NATUR oder LABOR?

Ob das COVID-19 natürlich entstanden ist oder im Labor gezüchtet wurde, wird sich nie mit 100% ger Sicherheit sagen lassen.

Wir Menschen haben uns in vielen Bereichen in unserem Verhalten, unserem Denken und unseren wissenschaftlichen Möglichkeiten in einer Art entwickelt, die beides leicht möglich machen.

 

Für eine natürliche Ursache spricht, dass die Entstehung derartiger Virus-Untergruppen seit Langem erforscht und bekannt ist. Viren unterliegen durch ihre hohe Replikationsrate und ihre fragile Struktur, mit dem nur wenig geschützten Genom, von Haus aus einer hohen Mutationsrate und jene, welche sich im Wirt gut halten, werden auch produziert und übertragen.

Die Ergebnisse einer Genanalyse der Tulane University School of Medicine, New Orleans zeigen Folgendes (Veröffentlicht am März 26th, 2020 von Dr. Francis Collins):

Alle Coronaviren benutzen Spike-Proteine, um sich an andere Zellen zu binden und diese zu infizieren. Im Laufe der Zeit hat jedes Coronavirus diese Proteine ein wenig anders gestaltet, und die evolutionären Hinweise auf diese Modifikationen werden in ihren Genen dargelegt.

Die Forscher fanden nun heraus, dass es im COVID-19 Virus zwei Merkmale gibt, welche eher auf eine neue spontane Fusion aus dem Tierreich hindeuten, als auf eine Manipulation in einem Labor.

Die Hauptstruktur des Genoms des COVID-19 ähnelt am ehesten den schon lange bekannten, in bestimmten Fledermäusen lebenden Coronaviren.

Sein Spike-Protein zeigt die ebenfalls bereits bekannte Fähigkeit, welche es ihm ermöglicht, an den ACE 2 Rezeptor zu binden (siehe vorheriger Artikel,"WER gehört nun zur Risikogruppe"). Dies konnten auch schon seine Vorläufer SARS und MERS. Allerdings ist COVID-19 deutlich besser darin, weil es eine 2. Bindungsstelle dazubekommen hat. Diese verbesserte Fähigkeit ähnelt jedoch einem Virus, das in Pangolinen (Schuppentier) gefunden wird, einem Tier, das einem Ameisenbären mit Schuppen ähnelt (neuer Hit unter den Exoten auf den Märkten).

Beide Tierformen werden gemeinsam auf den Wet-Markets im südostasiatischen Raum zum Handel und auch als Nahrung angeboten. Diese Tiere werden unter absurden Verhältnissen gehalten, geschlachtet und auch verzehrt.

Forscher vermuten nun, dass dies demnach ein spontaner Entwicklungsprozess durch evolutionäre Selektion ist und weniger der Versuch eines Bioingenieurs ein „tödliches Virus“ zu entwickeln.

Die in den Tieren lebenden Viren werden regelmäßig auch auf Menschen übertragen, wenn diese mit ihnen hantieren, sie nicht artgerecht halten oder sie roh verzehren oder für Rituale verwenden. Dieses Szenario kennt man schon von den anderen Ausbrüchen wie SARS 2002, wo die Grundstruktur auch aus den Fledermäusen stammt und die Spikeproteine aus Zibet-Katze entstanden sind (Massenhaltung für Luxus-Kaffee), und MERS 2012, das aus Kamelen entstand.

Die neue Mischung aus Fledermäusen und Schuppentier hat jedoch eine höhere Affinität zu den ACE 2 Rezeptoren und macht daher mehr Beschwerden in den Lungen (siehe voriger Artikel). Noch dazu nimmt die Dichte der ACE 2 Rezeptoren in Menschen tendenziell zu, weil auch die Verabreichung von ACE Hemmern (Blutdruckmitteln) zunimmt (siehe voriger Artikel).

Also ist das Virus wohl eher aus natürlichen Quellen spontan entstanden, ermöglicht durch die zunehmend kränkliche menschliche Natur und fragwürdige Verhaltensweise und dem Handel mit und Verzehr von exotischen Tieren und deren unnatürlicher Haltung.

 

 

 


"Maske oder nicht Maske -

 das ist hier die Frage! "

 

Schützt sie mich ?

Schützt sie dich?

Schützt sie uns?

 

JA  und  JA  und  JA     ...  und wie sehr ?

 

Stand 31.03.2020

 

Hintergründe:

 

  • Viren sind sehr, sehr klein. Viel kleiner z.B. als ein rotes Blutkörperchen. Genau genommen können bis zu 20 Viren in einen solchen Erythrozyten passen.

Das ist wichtig, um zu verstehen, dass bereits kleinste Flüssigkeitströpfchen mit nur 0,005 mm = 5 ym eine ganze Gruppe von Viren tragen können. Solche Flüssigkeisttröpchen, Aerosole, sind so leicht, dass sie in der Luft schweben können, wie Nebel und unsichtbar sind.

 

Diese Aerosole atmen wir laufend aus und ein (in der kalten Jahreszeit als Dampf sichtbar), ohne es zu merken und man könnte sich nur mit richtigen Atmungsgeräten oder Gasmasken vollkommen davor schützen. Sie sind auch so klein, dass sie mit dem Luftstrom bis in die tiefsten Abschnitte unserer Lunge gelangen, direkt in die Lungenbläschen. Und somit auch die enthaltenen Viren.

 

  • Beim Reden, starken Atmen bei und nach Anstrengung, vor allem aber beim Husten, Niesen befördern wir deutlich größere Flüssigkeitströpchen nach aussen, teilweise so groß, dass man sie mit freiem Auge sehen kann. Diese können natürlich hunderte und mehr Viren tragen
  • Beim Reden und Atmen erreichen wir normalerweise einen Radius von ca 2-3 m und mit niederer Geschwindigkeit. Beim Husten schafen wir 80-90 Kmh und 4-5 m, beim Niesen bis zu 180 Kmh und natürlich auch größere Distanzen. Ein Aerosolpartikel kann sich einige Minuten in der Luft halten, ein größeres Tröpfchen entsprechend kürzer.
  • Die Infektiosität des Virus hängt unter anderem davon ab, wieviele Viren im Moment gleichzeitig den Körper betreten, denn es braucht eine gewisse kritische Menge an Viren im Augenblick, um die körpereigene Abwehr zu überrennen und genügend Zellen zu infizieren. Bei manchen Virusarten sind das 10, bei manchen 100 und mehr.

 

 

Dadurch ist klar, je größer die Flüssigkeitspartikel sind, welche wir aufnehmen oder ausstossen,

desto größer die Wahrscheinlichkeit einer manifesten Infektion.

 

 

Jetzt sollte schon verständlich werden, was Masken vor Mund und Nase für uns tun können.

  • Erstens bremsen sie den Strom und die Geschwindigkeit der ausgeatmeten Luft
  • Je nach Passform verhindern sie auch das ungehinderte Eintreten der Aerosole in unsere Atemwege
  • Sie verhindern das Austreten größerer Flüssigkeitspartikel und damit auch größerer Mengen an Viren auf einmal.
  • Nicht zu unterschätzen die psychosoziale Wirkung und das Signal an die Mitmenschen: "Wir passen auf!  Wir schützen dich und uns ! Wir zeigen Eigenverantwortung!"

Masken stellen leider keinen absoluten Schutz dar, weder vor Ansteckng noch vor Ausstreuung. Sie bremsen jedoch die Verbreitung deutlich und schützen uns dadurch besser, als beim direkten Einatmen der möglicherweise vorhandenen Aerosole.

 

Es ist nicht das oberste Ziel "nicht angesteckt" zu werden, weil wir sonst auch keine Immunität entwickeln können, sondern Ziel ist es nur so vielen Viren auf einmal zu begegnen, dass unser Körper sie in Ruhe erkennen und seine Abwehrstoffe dagegen produzieren kann. Ziel ist es auch, die Risikogruppe vorerst zu schützen, bis wir genug Kapazität haben, ihnen ausreichend helfen zu können.

 

Die Hypothese der "Herdenimmunität" ist grundsätzlich richtig und stammt aus Zeiten, wo die Bevölkerungsdichte viel niederer war, das Sterben der Menschen wenig mediale Bedeutung hatte und die Überalterung der Bevölkerung kein Thema war, ebenso wenig, wie Volkskrankheiten wie Diabetes, Stress und Hypertonie.

 

Wir wollen keine panische unkontrollierte "Herde" mit einem großen Anteil bereits angeschlagener und älterer Individuen, sondern ein friedlich lebendes und ruhendes Kollektiv, wo sich das Virus nur langsam ausbreiten kann und wir genau kontrollieren können, wie weit die Ausbreitung ist und jenen die sich etwas schwerer damit tun, auch entsprechend helfen können.

 

Denn diese Menschen wird es immer geben, unserer Risikogruppen. Wenn wir diese Pandemie frei laufen lassen, wie in England, Holland, Schweden etc., dann werden nur die Stärksten überleben, das Gesundheitssystem kollabieren und das ist dann wirklich wie Krieg, den keiner will.

 

Maskenarten:

 

Es gibt die einfachen "OP-Masken", welche immer nur dafür gedacht waren, Bakterien aus dem Mund und Nase des Chirurgen daran zu hindern, in die Wunde zu gelangen. Sie haben meist einen lockeren Sitz und die Luft kann leicht hinter ihren Rändern vorbeistreichen. Diese verhindern auf alle Fälle das Hinausschleudern der größeren Partikel und damit größerer Virusmengen.

