieren täglich mehrmals und alle Hotlines sind darauf vorbereitet, Sie ausreichend zu informieren.

 

Bitte vertrauen Sei nur diesen offiziellen Mitteilungen und Aussendungen und nicht den Botschaften der Social-Media, welche nicht kontrolliert und bestätigt werden können!

 
 

Genau deshalb ist die Empfehlung der Experten Folgende:

 

Derzeit sollen sich junge Menschen von den älteren oder anders vermehrt gefährdeten Menschen (Risikogruppe) fernhalten und alle Menschen auch auf Gruppenveranstaltungen und Reisen verzichten.

 

Schränken sie ihre persönlichen sozialen Begegnungen ein und vermeiden sie direkten Körperkontakt.

 

Waschen sie sich regelmäßig und ordentlich die Hände und reinigen Sie ihre Kleidung und sich selbst regelmäßig durch Waschen. Das ist das Beste was wir machen können.

 

Fernhalten bedeutet, sich wenn möglich nur im Freien zu begegnen und einen Abstand von mindestens 1 Meter einzuhalten, kein Händeschütteln und Umarmen oder gar Küssen.

 

Sollte Sie Husten oder Niesen müssen, so ist dies bitte mit der eigenen Ellenbeuge oder einem Einmaltaschentuch abzufangen, welches dann sorgfältig zu entsorgen ist.(bitte auf keinen Fall weitergeben!)

 

Nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit des Home-Office oder anderer Formen der Heimarbeit.

 

Das Tragen von Einmalhandschuhen falls Sie im öffentlichen Bereich hantieren müssen und deren unmittelbare anschließende Entsorgung kann sinnvoll sein. Unbedingt jedoch die regelmäßige Reinigung der Hände.

 

 

 

Teilen Sie diese Informationen mit Familie, Freunden und Bekannten aus Solidarität und Bürgersinn!

 

 

Ich und das ganze Team von Systomed wünschen Ihnen anhaltende Gesundheit und Alles erdenklich Gute für diese turbulente Phase unseres Lebens.

 

 

Unsere Chancen stehen gut, wenn wir vernünftig handeln und ruhig bleiben, ohne Panik und mit großer Disziplin. Das Virus liebt das Chaos und die Gelegenheiten, die durch mangelnde Konsequenz und Eigenbrödlerei entstehen.

 

 

Unsere Regierung und alle derzeit mit diesem Fall Betrauten leisten hervorragende Arbeit.

 

Bleiben Sie informiert und fragen Sie bei Bedarf um Hilfe.

 

 

 

Mit den besten Wünschen
für fortwährende Gesundheit
und ein glückliches Leben

 

 

 

Dr. Reinald Schiestel
und Team Systomed

 


CORONAVIRUS  Was tun ?  09.03.2020

 

Wir haben für Sie geöffnet und betreuen unsere Patienten weiterhin mit der nötigen erhöhten Sorgfalt. Auch alle geplanten Operationen werden unter passenden Umständen durchgeführt wie besprochen.

 

Wir appellieren an Sie zum Schutz aller anderen Patienten und unseres Teams uns, im Falle besondere Umstände rechtzeitig zu verständigen, also vor dem Eintreffen im Krankenhaus oder in unserer Ordination.

 

Solche Umstände sind:

 

        -    Das Auftreten von Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen, Fieber

        -  Der unmittelbare Umgang mit Menschen, die solche Symptome zeigen oder manifest an einer Coronavirus-Infektion erkrankt sind

 

Wir selbst sind nicht dazu ausgerüstet eine Infektion mit dem Coronavirus nachzuweisen oder zu behandeln. Wenden sie sich in einem solchen Fall oder bei Verdacht bitte an die geeigneten Stellen. Welche Anlaufstellen es dafür gibt erfahren Sie unter 1450 oder  0800 555 621 oder 141 und unter den unten angeführten Links

 

Wir achten sehr sorgfältig darauf, dass unsere Ordination ein sicherer Ort für Sie bleibt und alle unsere Mitarbeiter und Angestellten entsprechend gescreent sind. Ebenso legen wir mehr denn je Wert darauf, dass die Hygienerichtlinien entsprechend den derzeit geltenden Standards eingehalten und überwacht werden. So sind Sie und wir gleichermaßen geschützt!