Die sogenannten Atemschutzmasken Klasse 2 und höher sind etwas dichter, vor allem jedoch, liegen sie dem Gesicht des Trägers viel besser an, sodaß der Luftstrom fast nur durch das Gewebe gehen kann und somit eben gefiltert wird. Manche haben auch eigene Filter- und Ventilmechanismen. Deshalb sind sie für das medizinische Personal unbedingt notwendig und auch Patienten die erkrankt sind und Virusausscheider sind, sollten eher diese Masken tragen.

 

JA-  diese Masken, in all ihren Formen, schützen uns nachweislich,

manche nur gering, manche deutlich und keine absolut.

In Summe jedoch macht es für uns alle einen großen Unterschied und hilft sehr dabei, diese Pandemie unter Kontrolle zu bringen und deshalb kann ich die Maßnahmen der Bundesregierung nur sehr bergüßen und unterstützen.

 

Tragen sie Masken wenn sie sich Menschen nähern, die nicht im selben Haushalt leben

oder wenn Sie in Geschäfte gehen oder an Orte, wo sie auf andere Menschen treffen werden,

vor allem auch am Arbeitsplatz.

 

Die Händedesinfektion und alle anderen Maßnahmen bleiben unverändert wichtig!

 

 

Dank der Initiative der Bundesregierung werden ab Morgen

 

Mittwoch, den 01.04.2020 beginnend, bei allen Supermärkten Masken verteilt,

 

 welche Sie bitte auch tragen sollen!

 

 

Seien Sie vernünftig und nehmen Sie sich nur 1 Maske mit nach Hause, denn Hamstern würde in diesem Fall uns allen schaden. Die Produktion dieser Masken ist nach wie vor weltweit im Rückstand, reicht jedoch für jeden in Österreich, wenn wir sinnvoll damit umgehen!

 

 

Durchhalten und gesund bleiben ! 

Viren gibt es seit Urzeiten und doch bleiben wir die "Krone der Schöpfung" und damit überlegen !

 

Dr. Reinald Schiestel

Systomed


COVID-19 Stand 26.03.2020

Für jene die es etwas genauer wissen möchten:

 

Ich zitiere hiermit die neuesten internationalen Publikationen:

(vereinfacht zusammengefasst).

 

Mit großer Hochachtung und den besten Wünschen an meine Kollegen in Italien und weltweit!

 

 

 WER gehört nun zur Risikogruppe?

 

  • Menschen über 35 a mit Erkrankungen wie Diabetes, Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, chronischer hoher Stress und längerfristige Einnahme von ACE-Hemmer wegen Bluthochdruck
  • Menschen über 70 a auch wenn sie keine Grunderkrankung haben
  • Je mehr dieser Faktoren zusammenkommen desto riskanter wird es für den Betroffenen

 

Grundlagen:

 

Viren sind passive Molekülkomplexe, welche sich nicht bewegen können und nur dann an einer Zelloberfläche hängen bleiben, wenn es dort einen passenden "Rezeptor", eine „Andockstelle“ gibt. Dann startet eine Kaskade von chemischen Vorgängen, welche dazu führt, dass dieser virale Molekülkomplex in die Zelle aufgenommen wird und diese dann dazu bringt ihn zu reproduzieren.

 

Die Zelle ruft um Hilfe indem sie Teile der dabei produzierten Proteine auch an ihrer eigenen Oberfläche „ausstellt“, wodurch Zellen unserer Immunabwehr angelockt werden, sich damit vertraut machen und dann die Zelle samt Virus zerstören. Dadurch entsteht eine bleibende Immunität.

 

Leider führt dieser Abwehrkampf jedoch auch zu massiven Kollateralschäden, welche die Funktion des betroffenen Organes stark einschränken können. Starke und sonst gesunde Individuen überleben dies und werden immun, schwache und bereits kranke Individuen können daran sterben. Das Ausmaß des Befalles hängt nun davon ab, wie viele Viren in Ihren Körper gelangen und vor allem aber auch, wie viele Rezeptoren im Körper vorhanden sind und vor allem wo.

 

Deshalb hat die Erkrankung auch 2 Stadien: Einmal die Reproduktion des Virus, mit Fieber und eher milden Symptomen. Dann die "Entzündungsreaktion" mit massiver Beteiligung des umliegenden Gewebes und entsprechnden Symptomen, vor allem in der Lunge. Wie stark diese Entzündungsreaktion wird und der dadurch verursachte Schaden, hängt von vielen Faktoren ab. Vor allem jedoch von der eigenen Immunabwehr und dem Allgemeinzustand des Körpers.

 

Die Rezeptoren für dieses spezielle Virus heißen ACE-Rezeptoren (Angiotensin-Converting-Enzym) Sie spielen eine wichtige Rolle in der Regelung unseres Blutdruckes und auch in anderen Kreisläufen. Damit gehören sie also zu unserer normalen Ausstattung (wie ein Lichtschalter, nur dass eben das Virus genau an diesem Schalter hängen bleiben kann). Diese Rezeptoren finden sich vor allem in den auskleidenden Zellen von Gefäßen, den Lungenbläschen, aber auch in der Darmoberfläche. Also quasi an allen großen inneren Oberflächen, welche mit der Umwelt in Verbindung stehen. Daher ist es für das Virus leicht, mit ihnen Kontakt aufzunehmen, wenn es erst einmal eingeatmet oder geschluckt worden ist.

 

Rezeptoren sind nichts Starres, sondern können je nach Bedarf vermehrt oder vermindert werden. Die Zelle baut sie nach Bedarf selbst. Jetzt kommt der entscheidende Punkt. Viele der modernen und bewährten blutdrucksenkenden Medikamente sind sogenannte ACE-Hemmer. Diese Medikamente sind grundsätzlich gut und wichtig!

 

Wenn sie lange Zeit eingenommen werden, kommt es jedoch im Körper zu einer Erhöhung der Anzahl der ACE-Rezeptoren und damit zu mehr „Lichtschaltern“, an denen das Virus andocken kann. Daher nimmt die Wissenschaft nach neuesten Studien an, dass Menschen, welche diese ACE-Hemmer (Liste weiter unten) einnehmen, ein erhöhtes Risiko auf einen stärkeren Virusbefall haben, als andere. Das Gleiche gilt für Diabetes. Denn beim Diabetes kommt es immer auch zu einer Gefäßschädigung und dadurch zu einer Erhöhung dieser Rezeptoren. Aber auch andere noch nicht geklärte Mechanismen führen zu einer Steigerung der Rezeptordichte. (Alles sehr stark vereinfacht, um es verständlich zu machen).

 

Deshalb hat sich jetzt das Risiko-Spektrum in Richtung jüngerer Menschen verschoben, weil sehr viele Menschen an diesen Wohlstandskrankheiten wie Bluthochdruck, Stress und Diabetes leiden.

 

Chronischer Stress und Schlafmangel schwächt das Immunsystem an sich und steigert den Blutdruck, wodurch es ebenfalls zu einer Erhöhung der Virusreproduktion im Körper kommen kann.

 

Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen kommen von Haus aus mit einer Lungenentzündung schlechter zurecht, als Gesunde.

 

 

Epidemiologie:

 

Das COVID-19 Virus lässt sich grundsätzlich von Mensch zu Mensch übertragen. Es lässt sich im Speichel, dem Blut und dem Stuhl nachweisen. Das bedeutet, dass diese Materialien auch zur Übertragung dienen können. Das Virus selbst ist nicht sehr robust und doch kann es an der Aussenwelt, je nach Oberfläche und Reservoirdicke, Stunden bis Tage überleben.

 

 

In Aerosolen (Spucktröpfchen)bis zu 3 Stunden,

 

auf Kupfer 4 Stunden

 

24 Stunden auf Karton

 

zwei bis drei Tage auf Kunststoff und Edelstahl (Je nach Anzahl und Dicke des Trägermaterials).

 

 

Am gefährlichsten ist die Übertragung durch Aerosolpartikel, welche beim Sprechen, Husten, Niesen nach außen befördert werden (bis zu 3 Meter!). Ein Aerosol kann man sich wie den Morgennebel vorstellen, also eine sehr fein verteilte Flüssigkeit, welche durchaus einige Zeit im Raum stehen bleiben kann. Direkter Kontakt zu Menschen oder Kontakt mit deren Ausscheidungen ist ebenfalls riskant. Haustiere wie Hunde und Katzen sind mit größter Wahrscheinlichkiet keine Virusträger. Der Ausbreitungsfaktor liegt derzeit bei 2,3. Das bedeutet, das ein Virusträger durchschnittlich 2,3 andere Menschen ansteckt. Bei der normalen Grippe sind es ca 1,3.

 

Das Virus hat als äußere Hülle eine Lipid-Schicht, also Fett. Daher ist es empfindlich gegenüber den meisten fettlösenden Haushaltsreinigern und Seifen, besonders jedoch gegen Alkohol über 70% und Chlordioxid. Auch UV-Strahlung würde das Virus zerstören, doch leidet darunter auch unsere Haut, daher ist dies nur zur Säuberung von Oberflächen oder dünnen Geweben sinnvoll. Da Viren keine Lebewesen sind, sind Antibiotika sinnlos. (Sie werden manchmal wegen der gleichzeitig möglichen Superinfektion mit Bakterien gegeben)

 

Das COVID-19 Virus ist scheinbar weniger virulent als das SARS-CoV von 2002 und MERS-CoV von 2012, wobei die derzeit analysierte Sterblichkeit von COVID-19   3,4% beträgt, also niedriger als die Sterberate von SARS (9,6%) MERS (rund 35 %).

 

Inkubationszeit:

 

Die Zeit vom Befall des Wirtes bis zum Auftreten erster Symptome wird als Inkubationszeit bezeichnet. Sie beträgt bei COVID-19  1-14 Tage, meist 3-7 Tage. In dieser Zeit kann der Träger jedoch bereits ansteckend sein und andere Menschen infizieren, auch wenn er selbst keine Symptome zeigt!

 

 

Nachweis:

 

Die größte Bedeutung hat derzeit die Entwicklung von Screening-Methoden und Nachweisverfahren, vor allem Schnelltests. Grundsätzlch gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Nachweis des Virus im Gewebe
  • Nachweis einer Immunantwort des Körpers auf das Virus

Jeder für sich hat Vorteile und Nachteile. Die Rachen- und Nasenabstriche dienen dem Virusnachweis, müssen jedoch korrekt durchgeführt werden, also mit genug Druck, um auch Gewebeanteile auf dem Entnahmeinstrument zu haben. Es müssen auch schon genug Viren im Gewebe sein. Kaum läuft der Abwehrkampf des Körpers, sind sie so jedoch nicht mehr nachweisbar.

 

Die immunologischen Bluttests sind viel komplexer und zeigen uns, ob wir bereits eine Immunantwort auf das Virus haben, also befallen sind (IgA, IgM) und später ob wir immun sind (IgG). Erstens braucht das einige Tage und zweitens können andere Coronaviren, die bei uns ja ständig zu Gast sind, eine scheinbar positive Immunität vortäuschen oder es gibt auch Kreuzreaktionen von Antikörpern gegen andere Viren. Es bedarf also eines sehr spezifischen Tests, um ganz sicher zu sein. Daher im Augenblick noch keine gute Möglichkeit für einen verlässlichen Schnelltest. 

 

 

Symptome:

 

Nach allen bisherigen Studien sind die häufigsten Symptome:

 

FIEBER
HUSTEN
MÜDIGEKIT
KURZATMIGKEIT

 

Fieber (88,7%), Husten (67,8%), Müdigkeit (38,1%), Sputumproduktion (33,4%), Kurzatmigkeit (18,6%), Halsschmerzen (13,9%) und Kopfschmerzen (13,6%) umfassten. Darüber hinaus zeigte ein Teil der Patienten Magen-Darm-Symptome mit Durchfall (3,8%) und Erbrechen (5,0%). Die deutliche Kurzatmigkeit tritt bei den normalen Grippe-Infektionen nicht so stark auf.

 

Therapie:

 

Derzeit laufen die Forschungen auf Hochtouren und auch Medikationen die aus den letzten Pandemien positiv hervorgingen werden erneut getestet. So gibt es einige Medikamente die seinerzeit geholfen haben, aber ihre Effektivität bei COVID-19 leider noch nicht bewiesen werden konnte. Namen werden bei Zeiten folgen.

Bis dahin bleibt die Möglichkeit der symptomatischen Therapie, welche in den Krankenhäusern auch optimal durchgeführt wird, bis zur Möglichkeit der Beatmung und Herz-Kreislaufmaschine. Hier besteht logistisch auch der größte Engpass, wie in den Medien gut zu verfolgen ist.

Mit einem Impfstoff ist frühestens Anfang 2021 zu rechnen.

 

Es gibt bereits zahlreiche geheilte Fälle, wodurch die Menschen nun immun sind und auch wieder voll leistungsfähig und nicht mehr ansteckend! Auch eine milde Verlaufsform mit Spontanheilung ist in den meisten Fällen möglich. Die Sterblichkeit bei COVID-19 liegt nach derzeitigen Studien bei 3,4 %.

 

Leider ist eine Auswahl der akut zu behandelnden Patienten in solchen Krisensituationen und Versorgungsengpässen manchmal notwendig und das nötige Behandlungsbett wird dementsprechend dem Patienten mit den besseren Überlebenschancen gegeben. Dies sind unfassbar harte Entscheidungen und sie werden von den jeweils ältesten und routiniertesten Kollegen getroffen, meist in Rücksprache mit anderen Entscheidungsträgern. Dennoch ist es für jeden Betroffen, die Angehörigen und den Arzt, das Schlimmste was einem passieren kann.(Triage)

 

Schutz

 

  • Vermeiden Sie engen Kontakt mit Kranken.
  • Vermeiden Sie grundsätzlich engen Kontakt zu anderen Menschen
  • Vermeiden Sie es, sich an Augen, Nase und Mund zu berühren.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind.
  • Bleiben Sie überhaupt zu Hause wenn möglich
  • Halten Sie auch im Freien mindestens 2 Meter Abstand zu anderen Menschen. Falls dies nicht möglich ist, tragen Sie eine Atemschutzmaske.
  • Bedecken Sie Ihren Mund und Nase beim Husten oder Niesen mit einem Gewebe (Ellenbeuge, Einmaltaschentuch, WC- Papier) dann werfen Sie das Gewebe in den Papierkorb.
  • Wenn Sie mit Menschen direkt sprechen, drehen Sie sich seitlich oder verwenden Schutzbarrieren.
  • Reinigen und desinfizieren Sie häufig berührte Gegenstände und Oberflächen mit einem der üblichen Haushaltsreinigungsspray oder säubern es mit einem Haushaltsreiniger oder Desinfektionsmittel.
  • Waschen Sie ihre Hände regelmäßig mindestens 30 Sekunden mit Seife oder fettlösenden Reinigungsmitteln.
  • Wechseln Sie Ihre Kleidung regelmäßig, wenn sie außerhalb der Wohnung waren und waschen diese.
  • Ziehen Sie die Straßenschuhe aus, wenn sie in der Wohnung herumlaufen, evtl reinigen sie die Sohlen regelmäßig nach Gebrauch.
  • Sollten Sie Einmalhandschuhe benutzen, entsorgen Sie diese regelmäßig nach Gebrauch
  • Bleiben Sie zu hause, wenn möglich!
  • Entschleunigen Sie und reduzieren Sie den Stress
  • Schlafen Sie genug
  • Ernähren Sei sich sinnvoll und ausgewogen, stoppen sie Extrem-Diäten !
  • NEHMEN SIE ES ERNST, DENN NICHT NUR IHR EIGENES LEBEN HÄNGT DAVON AB !

 

 

 

Die derzeit laufenden Maßnahmen der Regierung sind alle sinnvoll und angemessen, vor allem die Isolation und Quarantäne!

 

Mit Achtsamkeit, Disziplin und Zuversicht werden wir diese Krise gemeinsam gut überstehen!

 

 

Liste der ACE Hemmer gegen Bluthochdruck:

 

ACHTUNG ! Sie nehmen dieses Medikament aus gutem Grund und sollen es auch weiter einnehmen, wie bisher!

Auf keinen Fall selbständig absetzen!

 

Kontaktieren Sie jenen Arzt/In, der es Ihnen verordnet hat und fragen um Rat.

Wichtig ist nur, dass sie sich, unabhängig von Ihrem Alter, dann auch als Risiko-Patient erkennen und sich dementsprechend vorsichtig verhalten!!

 

·       Captopril (Generika), Cilazapril (Inhibace®), Enalapril (Reniten®, Generika), Fosinopril (Generika, Fositen® ist ausser Handel), Lisinopril (Zestril®, Generika)Perindopril (Coversum®, Generika), Quinapril (Accupro®, Generika), Ramipril (Triatec®, Generika) und Mischpräparate !

 

 


CoV-19 Stand 16.03.2020

 

Für jene die es etwas genauer wissen möchten:

 

Ich zitiere hiermit die vor 1 Woche erschienene Arbeit einer Kollegengruppe aus Italien, welche eine gute Zusammenfassung und mehr Einblick in die Problematik rund um CoV-19 gibt.

 

Mit großer Hochachtung und den besten Wünschen an meine Kollegen in Italien und weltweit!

 

 

 

 

Eigenschaften, Bewertung und Behandlung Coronavirus (COVID-19)

 

 Marco Cascella; Michael Rajnik; Arturo Cuomo; Scott C. Dulebohn; Raffaela Di Napoli. Autoreninformationen Letztes Update: 8. März 2020.

 

In den letzten zwanzig Jahren wurden mehrere virale Epidemien wie das schwere akute Respiratoral-Coronavirus (SARS-CoV) in den Jahren 2002 bis 2003 und die H1N1-Grippe im Jahr 2009 registriert. Zuletzt wurde das Nah-Ost-Atmungssyndrom Coronavirus (MERS-CoV) erstmals 2012 in Saudi-Arabien identifiziert.

 

 Die jetzige Epidemie mit Fällen unerklärlicher Infektionen der tieferen Atemwege, wurde in Wuhan, der größten Region in der chinesischen Provinz Hubei, entdeckt und  erstmals am 31. Dezember 2019 dem WHO-Landesamt in China gemeldet.

 

Die veröffentlichte Literatur kann den Beginn symptomatischer Individuen bis Anfang Dezember 2019 zurückverfolgen.

 

Das Chinese Center for Disease Control and Prevention (CDC) und lokale CDCs organisierten ein intensives Programm zur Untersuchung von Ausbrüchen. Die Ursache dieser Krankheit wird nun einem neuartigen Virus der Coronavirus -Familie (CoV) zugeschrieben, COVID-19.

Am 11. Februar 2020 gab der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, bekannt, dass die durch dieses neue CoV verursachte Krankheit  "COVID-19" genannt wird, das Akronym für "Coronavirus-disease 2019".

 

In den letzten zwanzig Jahren sind bereits zwei weitere Coronavirus-Epidemien aufgetreten, welche auch Europa erreicht haben. SARS-CoV provozierte eine großangelegte Epidemie, die in China begann und zwei Dutzend Länder mit etwa 8000 Fällen und 800 Todesfällen einnahm, und die MERS-CoV, die in Saudi-Arabien begann und etwa 2.500 Fälle und 800 Todesfälle hat und immer noch sporadisch auftritt.