 

Das Coronavirus wird in erster Linie durch Tröpfchen-Infektion und Schmier-Infektion übertragen. Das bedeutet durch die Ausatem-Luft, Partikel beim Husten, Niesen und Spucken (auch beim Sprechen) und durch direkte Körperberührung, allem voran Händeschütteln.

 

Nicht jeder positive Virusträger zeigt Symptome der Erkrankung! Besonders junge und starke Menschen können leider Träger des Virus sein ohne Symptome zu zeigen. Da vor allem ältere und geschwächte Patienten anfällig für einen schweren Verlauf der Erkrankung sind, sollten sich junge Menschen, die Kontakt zu vielen anderen Menschen haben, vorläufig eher unter Ihresgleichen aufhalten. Ausgenommen sind natürlich erschwerte soziale Situationen wo Pflege oder Hilfestellung unbedingt notwendig ist.

 

Unserer Meinung nach ist Information und Screening, sowie erhöhte Achtsamkeit das Wichtigste, ohne jedoch in Panik zu verfallen. Bleiben Sei einfach informiert und achtsam und klären Sie jene Menschen auf, die vielleicht die öffentlichen Mitteilungen nicht ohne weiteres und leicht verstehen können oder suchen sich kompetente Hilfe bei Wissenden, falls Sie selbst mit den Informationen überfordert sind.

 

Gemeinsam und achtsam können wir dieser Herausforderung am besten begegnen.

 

Jetzt wegzuschauen oder zu meinen

 

„mich kann's eh nicht betreffen“

 

ist sehr riskant für uns Alle!

 

Sorgen Sie dafür, dass ihre Immunsituation so gut wie möglich ist. Das bedeutet vermeiden Sie unnötigen Stress, schlafen Sie genug und vermeiden Sie größere Reisen, da diese meist beides auslösen. Versuchen Sie auch größere Menschengruppen zu vermeiden, vor allem wenn sich diese in geschlossenen Räumen treffen.

 

Halten sie sich so gut wie möglich von Menschen fern, die offensichtlich Symptome einer Grippe zeigen und ermutigen Sie diese auch, sich untersuchen zu lassen und es nicht einfach unter den Tisch zu kehren. Wenn Sie selbst niesen oder husten müssen, so verwenden sie unbedingt entweder ein Einmaltaschentuch oder Ihre Ellenbeuge, um den Luftstrom abzufangen. Grundsätzlich ist es ratsam in der Grippezeit und jetzt ganz besonders Einmaltaschentücher zu verwenden und diese so rasch wie möglich ordnungsgemäß zu entsorgen. Vermeiden sie es auch, einfach auf den Boden zu spucken oder zu schnäuzen.

 

Das Tragen von Schutzmasken ist nur für jene Menschen wirklich sinnvoll, die bereits eine nachgewiesene Infektion mit COVID 19 haben oder gerade an einer Krankheit leiden, welche zu Husten und Niesen führt. Menschen die sich absolut gesund fühlen brauchen prophylaktisch keine Masken zu tragen. Ganz wichtig ist die regelmäßige Säuberung der Hände mit handelsüblicher Seife oder wenn verfügbar mit einem passenden Desinfektionsmittel.

 

Auf der orthomolekularen Ebene können Sie die Zufuhr von Vit D3 + Vit K2 und Magnesium erhöhen, sowie mit Vit C oder OPCs unterstützen.

 

Nähere Informationen zu vorbeugenden Maßnahmen und den aktuellen Stand der Situation finden Sie hier:

 

 

WHO

https://www.who.int/news-room/q-a-detail/q-a-coronaviruses

https://www.who.int/health-topics/coronavirus

https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/advice-for-public

 

SOZIALMINISTERIUM

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html

 

AGES

https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/

 

ÖSTERREICHISCHE ÄRZTEKAMMER

 

https://www.aerztekammer.at/coronavirus

 

Mit den besten Wünschen für anhaltende Gesundheit

und ein glückliches und erfülltes Leben

 

Dr. Reinald Schiestel

und das Systomed Team