 

Dieses neue Virus scheint sehr ansteckend zu sein und hat sich schnell weltweit ausgebreitet. In einer Sitzung am 30. Januar 2020 gemäß den Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR, 2005), wurde der Ausbruch von der WHO zum "Public Health Emergency of International Concern" (PHEIC) erklärt, da er sich bereits auf 18 Länder ausgebreitet hatte (innerhalb nur 1 Monats!), in denen vier Länder von Übertragungen von Mensch zu Mensch berichteten.

 

Ein weiterer Meilenstein ereignete sich am 26. Februar 2020, als der erste Fall der Krankheit, in den Vereinigten Staaten registriert wurde, und das bei einem Patienten, der weder aus den betroffenen Gebieten kam, noch Kontakt zu Menschen aus diesen Gebieten hatte.  Ursprünglich hieß das neue Virus 2019-nCoV. In der Folge bezeichnete es das Internationale Komitee für Taxonomie (Namensgebung) von Viren (ICTV) als SARS-CoV-2-Virus, da es dem SARS-CoVs, das den SARS-Ausbruch 2002 verursacht hatte, strukturell sehr ähnlich ist.

 

Die CoVs sind zu den Haupterregern von Atemwegserkrankungen der Moderne geworden. Sie sind eine große Familie von einsträngigen RNA-Viren (+ssRNA), die in verschiedenen Tierarten isoliert werden können. Aus noch ungeklärten Gründen können diese Viren Artenbarrieren überwinden und auch beim Menschen von Erkältung bis zu schwereren Krankheiten wie MERS und SARS verschiedene Krankheitsbilder auslösen. 

 

Interessanterweise sind diese letzgenannten Viren wahrscheinlich in Fledermäusen in Südostasien entstanden und dann in andere Säugetierwirte übergetreten – das SARS-CoV in die Himalaya-Palmzibet und das MERS-CoV in das Dromedarkamel – bevor sie zum Menschen springen. Die Dynamik von SARS-CoV-2 ist derzeit unbekannt, aber es wird spekuliert, dass es auch einen tierischen Ursprung hat.

Wissenschaftler auf der ganzen Welt arbeiten unermüdlich, um Informationen über die Übertragungsmechanismen, das klinische Spektrum von Krankheiten, neue Diagnostik, Prävention und therapeutische Strategien zu erforschen. Sowohl hinsichtlich der Virus-Wirt-Interaktion, als auch hinsichtlich der Entwicklung der Epidemie bestehen noch viele Unsicherheiten, wobei insbesondere auf die Zeiten Bezug genommen wird, in denen die Epidemie ihren Höhepunkt erreichen wird.

Im Moment sind die therapeutischen Strategien, um mit der Infektion umzugehen, nur unterstützend, und präventiv, und zielen darauf ab, die Übertragung in der Gemeinschaft zu reduzieren.

Aggressive und konsequente Isolationsmaßnahmen in China haben in den letzten Tagen zu einer schrittweisen Reduzierung der Fälle geführt.

In Italien, in geographischen Regionen des Nordens der Halbinsel, unternehmen die politischen und gesundheitlichen Behörden unglaubliche Anstrengungen, um eine Schockwelle einzudämmen, die das Gesundheitssystem stark auf die Probe stellt.

Ursachen

CoVs sind positiv einsträngige RNA-Viren mit einem kronenähnlichen Aussehen unter dem Elektronenmikroskop (Korona  ist der lateinische Begriff für Krone) aufgrund des Vorhandenseins von Spike-Glykoproteinen auf ihrer Hülle. Die Unterfamilie  Orthocoronavirinae der Familie der  Coronaviridae  (Ordnung  Nidovirales) klassifiziert in 4 Gattungen von CoVs:

Alphacoronavirus (alphaCoV), Betacoronavirus (betaCoV), Deltacoronavirus (deltaCoV) und Gammacoronavirus (gammaCoV). Darüber hinaus teilt sich die BetaCoV-Gattung in fünf Subgattungen oder Linien auf.  Die Genomcharakterisierung hat gezeigt, dass Fledermäuse und Nagetiere wahrscheinlich die Genquellen von AlphaCoVs und BetaCoVs sind. Vogelarten scheinen die Genquellen für DeltaCoVs und GammaCoVs darzustellen.

Mitglieder dieser großen Familie von Viren können Atemwegs-, enterische, Leber- und neurologische Erkrankungen bei verschiedenen Tierarten verursachen, einschließlich Kamelen, Rindern, Katzen und Fledermäusen. Bis heute wurden sieben menschliche CoVs identifiziert (HcoVs genannt), die Menschen infizieren können. Einige der HCoVs wurden bereits Mitte der 1960er Jahre identifiziert, während andere erst im neuen Jahrtausend entdeckt wurden.

Im Allgemeinen deuten Schätzungen darauf hin, dass 2 % der Bevölkerung dauerhaft gesunde Träger eines CoV sind und dass diese Viren für etwa 5 bis 10 % der jährlichen akuten Atemwegsinfektionen verantwortlich sind.

 

1.     Häufige menschliche CoVs: HCoV-OC43 und HCoV-HKU1 (BetaCoVs der A-Linie); HCoV-229E und HCoV-NL63 (alphaCoVs). Sie können Erkältungen und selbstbegrenzende Infektionen der oberen Atemwege bei immunkompetenten Personen verursachen. Bei immungeschwächten Probanden und älteren Menschen können auch Infektionen der unteren Atemwege auftreten.

 

2.     Andere menschliche CoVs: SARS-CoV, SARS-CoV-2 und MERS-CoV (betaCoVs der B- bzw. C-Linie). Diese verursachen Epidemien mit variabler klinischer Schwere mit atmungs- und außerrespiratorischen Manifestationen. Bei SARS-CoV, MERS-CoV, liegen die Sterblichkeitsraten bei bis zu 10 % bzw. 35 %.

 

Somit gehört SARS-CoV-2 zur Kategorie betaCoVs. Es hat eine runde oder elliptische und oft pleomorphe Form und einen Durchmesser von etwa 60–140 nm. Wie andere CoVs ist es empfindlich gegenüber UV-Strahlen und Hitze. Darüber hinaus können diese Viren durch Fettlösungsmittel wie Äther (75%), Ethanol (60%), chlorhaltiges Desinfektionsmittel, Peroxyessigsäure und Chloroform mit Ausnahme von Chlorhexidin wirksam inaktiviert werden.

In Hinblick auf die genetische Herkunft haben Chan et al. bewiesen, dass das neue CoV von Wuhan, 89% Nukleotid-Identität mit Fledermaus SARS-like-CoVZXC21 und 82% mit dem menschlichen SARS-CoV hatte. Aus diesem Grund wurde das neue Virus SARS-CoV-2 genannt. Obwohl seine Ursprünge nicht vollständig verstanden werden, deuten diese genomischen Analysen darauf hin, dass SARS-CoV-2 wahrscheinlich aus einem Stamm bei Fledermäusen in Südostasien entstanden ist. Die potentielle Verstärkung in Säugetieren hat dann dazu geführt, dass es nun auch auf Menschen übertragen werden kann. Der genaue Mechanismus dieses Wandels ist jedoch noch nicht bekannt. Da auch eine spontane Mutation im ursprünglichen Stamm direkt Virulenz gegenüber dem Menschen ausgelöst haben könnte, ist es nicht sicher, ob dieser Vermittler existiert.

 

Übertragung

Da die ersten Fälle der CoVID-19-Krankheit scheinbar mit der direkten Exposition auf dem Huanan Seafood Wholesale Market von Wuhan zusammenhängten, wurde die Übertragung von Tier zu Mensch als Hauptmechanismus angenommen. Dennoch waren nachfolgende Fälle nicht mit dieser Lokalität verbunden. Daher wurde der Schluss gezogen, dass das Virus auch von Mensch zu Mensch übertragen werden könnte. Derzeit sind symptomatische, aber leider auch noch asymptomatische Menschen die häufigste Quelle der COVID-19-Verbreitung. Die Möglichkeit der Übertragung vor der Entwicklung der Symptome scheint jedoch eher selten zu sein, weil ja noch kein Sekretausstoß durch Husten und Niesen vorliegt, obwohl sie nicht ausgeschlossen werden kann. Darüber hinaus gibt es Spekulationen, dass Personen, die asymptomatisch bleiben, das Virus dennoch übertragen könnten. Diese Daten deuten darauf hin, dass die Verwendung von Isolation der beste Weg ist, um diese Epidemie einzudämmen.

Wie bei anderen Atemwegserregern, einschließlich Grippe und Rhinovirus, wird angenommen, dass die Übertragung durch Tröpfchen durch Husten und Niesen auftritt. Die Aerosolübertragung ist auch bei längerer Exposition einer erhöhten Aerosolkonzentrationen z.B. in geschlossenen Räumen möglich. Die Analyse von Daten im Zusammenhang mit der Verbreitung von SARS-CoV-2 in China scheint darauf hinzudeuten, dass ein enger Kontakt zwischen Individuen notwendig ist. Die Verbreitung ist nach wie vor in erster Linie auf Familienmitglieder, Angehörige des Gesundheitswesens und andere enge Kontakte beschränkt.

Die Inkubationszeit liegt in der Regel innerhalb von 3 bis 7 Tagen manchmal auch zu 2 Wochen.  Diese Daten zeigten auch, dass sich diese neuartige Epidemie etwa alle sieben Tage verdoppelte, während die grundlegende Reproduktionszahl (R0 - R naught) 2,2 beträgt. Mit anderen Worten, im Durchschnitt überträgt jeder Patient die Infektion an weitere 2,2 Personen. Bemerkenswert ist, dass die Schätzungen des R0 der SARS-CoV-Epidemie in den Jahren 2002-2003 etwa 3 waren, also deutlich höher.

Es muss betont werden, dass diese Informationen das Ergebnis der ersten Berichte sind. Daher sind weitere Studien erforderlich, um die Übertragungsmechanismen, die Inkubationszeiten und den klinischen Verlauf sowie die Dauer der Infektiosität zu verstehen.

 

Epidemiologie

 

Daten des WHO Health Emergency Dashboard (3. März, 10.00 Uhr MEZ) melden weltweit 87.137 bestätigte Fälle seit Beginn der Epidemie. Davon 2977 (3,42%) waren tödlich. Etwa 92% (79.968) der bestätigten Fälle wurden in China registriert, wo fast alle Todesfälle ebenfalls registriert wurden (2.873, 96,5%). Bemerkenswert ist, dass die "bestätigten" Fälle, die zwischen dem 13. Februar 2020 und dem 19. Februar 2020 gemeldet wurden, sowohl im Labor bestätigte als auch klinisch diagnostizierte Patienten aus der Provinz Hubei umfassen.

Außerhalb Chinas gibt es 7169 bestätigte Fälle in 59 Ländern, darunter die Republik Korea (3736 Fälle), Italien (1128), internationale Beförderung (Diamantprinzessin, 705 Fälle), die Islamische Republik Iran (593), Japan (239), Singapur (102), Frankreich (100), Vereinigte Staaten von Amerika (62), Deutschland (57), Kuwait (45), Spanien (45), Thailand (42), Bahrain (40), Australien (25), Malaysia (24), Vereinigtes Königreich (23), Kanada (19), Vereinigte Arabische Emirate (19), Schweiz (18), Vietnam (16), Norwegen (15), Irak (13), Schweden (13), Österreich (10), Kroatien (7), Israel (7), Niederlande (7), Oman (6), Pakistan (4), Aserbaidschan (3), Dänemark (3), Georgien (3), Griechenland (3), Indien (3), Philippinen (3), Rumänien (3). Darüber hinaus wurden zwei Fälle in Brasilien, Finnland, Libanon, Mexiko, der Russischen Föderation und jeweils ein einziger Fall in Afghanistan, Algerien, Belarus, Belgien, Kambodscha, Ecuador, Ägypten, Estland, Irland, Litauen, Monaco, Nepal, Neuseeland, Nigeria, Nordmakedonien, Katar, San Marino und Sri Lanka.

 Die aktuellste Quelle für die Epidemiologie dieser sich abzeichnenden Pandemie finden Sie unter den folgenden Quellen:

 1.     Das WHO Novel Coronavirus (COVID-19) Situation Board

 2.     Die Johns Hopkins Center for Systems Science and Engineering Website für Coronavirus Global Cases COVID-19, die offen öffentliche Quellen verwendet, um die Ausbreitung der Epidemie zu verfolgen.

 

Symptome und klinische Befunde

 

Das klinische Spektrum von COVID-19 variiert von asymptomatischen oder paucisymptomatischen Formen bis hin zu klinischen Erkrankungen, die durch Ateminsuffizienz gekennzeichnet sind, die mechanische Beatmung und Unterstützung auf der Intensivstation (ICU) erfordert, bis hin zu multiorganen und systemischen Manifestationen in Bezug auf Sepsis, septischen Schock und multiple Organfunktionsstörungen (MODS).

In einem der ersten Berichte über die Krankheit, litten die Patienten an Fieber, Unwohlsein, trockenen Husten, und Dyspnoe. Brust-Computertomographie (CT) Scans zeigten Lungenentzündung mit abnormalen Befunden in allen Fällen. Etwa ein Drittel davon (13, 32%) bedurften der intensivmedizinischen Pflege, und es gab 6 (15%) tödliche Fälle.

Die Fallstudien von Li et al., die am 29. Januar 2020 im New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlicht wurden, fassen die ersten 425 Fälle zusammen, die in Wuhan registriert wurden. Die Daten deuten darauf hin, dass das Mittlere Alter der Patienten 59 Jahre betrug und eine Spanne von 15 bis 89 Jahren bestand. So berichteten sie keine klinischen Fälle bei Kindern unter 15 Jahren. Es gab keine signifikanten geschlechtsspezifischen Unterschiede (56% männlich).

Klinische und epidemiologische Daten der chinesischen CDC und zu 72.314 Fallakten (bestätigte, vermutete, diagnostizierte und asymptomatische Fälle) wurden im Journal of the American Medical Association (JAMA) (24. Februar 2020) geteilt, was eine wichtige Illustration der epidemiologischen Kurve des chinesischen Ausbruchs liefert. [12]  Es gab 62% bestätigte Fälle, darunter 1% der Fälle, die asymptomatisch waren, aber laborpositiv waren (viraler Nukleinsäuretest).

Darüber hinaus lag die Gesamtfall-Todesrate (bei bestätigten Fällen) bei 2,3 %. Bemerkenswert ist, dass es sich bei den tödlichen Fällen in erster Linie um ältere Patienten handelte, insbesondere um Patienten im Alter von 80 Jahren (etwa 15 %) und 70 bis 79 Jahre (8,0 %). Ungefähr die Hälfte (49,0%) der kritischen Patienten, die von bereits bestehenden Komorbiditäten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, chronischen Atemwegserkrankungen und onkologischen Erkrankungen betroffen waren, starben. Während 1% der Patienten 9 Jahre oder jünger waren, traten in dieser Gruppe keine tödlichen Fälle auf.

 Die Autoren des chinesischen CDC-Berichts teilten die klinischen Manifestationen der Krankheit nach schwerem Grad:

 1.     Leichte Krankheit: Nicht-Pneumonie und leichte Lungenentzündung; dies trat in 81 % der Fälle auf.

 2.     Schwere Erkrankung: Dyspnoe, Atemfrequenz 30/min, Sauerstoffsättigung im Blut (SpO2) 93 %, PaO2/FiO2-Verhältnis [das Verhältnis zwischen dem Blutdruck des Sauerstoffs (Teildruck des Sauerstoffs, PaO2) und dem Sauerstoffanteil (Anteil des inspirierten Sauerstoffs, FiO2)] < 300 und/oder Lungeninfiltrate > 50% innerhalb von 24 bis 48 Stunden; dies trat in 14 % der Fälle auf.

 3.     Kritische Erkrankung: Ateminsuffizienz, septischer Schock und/oder multiple Organdysfunktion (MOD) oder Versagen (MOF); dies trat in 5 % der Fälle auf.

 

Der klinische Verlauf der Krankheit scheint einen günstigen Trend bei der Mehrheit der Patienten vorherzusagen. In einem noch zu definierenden Prozentsatz der Fälle kommt es nach etwa einer Woche zu einer plötzlichen Verschlechterung der klinischen Bedingungen mit sich rasch verschlechternder Ateminsuffizienz und MOD/MOF.

 

Unkomplizierte (milde) Krankheit

Diese Patienten präsentieren in der Regel mit Symptomen einer Virusinfektion der oberen Atemwege, einschließlich leichtem Fieber, Husten (trocken), Halsschmerzen, Nasenverstopfung (nicht serös), Unwohlsein, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder Unwohlsein. Anzeichen und Symptome einer schwereren Krankheit, wie Dyspnoe, sind nicht vorhanden. Im Vergleich zu früheren HCoV-Infektionen sind nicht-respiratorische Symptome wie Durchfall eine Herausforderung zu finden.

 

Mäßige Pneumonie

Atemwegssymptome wie trockener Husten und Kurzatmigkeit (oder Tachypnoe bei Kindern) und Fieber sind ohne Anzeichen einer schweren Lungenentzündung vorhanden.

 

Schwere Pneumonie

Fieber verbunden mit schwerer Dyspnoe, Atemnot, Tachypnoe (> 30 Atemzüge/min) und Hypoxie (SpO2 < 90% auf Raumluft). Das Fiebersymptom muss jedoch sorgfältig interpretiert werden, da es auch bei schweren Formen der Krankheit mäßig oder sogar abwesend sein kann. Zyanose kann bei Kindern auftreten. In dieser Definition ist die Diagnose klinisch, und radiologische Bildgebung wird verwendet, um Komplikationen auszuschließen.

 

Akutes Atemnotsyndrom (ARDS)

Die Diagnose erfordert klinische und beatmungsmedizinische Kriterien. Dieses Syndrom deutet auf ein schwerwiegendes neu beginnendes Atemversagen oder auf eine Verschlechterung eines bereits identifizierten Atembildes hin. Verschiedene Formen der ARDS werden anhand des Hypoxiegrades unterschieden. Der Referenzparameter ist der PaO2/FiO2:

1.     Milde ARDS: 200 mmHg < PaO2/FiO2 bei 300 mmHg. Bei nicht belüfteten Patienten oder bei Patienten, die durch nicht-invasive Beatmung (NIV) mit positivem Endexiratoratorationsdruck (PEEP) oder einem kontinuierlichen positiven Atemwegsdruck (CPAP) von 5 cmH2O bewältigt werden.

2.     Mäßige ARDS: 100 mmHg < PaO2/FiO2 bei 200 mmHg.

3.     Schwere ARDS: PaO2/FiO2 bei 100 mmHg

 

Die bildgebenden Untersuchungen Röntgen, CT-Scan oder Lungen-Ultraschall, zeigender beidseitige Trübungen(Lungeninfiltraten > 50 %), bei nur geringen Ergüssen. Obwohl in einigen Fällen das klinische Szenario und die Beatmungsdaten für Lungenödeme sprechen könnten, ist der primäre respiratorische Ursprung des Ödems nach dem Ausschluss von Herzinsuffizienz oder anderen Ursachen wie Flüssigkeitsüberlastung nachgewiesen. Echokardiographie kann dabei hilfreich sein.

 

Sepsis

Sepsis stellt eine lebensbedrohliche Organdysfunktion dar, die durch eine dysregulierte Wirtsreaktion auf vermutete oder nachgewiesene Infektion beruht, mit Organfunktionsstörungen.  Die klinischen Bilder von Patienten mit COVID-19 und Sepsis sind besonders schwerwiegend, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Anzeichen und Symptomen einer multiorganen Beteiligung. Zu diesen Symptomen gehören Manifestationen im Atmungstrakt, wie schwere Dyspnoe und Hypoxämie, Nierenfunktionsstörungen mit verminderter Urinleistung, Tachykardie, veränderter geistiger Status und funktionelle Veränderungen der Organe, die als Labordaten von Hyperbilirubinämie, Azidose, hohem Laktat, Koagulopathie und Thrombozytopenie ausgedrückt werden.

 

Erkennen der Erkrankung

Die meisten Länder verwenden eine Art von klinischen und epidemiologischen Informationen, um zu bestimmen, wer sich testen lassen sollte. In den Vereinigten Staaten wurden Kriterien für Personen entwickelt, die auf für COVID-19 untersucht werden (PUI). Nach Angaben der US-amerikanischen CDC haben die meisten Patienten mit bestätigtem COVID-19  folgende Symptome: Fieber und/oder Symptome einer akuten Atemwegserkrankung (z. B. Husten, Atembeschwerden). Wenn eine Person ein PUI ist, wird empfohlen, dass Praktiker sofort Infektionsbekämpfungs- und Präventionsmaßnahmen ergreifen. Zunächst empfehlen sie Tests zum Ausschluß aller anderen Quellen der Atemwegsinfektion. Darüber hinaus empfehlen sie, epidemiologische Faktoren zu verwenden, um bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Dies schließt alle ein, die innerhalb von 14 Tagen vor Symptombeginn Reisen in die betroffenen geografischen Gebiete (derzeit China, Italien, Iran, Japan und Südkorea) gemacht haben oder Kontakt zu solchen Personen hatten oder innerhalb von 14 Tagen vor Symptombeginn engen Kontakt mit einem Patienten mit im Labor bestätigten COVID-19 hatten.

Die WHO empfiehlt, Proben sowohl aus den oberen Atemwegen (Naso- und oropharyngeale Proben) als auch aus den unteren Atemwegen wie erwartetem Sputum, Endotrachealaspirat oder Bronchoalveolar-Lavage zu sammeln. Die Proben müssen bei 4 Grad Celsius gelagert werden. Wenn das Testergebnis positiv ist, wird empfohlen, den Test zur Überprüfung zu wiederholen. Bei Patienten mit bestätigter COVID-19-Diagnose sollte die Laborbewertung wiederholt werden, um die virale Clearance zu bewerten, bevor sie von der Beobachtung befreit wird.

Die Verfügbarkeit von Tests variiert je nachdem, in welchem Land eine Person lebt, wobei die Verfügbarkeit fast täglich steigt.

Bei Laboruntersuchungen kann im frühen Stadium der Krankheit eine normale oder verringerte Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen und eine verminderte Lymphozytenzahl nachgewiesen werden. Lymphopenie scheint ein negativer prognostischer Faktor zu sein. Erhöhte Werte der Leberenzyme, LDH, Muskelenzyme, und C-reaktives Protein gefunden werden. Es gibt einen normalen Procalcitonin-Wert. Bei kritischen Patienten wird der D-Dimer-Wert erhöht, die Lymphozyten im Blut dauerhaft abgenommen und Laborveränderungen des Multiorganungleichgewichts (hohe Amylase, Gerinnungsstörungen usw.) gefunden.

 

Behandlung / Management

Es wird keine spezifische antivirale Behandlung für COVID-19 empfohlen, und derzeit ist kein Impfstoff verfügbar (dies kann auch noch bis zu 1 Jahr dauern!). Die Behandlung ist symptomatisch, und die Sauerstofftherapie stellt den wichtigsten Behandlungseingriff für Patienten mit schwerer Infektion dar. Mechanische Beatmung kann bei refraktärer Sauerstofftherapie bei Ateminsuffizienz erforderlich sein, während hämodynamische Unterstützung für die Bewältigung septischer Schocks unerlässlich ist.

Am 28. Januar 2020 veröffentlichte die WHO ein Dokument, in dem die Leitlinien der WHO und wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Behandlung früherer Epidemien durch HCoVs zusammengefasst sind. Dieses Dokument befasst sich mit Maßnahmen zur Erkennung und Sortierung von Patienten mit schweren akuten Atemwegserkrankungen; Strategien zur Prävention und Bekämpfung von Infektionen; frühe unterstützende Therapie und Überwachung; eine Richtlinie für die Labordiagnostik; Behandlung von Ateminsuffizienz und ARDS; Bewältigung septischer Schocks; Vermeidung von Komplikationen; Behandlungen; und Überlegungen für schwangere Patienten.

 

Prävention

Präventive Maßnahmen, vor allem die Isolation der Risikogruppen und reduktion der sozialen Kontakte, sind die derzeitige Strategie zur Begrenzung der Ausbreitung von Fällen. Da die Pandemie weiter zunehmen wird, solange R0 größer als 1 ist (COVID-19 ist 2.2), müssen sich die Kontrollmaßnahmen darauf konzentrieren, den Wert auf weniger als 1 zu reduzieren.

Die präventiven Strategien konzentrieren sich auf die Isolierung von Patienten und eine sorgfältige Infektionskontrolle, einschließlich geeigneter Maßnahmen, die während der Diagnose und der Bereitstellung klinischer Versorgung für einen infizierten Patienten zu ergreifen sind. Beispielsweise sollten während der Probenentnahme Tröpfchen-, Kontakt- und Luftschutzmaßnahmen getroffen und eine Sputuminduktion vermieden werden. Aber auch die Isolation von Menschen im Allgemeinen und die Reduktion von Kontakten der jüngeren Generationen mit den älteren und Alten.

Die WHO und andere Organisationen haben die folgenden allgemeinen Empfehlungen abgegeben:

1.     Vermeiden Sie engen Kontakt mit Probanden, die an akuten Atemwegsinfektionen leiden.

2.     Waschen Sie Ihre Hände häufig, vor allem nach dem Kontakt mit infizierten Menschen oder deren Umgebung.

3.     Vermeiden Sie ungeschützten Kontakt mit Nutztieren vor allem aus Massentierhaltungen  oder Wildtieren.

4.     Menschen mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion sollten Abstand halten, Husten oder Niesen mit Einweggewebe oder Kleidung abdecken und ihre Hände regelmäßig waschen.

5.     Insbesondere in den Abteilungen für Notfallmedizin die Anwendung strenger Hygienemaßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Infektionen verstärken.

6.     Personen, die immungeschwächt sind, sollten sich vor allem zu Hause aufhalten  und Menschen im Allgemeinen  sollten öffentliche Versammlungen vermeiden.

 

Die wichtigste Strategie für die Bevölkerung ist, häufig ihre Hände zu waschen und tragbare Handdesinfektionsmittel verwenden und den Kontakt mit ihrem Gesicht und Mund nach der Interaktion mit einer möglicherweise kontaminierten Umgebung zu vermeiden.

Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die sich um infizierte Personen kümmern, sollten Kontakt- und Luftschutzmaßnahmen nutzen, um PSA wie N95- oder FFP3-Masken, Augenschutz, Kleider und Handschuhe einzubeziehen, um die Übertragung des Erregers zu verhindern.

Unterdessen wächst die wissenschaftliche Forschung, um einen Coronavirus-Impfstoff zu entwickeln. In den letzten Tagen hat China die ersten Tierversuche angekündigt, und Forscher der University of Queensland in Australien haben auch angekündigt, dass sie nach Abschluss der dreiwöchigen In-vitro-Studie zu Tierversuchen übergehen. Darüber hinaus hat das National Institute for Allergy and Infectious Diseases (NIAID) in den USA angekündigt, dass eine Phase-1-Studie für eine neuartige Coronavirus-Impfung im Bundesstaat Washington begonnen hat.

 

Prognose

 

Vorläufige Daten deuten darauf hin, dass die gemeldete Sterberate je nach Studie und Land zwischen 1 % und 4 % liegt. Die meisten Todesfälle sind bei Patienten über 50 Jahren aufgetreten. Kleine Kinder scheinen meist nur leicht infiziert zu sein, können aber als Vektor für die zusätzliche Übertragung dienen.

 

Ermahnung und Patientenerziehung

 

Patienten und Familien sollten unterwiesen werden:

1.     Vermeiden Sie engen Kontakt mit Probanden, die an akuten Atemwegsinfektionen leiden.

2.     Waschen Sie ihre Hände häufig, vor allem nach Kontakt mit kranken Menschen oder ihrer Umgebung.

3.     Vermeiden Sie ungeschützten Kontakt mit Nutztieren aus Massentierhaltungen oder Wildtieren.

4.     Menschen mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion sollten Abstand halten, Husten oder Niesen mit Einweggewebe oder Kleidung abdecken und ihre Hände waschen.

5.     Immungeschwächte Patienten sollten öffentliche Exposition und öffentliche Versammlungen vermeiden. Wenn sich eine immungeschwächte Person in einem geschlossenen Raum mit mehreren anwesenden Personen befinden muss, z. B. bei einer Besprechung in einem kleinen Raum; Masken, Handschuhe und Körperhygiene mit antiseptischer Seife sollten von Personen durchgeführt werden, die in engem Kontakt mit dem Einzelnen stehen. Darüber hinaus sollte eine vorherige Reinigung des Zimmers mit antiseptischen Mitteln vor der Exposition durchgeführt und durchgeführt werden. Angesichts der Gefahr, die für diese Personen besteht, sollte jedoch eine Exposition vermieden werden, es sei denn, ein Treffen, ein Gruppenereignis usw. ist ein echter Notfall.

6.     Strenge persönliche Hygienemaßnahmen sind notwendig, um diese Infektion zu verhindern und zu kontrollieren.

 

 

 

Karte des COVID-19-Ausbruchs am 2. März 2020. Beachten Sie, dass neue Fälle möglicherweise nicht sofort visuell dargestellt werden, da sich dies eine sich rasch entwickelnde Situation darstellt. Siehe primärer Artikel 2019–20 Coronavirus-Ausbruch oder den Ausbruch des Weltgesundheitsverbandes (mehr...)

 

 

 

 


Neues zum Corornavirus SARS CoV 19.        Stand 14.03.2020

 

WAS IST DAS CORONAVIRUS und wie können wir eine Ansteckung vermeiden?

 

 

Was passiert, wenn wir das Virus doch aufnehmen?

 

 

Was sind Viren und wie breiten sie sich aus?

 

Viren sind winzige Strukturen, viel kleiner als Bakterien, welche in der Lage sind, sich mit Hilfe eines Wirtes zu vermehren, indem sie sich an dessen Zellen anheften und die Zelle dazu bringen, ihren eigenen Gen-Code zu produzieren. Damit die Zelle das macht und die körpereigene Immunabwehr es nicht merkt, haben Viren unterschiedliche Mechanismen sich zu tarnen und die Immunabwehr zu überlisten. Sonst würden sie ja nicht weiter existieren können. Viren brauchen also unbedingt einen Wirt, einen Träger.

 

Das Virus braucht also in jedem Fall ein größeres Lebewesen, Tier oder Mensch, um sich zu vermehren und auch selbst am Leben zu bleiben und vor allem, um sich auszubreiten. Es braucht dazu einen engen räumlichen Kontakt zwischen den bereits infizierten und noch nicht infizierten Wesen. Das kann manchmal auch durch Abwasser oder gemeinsam genutzte Badequellen (Whirlpools, Familienbadewannen etc) sein oder der Verzehr von infizierten Tieren ohne diese davor ausreichend erhitzt zu haben, also gekocht oder gegrillt.

 

Da diese Viren Tier und Mensch nutzen können, sind vor allem Tiere in Massentierhaltungen die von Menschen betreut werden leicht betroffen, ohne jedoch sichtbar zu erkranken. Umso mehr, je größer die Gruppen sind, in welchen sie gehalten werden. Die bei uns üblichen Haustiere wie Hunde und Katzen sind normalerweise keine Virusträger. Ebenso problematisch sind Menschen in Ballungsräumen mit schlechten sanitären Gegebenheiten, die auf engstem Raum zusammenlebn müssen. Manche Viren können auch durch Insekten übertragen werden.

NICHT jedoch werden die Viren durch Wind und Luftstrom übertragen! Es braucht entweder direkten körperlichen Kontakt zu einem Infizierten oder Kontakt zu seinen Ausscheidungen. Dies können allergings auch winzige ausgehustete Tröpfchen oder Sekret beim Niesen und Schnäuzen sein, sowie Schmierinfektionen über genutzte Gegenstände. Das Virus kann sich einige Stunden bis zu 3 Tage an Oberflächen wie Metall und Kunsstoff halten und dort überleben. Das SARS CoV 19 ist jedoch recht empfindlich gegenüber handelsüblichen Reinigungsmitteln. Daher ist die regelmäßige Säuberung von Türgriffen, Haltegriffen und Handläufen im öffentlichen Bereich und ähnlichem wichtig.

 

Was bedeutet Corona-Virus und die vielen Namen?

 

Viren gibt es seit Jahrmillionen und so wie jede Lebensform entwickeln auch sie sich weiter. Wir haben also allein durch unsere Evolution gelernt mit diesen Bedrohungen umzugehen und auch zu heilen. Dieses Virus hat seinen Namen von seiner äußeren Struktur bekommen, weil es strahlenartige Fortsätze hat - Corona-Viren. Diese Virusgattung gibt es schon sehr lange und wir Menschen hatten auch schon mehrfach Kontakt mit ihr. Zum Beispiel gab es bereits 2002-2003 eine durch Coronaviren ausgelöste schwere Epidemie. Der Virustamm hat sich inzwischen weiterentwickelt, allein schon um die Immunabwehr der Wirte zu umgehen, die sich an den letzten Besuch erinnern würden. Es gibt also einen neuen Stamm, mit ähnlichem Aussehen, aber neuen Fähigkeiten. Wenn es also um die Zertörung des Virus im Außen geht, so sind die schon damals wirksamen Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel noch immer sehr tauglich. Daher können Sie oft auf altbewährten Reinigungsmittel sehen, dass diese auch gegen Coronaviren heflen! Doch im Menschen selbst braucht es neue Strategien und Medikamente, da dieser spezielle Stamm stärkere Veränderungen in der Lunge auslöst, als die letzten.

In der Wissenschaft brauchen wir Bezeichnungen, um genau zu wissen, wovon wir sprechen und so werden oft Abkürzungen aus alten Namen oder Krankheitssymptomen verwendet um das Virus zu beschreiben. SARS steht für Schweres Akutes Respiratoisches Syndrom weil es im Atmungstrakt = Respirationstrakt zu den schwersten Veränderungen kommt. Allen voran einer Entzündung, welche zu einer Faservermehrung im Lungengewebe führt, worduch der Sauerstofftransport und die Beweglichkeit der Lunge eingeschränkt wird. Daher SARS Co(rona)V(irus) 19 als "Katalogbezeichnung" wenn Sie so wollen. Es kann auch durhaus sein sein, dass sich noch Untergruppen finden lassen oder das Virus sich durch die laufende Infektionswelle weiterentwickelt. Daher sollte es so wenig wie möglich Infizierte geben!

 

 

Was wenn Sie infiziert wurden?

 

Die Zeit von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Symptome kann 3-14 Tage betragen! (Inkubationszeit) In dieser Zeit sind die Betroffenen beschwerdefrei, können aber bereits andere Menschen infizieren!!

 

Die bisherigen Studien zeigen, 80% aller infizierten Personen haben nur einen milden Verlauf (wie eine "Grippe"), 15 % einen schweren und nur 5% einen tödlichen Verlauf. Diese 5% waren bisher alles entweder bereits vorerkrankte Menschen mit einem schlechten Gesundheitszustand oder alte gebrechliche Menschen. Für diese Menschen ist jedoch auch jede andere Form einer „Grippe“ eine Bedrohung. Diese gehören zu der besonders zu schützenden Risikogruppe!

 

Unser derzeit größtes strategisches und organisatorisches Problem sind jedoch diese 80% der leichten Erkrankungen, und die bereits Infizierten in der Inkubationsphase, wenn es darum geht, die Ausbreitung der Epidemie zu verhindern, denn sie fallen nicht wirklich auf und haben auch keinen Leidensdruck, wollen arbeiten und ihr normales soziales Leben weiter leben. Hier braucht es Vernunft, Achtsamkeit, Vertrauen und Disziplin!

 

Wir Alle kennen die üblichen im Herbst und Frühjahr auftretenden Grippewellen und kennen auch unsere meist geringen Beschwerden, die dann nach ein paar Tagen wieder verschwinden, weil wir eben eine gute Abwehr haben. Wer wird deshalb seinen Job oder seine Verpflichtungen aufgeben!? Genau in dieser Zeit sind wir jedoch Virusträger und Ausscheider und können zahlreiche andere Menschen, die eben schwächer sind, anstecken und dort kann die gleiche Erkrankung dann leider tödlich verlaufen!

 

Den "harten Kerl" und eifrigen loyalen Arbeiter zu spielen ist jetzt mehr als ungünstig!

Wenn Sie krank sind, bleiben Sie zu Hause!

Holen sie sich professionelle Hilfe zur Abklärung! 1450

Sie können ja von zu Hause aus arbeiten, wenn es ihnen möglich ist.

 

Welche Symptome können Sie haben und was ist verdächtig?

 

Die klassischen Symptome einer CoV 19-Infektion sind meistens:

Fieber, trockener Husten(ohne Auswurf), Atemnot, seltener Schnupfen (ohne rinnende Nase),  Muskel und Gliederschmerzen, Darmprobleme.

Alles Symptome die wir auch von den meisten „Grippe-Wellen“ der vorigen Jahre kennen. Bedauerliche Weise ist genau jetzt im Frühjahr die „normale Grippe“ Zeit und so kommt es zu einer Durchmischung dieser Populationen und Symptome (Siehe Anhang unten). Deshalb ist es sehr wichtig, sich bei Verdacht genau untersuchen zu lassen.

 

Wichtig ist, dass jedes Lebewesen auf die Viren ganz unterschiedlich reagieren kann. Manche haben gar keine Symptome, so z.b. die meisten Kinder unter 15 Jahren und andere wieder, vor allem ältere Menschen über 70 zeigen die bekannten schweren Symptome bis hin zu einem tödlichen Ausgang. Eine schlechte Allgemeinsituation und Vorerkrankungen erhöhen das Risiko auf einen schweren Verlauf. (Risikogruppe)

 

 

Was können Sie tun?

 

Es liegt in der Eigenverantwortung jedes Menschen sich und seine Umgebung zu schützen, indem wir Alle diese Infektionswelle ernst nehmen ohne jedoch überzureagieren.

 

Im Falle von oben angeführten Symptomen rufen sie bitte umgehend 1450 oder 141 ! Weitere Nummern sind 0800 555 621 ! Hier wird Ihnen verlässlich geholfen!

 

AUF KEINEN FALL gehen Sie selbst zum Arzt oder wenden sich an Laienhelfer, da Sie sonst eventuell als Überträger andere Menschen im Warteraum und den unvorbereiteten, behandelnden Arzt, sowie das medizinische Personal infizieren.

Bleiben Sie in einem solchen Fall bitte überhaupt zu Hause und untersagen sie auch anderen Menschen Sie zu besuchen, bis ihr Zustand abgeklärt ist! Bewahren Sie Ruhe!

Man wird Ihnen nach Anruf bei der Hotline SO RASCH WIE MÖGLICH ZU HAUSE HELFEN und Sie kontaktieren.

 

Wichtige Nummern => 1450 oder 141  und  0800 555 621

 

Gemeinsam und mit Vernunft können wir diese Epidemie gut unter Kontrolle halten und eine weitere Ausbreitung bremsen und vielleicht sogar stoppen. Die Einsatzteams leisten österreichweit und auch in den Nachbarländern hervorragende Arbeit zu unser aller Schutz. Das Bundesministerium und andere staatliche Einrichtungen informieren täglich mehrmals und alle Hotlines sind darauf vorbereitet, Sie ausreichend zu informieren.

 

Bitte vertrauen Sei nur diesen offiziellen Mitteilungen und Aussendungen und nicht den Botschaften der Social-Media, welche nicht kontrolliert und bestätigt werden können!

 
 

Genau deshalb ist die Empfehlung der Experten Folgende:

 

Derzeit sollen sich junge Menschen von den älteren oder anders vermehrt gefährdeten Menschen (Risikogruppe) fernhalten und alle Menschen auch auf Gruppenveranstaltungen und Reisen verzichten.

 

Schränken sie ihre persönlichen sozialen Begegnungen ein und vermeiden sie direkten Körperkontakt.

 

Waschen sie sich regelmäßig und ordentlich die Hände und reinigen Sie ihre Kleidung und sich selbst regelmäßig durch Waschen. Das ist das Beste was wir machen können.

 

Fernhalten bedeutet, sich wenn möglich nur im Freien zu begegnen und einen Abstand von mindestens 1 Meter einzuhalten, kein Händeschütteln und Umarmen oder gar Küssen.

 

Sollte Sie Husten oder Niesen müssen, so ist dies bitte mit der eigenen Ellenbeuge oder einem Einmaltaschentuch abzufangen, welches dann sorgfältig zu entsorgen ist.(bitte auf keinen Fall weitergeben!)

 

Nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit des Home-Office oder anderer Formen der Heimarbeit.

 

Das Tragen von Einmalhandschuhen falls Sie im öffentlichen Bereich hantieren müssen und deren unmittelbare anschließende Entsorgung kann sinnvoll sein. Unbedingt jedoch die regelmäßige Reinigung der Hände.

 

 

 

Teilen Sie diese Informationen mit Familie, Freunden und Bekannten aus Solidarität und Bürgersinn!

 

 

Ich und das ganze Team von Systomed wünschen Ihnen anhaltende Gesundheit und Alles erdenklich Gute für diese turbulente Phase unseres Lebens.

 

 

Unsere Chancen stehen gut, wenn wir vernünftig handeln und ruhig bleiben, ohne Panik und mit großer Disziplin. Das Virus liebt das Chaos und die Gelegenheiten, die durch mangelnde Konsequenz und Eigenbrödlerei entstehen.

 

 

Unsere Regierung und alle derzeit mit diesem Fall Betrauten leisten hervorragende Arbeit.

 

Bleiben Sie informiert und fragen Sie bei Bedarf um Hilfe.

 

 

 

Mit den besten Wünschen
für fortwährende Gesundheit
und ein glückliches Leben

 

 

 

Dr. Reinald Schiestel
und Team Systomed

 


CORONAVIRUS  Was tun ?  09.03.2020

 

Wir haben für Sie geöffnet und betreuen unsere Patienten weiterhin mit der nötigen erhöhten Sorgfalt. Auch alle geplanten Operationen werden unter passenden Umständen durchgeführt wie besprochen.

 

Wir appellieren an Sie zum Schutz aller anderen Patienten und unseres Teams uns, im Falle besondere Umstände rechtzeitig zu verständigen, also vor dem Eintreffen im Krankenhaus oder in unserer Ordination.

 

Solche Umstände sind:

 

        -    Das Auftreten von Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen, Fieber

        -  Der unmittelbare Umgang mit Menschen, die solche Symptome zeigen oder manifest an einer Coronavirus-Infektion erkrankt sind

 

Wir selbst sind nicht dazu ausgerüstet eine Infektion mit dem Coronavirus nachzuweisen oder zu behandeln. Wenden sie sich in einem solchen Fall oder bei Verdacht bitte an die geeigneten Stellen. Welche Anlaufstellen es dafür gibt erfahren Sie unter 1450 oder  0800 555 621 oder 141 und unter den unten angeführten Links

 

Wir achten sehr sorgfältig darauf, dass unsere Ordination ein sicherer Ort für Sie bleibt und alle unsere Mitarbeiter und Angestellten entsprechend gescreent sind. Ebenso legen wir mehr denn je Wert darauf, dass die Hygienerichtlinien entsprechend den derzeit geltenden Standards eingehalten und überwacht werden. So sind Sie und wir gleichermaßen geschützt!

 

Das Coronavirus wird in erster Linie durch Tröpfchen-Infektion und Schmier-Infektion übertragen. Das bedeutet durch die Ausatem-Luft, Partikel beim Husten, Niesen und Spucken (auch beim Sprechen) und durch direkte Körperberührung, allem voran Händeschütteln.

 

Nicht jeder positive Virusträger zeigt Symptome der Erkrankung! Besonders junge und starke Menschen können leider Träger des Virus sein ohne Symptome zu zeigen. Da vor allem ältere und geschwächte Patienten anfällig für einen schweren Verlauf der Erkrankung sind, sollten sich junge Menschen, die Kontakt zu vielen anderen Menschen haben, vorläufig eher unter Ihresgleichen aufhalten. Ausgenommen sind natürlich erschwerte soziale Situationen wo Pflege oder Hilfestellung unbedingt notwendig ist.

 

Unserer Meinung nach ist Information und Screening, sowie erhöhte Achtsamkeit das Wichtigste, ohne jedoch in Panik zu verfallen. Bleiben Sei einfach informiert und achtsam und klären Sie jene Menschen auf, die vielleicht die öffentlichen Mitteilungen nicht ohne weiteres und leicht verstehen können oder suchen sich kompetente Hilfe bei Wissenden, falls Sie selbst mit den Informationen überfordert sind.

 

Gemeinsam und achtsam können wir dieser Herausforderung am besten begegnen.

 

Jetzt wegzuschauen oder zu meinen

 

„mich kann's eh nicht betreffen“

 

ist sehr riskant für uns Alle!

 

Sorgen Sie dafür, dass ihre Immunsituation so gut wie möglich ist. Das bedeutet vermeiden Sie unnötigen Stress, schlafen Sie genug und vermeiden Sie größere Reisen, da diese meist beides auslösen. Versuchen Sie auch größere Menschengruppen zu vermeiden, vor allem wenn sich diese in geschlossenen Räumen treffen.

 

Halten sie sich so gut wie möglich von Menschen fern, die offensichtlich Symptome einer Grippe zeigen und ermutigen Sie diese auch, sich untersuchen zu lassen und es nicht einfach unter den Tisch zu kehren. Wenn Sie selbst niesen oder husten müssen, so verwenden sie unbedingt entweder ein Einmaltaschentuch oder Ihre Ellenbeuge, um den Luftstrom abzufangen. Grundsätzlich ist es ratsam in der Grippezeit und jetzt ganz besonders Einmaltaschentücher zu verwenden und diese so rasch wie möglich ordnungsgemäß zu entsorgen. Vermeiden sie es auch, einfach auf den Boden zu spucken oder zu schnäuzen.

 

Das Tragen von Schutzmasken ist nur für jene Menschen wirklich sinnvoll, die bereits eine nachgewiesene Infektion mit COVID 19 haben oder gerade an einer Krankheit leiden, welche zu Husten und Niesen führt. Menschen die sich absolut gesund fühlen brauchen prophylaktisch keine Masken zu tragen. Ganz wichtig ist die regelmäßige Säuberung der Hände mit handelsüblicher Seife oder wenn verfügbar mit einem passenden Desinfektionsmittel.

 

Auf der orthomolekularen Ebene können Sie die Zufuhr von Vit D3 + Vit K2 und Magnesium erhöhen, sowie mit Vit C oder OPCs unterstützen.

 

Nähere Informationen zu vorbeugenden Maßnahmen und den aktuellen Stand der Situation finden Sie hier:

 

 

WHO

https://www.who.int/news-room/q-a-detail/q-a-coronaviruses

https://www.who.int/health-topics/coronavirus

https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/advice-for-public

 

SOZIALMINISTERIUM

https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html

 

AGES

https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/

 

ÖSTERREICHISCHE ÄRZTEKAMMER

 

https://www.aerztekammer.at/coronavirus

 

Mit den besten Wünschen für anhaltende Gesundheit

und ein glückliches und erfülltes Leben

 

Dr. Reinald Schiestel

und das Systomed Team